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Haushaltsplanentwurf 2021

Haushaltsplanentwurf 2021

Aufgrund eines guten Ergebnisses 2019 und einer - trotz Corona-Pandemie - guten Entwicklung 2020 (insbesondere durch die Entlastungspakete von Bund und Land) sind die Rahmenbedingungen für das Jahr 2021 zwar getrübt, aber mit Risiken und vielen Unsicherheiten dennoch als positiv zu bezeichnen. Zu verzeichnen ist eine leichte Verringerung bei der Steuerkraftsumme, aber die bereits zuvor eingeleiteten Konsolidierungsbemühungen der Kreisverwaltung wirken.

Erstmals werden in diesem Jahr die vom Kreistag beschlossenen Finanzierungsleitlinien angewandt So konnte der Hebesatz für die Kreisumlage im Haushaltsplanentwurf bei 32,1 % verbleiben.

Bereits nach Fertigstellung des Haushaltsplanentwurfs haben sich Veränderungen u.a. aufgrund der Verbesserungen aus den Soziallastenausgleichen und Änderungen aus der Einbringung des Haushaltsentwurfs des Verbands Region Stuttgart ergeben. Saldiert ergibt sich eine Gesamtverbesserung von 8,7 Mio. Euro so dass bereits zur Einbringung des Haushaltsplans eine Senkung des Hebesatzes für die Kreisumlage um 1,0 % auf 31,1 %-Punkte vorgeschlagen werden konnte.

Bei einer eingeplanten Nettoinvestitionsrate in Höhe von 3,4 Mio. Euro musste eine Netto-Neuverschuldung in Höhe von 30,1 Mio. Euro veranschlagt werden, wodurch die geplante Gesamtverschuldung zum Ende des Jahres 2021 auf 63,6 Mio. Euro ansteigt.

Haushaltssatzung und Haushaltsplanentwurf 2021

Haushaltsreden 2021 - Landrat Dr. Richard Sigel, Finanzdezernent Peter Schäfer

 

Weitere Haushaltspläne:

Haushaltssatzung und Haushaltsplan 2020
Haushaltsreden 2020 - Landrat Dr. Richard Sigel, Finanzdezernent Peter Schäfer

Haushaltssatzung und Haushaltsplan 2019

Rechenschaftsbericht

Rechenschaftsbericht

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die wirtschaftliche Lage im Rechnungsjahr 2019 positiver entwickelt hat als geplant. Das ordentliche Ergebnis fiel im Vergleich zur Planung um 12,7 Mio. Euro besser aus und weist einen Jahresüberschuss von 15,4 Mio. Euro auf.

Gemäß der der beschlossenen Finanzierungsleitlinie fließt ein Teil der entstandenen Verbesserungen erstmals mit dem Haushalt 2021, entsprechend dem vom Kreistag beschlossenen Verteilungsschlüssel,an die Städte und Kommunen zurück.

Aufgrund des positiven Gesamtergebnisses konnte der Haushaltsausgleich nach dem Neuen Kommunalen Haushalts- und Rechnungswesen (NKHR) erreicht werden.

Trotz der guten Jahresergebnisse 2016 bis 2019 befindet sich der Rems-Murr-Kreis in einem beginnenden Haushaltskonsolidierungsprozess. Angesichts der bevorstehenden Herausforderungen der kommenden Jahre, u.a. durch die Corona-Krise und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen, müssen die Einsparbeiträge durch Aufgabenkritik und Prozessoptimierung weiter vorangetrieben werden.

 

Jahresabschluss mit Rechenschaftsbericht 2019

 

Weitere Jahresabschlüsse:

Jahresabschluss mit Rechenschaftsbericht 2018
Jahresabschluss mit Rechenschaftsbericht 2017

Beteiligungsbericht

Der Rems-Murr-Kreis ist an zahlreichen Unternehmen in Privatrechtsform unmittelbar oder mittelbar beteiligt. Gesetzliche Aufgaben und von den politischen Gremien gesteckte Ziele werden in nicht unerheblichem Umfang von diesen Gesellschaften außerhalb der Kreisverwaltung wahrgenommen. Als Konzernmutter übernimmt der Kreis wirtschaftliche und politische Verantwortung für seine Tochtergesellschaften. Umgekehrt müssen die Tochtergesellschaften den Interessen des Kreises dienen, indem sie die übertragenen Aufgaben effizient erfüllen.

Zur Information der Öffentlichkeit und des Kreistags erstellt der Kreis jährlich einen Beteiligungsbericht über die Unternehmen in einer Rechtsform des privaten Rechts, an denen er unmittelbar oder mit mehr als 50 Prozent mittelbar beteiligt ist.

Unmittelbare Beteiligungen des Rems-Murr Kreises (> 25 Prozent) :

  • Rems-Murr-Kliniken gGmbH (100 Prozent)
  • Abfallwirtschaft Rems-Murr AöR (100 Prozent)
  • Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH (92 Prozent)
  • Rems-Murr-Gesundheits GmbH & Co. KG (50 Prozent)
  • Energieagentur Rems-Murr gGmbH (50 Prozent)

Hier sind die Beteiligungsberichte der vergangenen Jahre aufzurufen: