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Landschaftserhaltungsverband: Rems-Murr-Kreis

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info

Der Landschaftserhaltungsverband Rems-Murr-Kreis e.V. (LEV) wurde im Dezember 2012 gegründet und hat 2013 seine aktive Arbeit aufgenommen. Mitglieder des Vorstands sind der Landrat und Vertreter von Landwirtschaft, Regierungspräsidium, Naturschutz sowie Vertreter der Kommunen im Rems-Murr-Kreis.

Der Landschaftserhaltungsverband hat die Aufgabe, sich als Bindeglied zwischen Städten und Gemeinden, Landwirten und deren Interessensvertretern sowie den Bürgerinnen und Bürgern und den verschiedenen Naturschutzverbänden um den Erhalt und die Weiterentwicklung unserer abwechslungsreichen Kulturlandschaft zu kümmern. Nachdem ein starker Rückgang der Artenvielfalt zu verzeichnen ist und immer mehr Tiere und Pflanzen keine geeigneten Lebensräume mehr vorfinden, wird mit allen Beteiligten mit Nachdruck nach Lösungen gesucht, diesem Trend entgegen zu wirken.

Ziel ist es, die vielfältige und wunderschöne Kulturlandschaft im Rems-Murr-Kreis so zu erhalten bzw. zu gestalten, dass sie sowohl dem Menschen als Erholungsraum als auch den unzähligen Tier- und Pflanzenarten nachhaltig als Lebensraum zur Verfügung stehen kann.

 Das Rebhuhn (Perdix perdix) im Lichtacker bei Hegnach (Foto: C. Merkert, LEV)
Das Rebhuhn (Perdix perdix) im Lichtacker bei Hegnach (Foto: C. Merkert, LEV)

Aktuelles aus dem LEV

 V.l.n.r.: Christian Merkert, Jessica Matern, Ronald Blümle, Rudolf Willi, Silvia Lutz
V.l.n.r.: Christian Merkert, Jessica Matern, Ronald Blümle, Rudolf Willi, Silvia Lutz

Seit Oktober 2020 hat das LEV-Team gleich mehrere Personalveränderungen zu verzeichnen. Das erfahrene Kern-Team des LEV hat mit dem Agrarbiologen und Kaufmann Christian Merkert einen neuen Geschäftsführer erhalten. Zudem wollen zwei neue Aufgabenfelder im LEV betreut werden: Jessica Matern und Rudolf Willi sind künftig für den Biotopverbund zuständig. Rudolf Willi ist zudem der Ansprechpartner für das im September 2020 gegründete Netzwerk Artenvielfalt.

Jahr 2021:

  • Ab diesem Jahr findet eine Offenland-Biotopkartierung im Rems-Murr-Kreis statt. Nähere Informationen finden Sie unter folgendem Link.

Jahr 2020:

Jahr 2019:

  • Projekt Rebhuhn "Schmidener Feld" in Fellbach: Artikel in der Fellbacher Zeitung und Artikel in der Rems-Murr-Rundschau (Juni 2019, PDF)
  • Landschaftspflegetag im Rahmen der Remstal Gartenschau mit Sensenschnittkurs in Fellbach: Artikel in der Fellbacher Zeitung (Juli 2019, PDF)
  • Gelbbauchunken im Forstrevier Reichenberg
  • Sandlaufkäfer im Naturdenkmal Hetzelsberg

Jahr 2018:

Termine

Termine 2021:

  • 30.03.2021: Vorstandssitzung in Backnang
  • 01.07.2021: Vorstandsklausur in Schorndorf
  • 20.07.2021: Fachbeiratssitzung in Backnang
  • 30.09.2021: Vorstandssitzung in Beutelsbach
  • 28.10.2021: Mitgliederversammlung in Waiblingen

Maßnahmen und Aufgaben

Schwerpunkte der Arbeit des LEV sind die Umsetzung der NATURA 2000 Managementpläne und die Pflege von Naturschutzgebieten, Naturdenkmalen und geschützten Biotopen. Ziel dieser Maßnahmen ist es zum einen, den Lebensraum für teils seltene Pflanzen- und Tierarten zu schützen und zu entwickeln und zum anderen, unser traditionell geprägtes und vielfältig strukturiertes Landschaftsbild für kommende Generationen zu erhalten. Gemeinsam mit seinen Partnern organisiert der LEV die Umsetzung dieser wichtigen Landschaftspflegemaßnahmen.

Umgesetzt und gefördert werden unter anderem folgende Maßnahmen:

  • Pflege von z.B. Feuchtwiesen, Streuobstwiesen und mageren Flachlandmähwiesen
  • Extensivierung von Grünland
  • nachhaltige Beweidung
  • Artenschutzmaßnahmen

Aufgaben der LEV-Geschäftsstelle sind:

  • Umsetzung der NATURA 2000 Managementpläne
  • fachliche Beratung
  • Koordinierung der Pflegearbeit
  • Beantragung von Fördergeldern
  • Projektarbeit
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Flyer LEV Rems-Murr-Kreis (PDF)

 Artenvielfalt
Artenvielfalt
 Weidebetrieb
Weidebetrieb

Landesweiter Biotopverbund

Was ist ein Biotop?

Der Begriff stammt aus dem griechischen und setzt sich aus den Worten „Leben“ und „Ort“ zusammen und bedeutet frei übersetzt "Lebensort".

Er bezeichnet einen bestimmten Lebensraum einer meist spezialisierten Lebensgemeinschaft aus Pflanzen, Pilzen und Tieren in einem Gebiet. Man kann Biotope einteilen in Waldbiotope (die durch Gehölzbewuchs definiert sind) und Offenlandbiotope (bei denen Gehölze nur eine untergeordnete Rolle spielen).

 

Was ist der "Biotopverbund"?

Im Wortsinne ist damit die Verbindung von Biotopen, also Lebensräumen, gemeint. Dies können gleichartige Lebensräume sein, es kann aber auch die Verbindung zu anderen Lebensräumen damit zum Ausdruck gebracht werden. Als Beispiel sei die Verknüpfung von trockenen Lebensräumen in Weinbaugegenden mit Streuobstwiesen erwähnt, die dann im Tal von Feuchtgebieten und/oder einem Fluss oder Bach abgelöst werden. Diese Situation kann man im Rems-Murr-Kreis, insbesondere im Remstal mit seinen wunderschönen Landschaften noch häufig antreffen.

 

Warum ist "aktiver Biotopverbund" notwendig?

Leider werden die von Menschen geschaffenen Lebensräume heute immer schneller verändert und die Verbindungen der Lebensräume untereinander und miteinander immer häufiger zerschnitten oder unterbrochen. Durch Straßen, durch intensive Landwirtschaft, Sukzession oder durch Bebauung. Dadurch werden die Lebensräume für viele spezialisierte Tier- und Pflanzenarten immer kleiner und Wanderungen werden erschwert oder sogar verhindert. Viele benötigen im Lauf ihres Lebenszyklus ungehinderten Zugang zu unterschiedlichen Lebensräumen. Als Beispiel seien die Amphibien genannt, die für die Fortpflanzung Feuchtbiotope nutzen, als erwachsene Tiere aber in anderen Räumen leben.

Arten, die nicht fliegen können oder aus anderen Gründen wenig mobil sind, finden zu wenig Schutz und Nahrung, wenn die Biotope zu klein werden. Oder aber die Population ist wegen der genetischen Verarmung in Gefahr, weil der Genpool nicht mehr mit Individuen aus anderen Populationen gemischt wird.

 

Was ist das Ziel des Biotopverbunds?

Um dem gegenwärtigen, gravierenden Artensterben und dem bedrohlichen zahlenmäßigen Rückgang vieler Arten entgegenzuwirken, hat die Landesregierung durch Anpassung einiger Gesetze festgelegt, dass landesweit ein funktionaler Biotopverbund ins Leben gerufen wird. Ziel ist es, wichtige bestehende Biotope zu erhalten und zur Verbreitung der Arten diese miteinander zu vernetzen und somit die biologische Vielfalt zu sichern. Dies soll durch die Pflege von bereits vorhandenen Biotopen, sowie durch die Entwicklung von Verbindungselementen (z.B. Feldhecken, Blühflächen, Tümpel, Krautsäume) zwischen den einzelnen Lebensräumen erreicht werden.

Bis zum Jahr 2030 sollen 15 Prozent der nicht bewaldeten Fläche im Land in den Biotopverbund integriert werden und damit nachhaltig für den Naturschutz und als Lebensraum für teils stark bedrohte Tier- und Pflanzenarten zur Verfügung stehen und langfristig gesichert werden.

Nur wenn wir es schaffen, im Rems-Murr-Kreis und anderswo im Ländle, dieses Ziel zu erreichen, werden wir uns auch zukünftig an der Schönheit der Tier- und Pflanzenwelt erfreuen und unser traditionelles Landschaftsbild für zukünftige Generationen erhalten können.

Jeder kann mithelfen, jeder kann seinen Teil dazu beitragen.

Wir als Biotopverbundmanager*in des Landschaftserhaltungsverbandes stehen Ihnen gerne als Ansprechpartner zum Thema Biotopverbund zur Verfügung. Ob als Kommune, Verein, Landwirt*in oder Privatperson, gerne können Sie sich jederzeit mit Ihren Fragen, Anregungen und Ideen an uns wenden.

  

Weitere Informationen finden unter:

  • Biotopverbund: Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW)
  • Biotopverbund: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Netzwerk Artenvielfalt

Biodiversität, aus dem griechischen wörtlich übersetzt "Lebensvielfalt" ist seit spätestens 2010, dem internationalen Jahr der Biodiversität, in aller Munde und gewinnt zunehmend an Bedeutung und Dynamik.

Weltweit sterben täglich immer mehr Tier – und Pflanzenarten aus, bei anderen geht die Zahl der Individuen drastisch zurück. Das klammheimliche Verschwinden einer Art kann dramatische Folgen für komplexe Lebensgemeinschaften haben, die voneinander abhängig sind. Wenn beispielsweise ein Magerrasen durch Gehölzaufwuchs beschattet wird, können licht- und wärmeliebende Pflanzen und Tiere dort nicht mehr existieren. Wenn sie fehlen, finden z. B. spezialisierte Schmetterlingsarten keine Futterpflanzen für ihre Raupen. Diese wiederum sind Nahrungsgrundlage für Insektenfresser, die dann einem Habicht das Überleben sichern.

Um dieser extrem bedrohlichen Entwicklung entgegen zu wirken, werden weltweit Anstrengungen unternommen, den Trend wieder umzukehren. Auch im Rems-Murr Kreis wurde proaktiv auf diese Herausforderungen reagiert, und das Netzwerk Artenvielfalt ins Leben gerufen. Dahinter steckt die Idee, das Rad nicht immer wieder neu zu erfinden, sondern den Schwung zahlreicher, erfolgreiche Projekte, wie im Rahmen der Remstalgartenschau oder der Heimattage Winnenden, aufzunehmen und weiter zu entwickeln.

Dabei sollen auch zukünftig die Kreativität und das Potenzial der verschiedenen Mitglieder genutzt und weiter gefördert werden, denn die Ziele des neuen Biodiversitätsstärkungsgesetzes schon länger im Fokus. Der Gedanke ist, dass von vielfältigen Initiativen unterschiedlichster Gruppierungen, von einem spielerischen Wettbewerb der Player aber auch vom Austausch von Ideen, Erfahrungen und Best-Practice Beispielen ein weiterer Schub ausgeht, nicht nur für die Entwicklung von Lebensräumen für Insekten. 

Es gibt schon seit vielen Jahren viele gute Ideen und Projekte um die Vielfalt von Fauna und Flora im Rems-Murr-Kreis zu erhalten und zu verbessern. Dabei gehen die Initiativen sowohl von naturschutztreibenden Vereinen und Verbänden als auch von der Landwirtschaft aus, von Städten und Gemeinden ebenso wie von Schulen oder Privatpersonen.

 

Mitglieder des Netzwerkes Artenvielfalt

Das Mitwirken im Netzwerk Artenvielfalt ist an keine Voraussetzungen gebunden. Jeder kann mitmachen und sich einbringen.

In derzeit 6 Arbeitskreisen (siehe unten) beschäftigen sich Jung und Alt, Naturschützer und Landwirte, Privatpersonen und Kommunen mit größeren und kleineren Projekten und tragen damit ihren Teil zum Erhalt der Artenvielfalt in "der schwäbischen Toskana" bei.

Haben Sie Lust bekommen mitzumachen? Nichts leichter als das! Schreiben Sie eine kurze Mail an das Netzwerk (siehe Kontakt), sagen Sie uns, wo und wie Sie sich einbringen wollen und können, und schon sind Sie dabei. Je größer, kreativer, engmaschiger und vielfältiger dieses Netz wird, desto nachhaltiger sind unsere Erfolgsaussichten.

Bisher existieren folgend Arbeitskreise:

  • Wald
  • Wasser
  • Feld und Flur
  • Streuobst
  • Weinbau
  • Infrastruktur und Siedlungsentwicklung
 

Kontakt:

Rudolf Willi
Telefonnummer: 07191 895-4091
artenvielfalt(@)rems-murr-kreis.de
Erbstetter Straße 58, 71522 Backnang

Für Kommunen und Bauhöfe

In dieser Rubik finden Sie eine kleine Auswahl an Fachpublikationen zu Naturschutz- und Landschaftspflegethemen, die den Kommunen und Bauhöfen bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen in verschiedenen Lebensräumen behilflich sein sollen.

Unsere Projekte

Mitmachen beim LEV

 Mäharbeiten
Mäharbeiten

Der LEV unterstützt Kommunen, Verbände, Landwirte und Eigentümer von schützenswerten Flächen bei der Beantragung von Fördergeldern über die Landschaftspflegerichtlinie (LPR) oder andere Förderprogramme.
Wer Interesse hat, selbst Landschaftspflege zu betreiben, oder Flächen besitzt, die gepflegt werden sollen, den berät der LEV. Der Verband ist behilflich bei der Umsetzung der Pflege sowie bei der finanziellen Förderung. 
Wer die Ziele der Landschaftserhaltung unterstützen will, kann dies tun durch

  • eine Mitgliedschaft (Antragsformular unter "Downloads und Links")
  • eine Spende, welche wir zu 100 % für die Umsetzung von Landschaftspflegemaßnahmen einsetzen.

Organisation/ Geschäftsstelle

 Gerd Holzwarth
Gerd Holzwarth
 Christian Merkert
Christian Merkert
 Ronald Blümle
Ronald Blümle
 Jessica Matern
Jessica Matern
 Rudolf Willi
Rudolf Willi
 Silvia Lutz
Silvia Lutz

Verbandsvorsitzender des LEV ist Herr Landrat Dr. Richard Sigel, in Vertretung Herr Gerd Holzwarth (Dezernent für Forst, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Vermessung).
In der Geschäftsstelle vertreten den Landschaftserhaltungsverband e.V.:

Geschäftsführer
Christian Merkert
Agrarbiologe (B. Sc.)
Telefonnummer: 07191 895-4090
c.merkert(@)rems-murr-kreis.de

Stellv. Geschäftsführer
Ronald Blümle
Forstwirt
Telefonnummer: 07191 895-4093
r.bluemle(@)rems-murr-kreis.de

Biotopverbundmanagerin
Jessica Matern
Landwirtschaft und Umwelt (M. Sc.)
Telefonnummer: 07191 895-4094
j.matern(@)rems-murr-kreis.de

Biotopverbundmanager
Rudolf Willi
Diplom-Verwaltungswirt (FH)
Faxnummer: 07191 895-4091
r.willi(@)rems-murr-kreis.de

Verwaltungskraft
Silvia Lutz
Bankfachwirtin (WSA)
Telefonnummer: 07191 895-4092
s.lutz2(@)rems-murr-kreis.de

Es empfiehlt sich, telefonisch oder per Mail vorab einen Termin zu vereinbaren, da wir häufig zu Außenterminen unterwegs sind.

Organigramm des LEV (PDF)

Mitglieder des LEV

sind neben dem Rems-Murr-Kreis alle Kommunen

  • Alfdorf 
  • Allmersbach im Tal 
  • Althütte  
  • Aspach  
  • Auenwald 
  • Backnang
  • Berglen  
  • Burgstetten  
  • Fellbach
  • Großerlach  
  • Kaisersbach 
  • Kernen im Remstal
  • Kirchberg an der Murr  
  • Korb  
  • Leutenbach
  • Murrhardt 
  • Oppenweiler  
  • Plüderhausen
  • Remshalden 
  • Rudersberg
  • Schorndorf
  • Schwaikheim 
  • Spiegelberg 
  • Sulzbach an der Murr  
  • Urbach 
  • Waiblingen
  • Weissach im Tal  
  • Weinstadt
  • Welzheim 
  • Winterbach   
  • Winnenden

sowie folgende Verbände/ Vereine

  • Bauernverband Schwäbisch-Hall- Hohenlohe-Rems e.V.
  • Baum- und Fachwarte Rems-Murr e.V.
  • BUND Kreisverband e.V.
  • Bund Naturschutz Alb-Neckar e.V.
  • Diakonie Stetten e. V.
  • Diakonieverbund DORNAHOF & ERLACHER HÖHE e. V.
  • Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine Waiblingen e.V.
  • Landesfischereiverband Baden-Württemberg e.V.
  • Landesnaturschutzverband e.V.
  • Maschinenring Rems-Murr e.V.
  • NABU Kreisverband e.V.
  • Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.
  • Schwäbischer Albverein Rems-Murr-Gau e.V.

und zwei Privatpersonen

FAQs

1. Wir haben einen alten Baum im Naturdenkmal, dieser droht umzustürzen. Wer ist zuständig? Und gibt es Fördermittel?

Grundsätzlich gilt der Eigentümer als zuständig für die Pflege des Baumes, wenn die Verkehrssicherung und das Lichtraumprofil betroffen sind. Liegt der Baum in einem Naturdenkmal und/oder Biotop sollte vor einem gravierenden Eingriff, wie zum Beispiel einer Fällung, die Untere Naturschutzbehörde kontaktiert werden. Für geschützte Bäume im Privatbesitz gibt es eine Förderung für Erhaltungspflege über den Kreis. 

2. Ich habe eine verwilderte Streuobstwiese geerbt. Gibt es Fördermöglichkeiten für die Pflege?

Hier gibt es die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen, Förderungen über FAKT oder die Landschaftspflegerichtlinie (LPR) zu beantragen. Wir helfen Ihnen gerne dabei, herauszufinden, ob Ihre Fläche nach LPF förderfähig ist, sowie bei den Schritten der Antragstellung.

3. Was kann ich auf meinem Grundstück für die Biodiversität und den Naturschutz tun? Gibt es Fördermöglichkeiten?

Für Privatpersonen sowie für Landwirte gibt es vielfältige Möglichkeiten:
Im Privatgarten:
Eine Wiese oder zumindest Teile der Wiese kann man im eigenen Garten auch mal stehen lassen und nur ein- oder zweimal im Jahr mähen. Das spart die Rasenmäharbeit und erhöht die Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere. Es gibt die Möglichkeit Nisthilfen anzulegen sowie Steinhaufen und Reisig als Schutzraum für Tiere anzubieten. Verwenden Sie außerdem möglichst heimische und nicht invasive Pflanzen für Ihren Garten. Zahlreiche Tipps und Tricks für den eigenen, naturnahem Garten finden Sie auch auf der Seite des Naturschutzbundes

Für Landwirte gibt es seit 2015 die geförderte Gesamtbetriebliche Biodiversitätsberatung mit Hilfestellungen zu Themen wie Natura 2000 und Greening. Nähere Informationen finden Sie unter folgendem Link.

4. Wie kann ich Mittel über die Landschaftspflegerichtlinie oder FAKT beantragen?

Zur Landschaftspflegerichtlinie (LPR) lesen Sie bitte unser Merkblatt zur Antragstellung. Sie finden es bei den Downloads. Wir helfen Ihnen gerne dabei, herauszufinden, ob Ihre Fläche nach LPR förderfähig ist, sowie bei den Schritten der Antragstellung. 

Bezüglich FAKT wenden Sie sich bitte an das Landwirtschaftsamt des Rems-Murr-Kreises

Bankverbindung

LEV Rems-Murr-Kreis e.V.
Kreissparkasse Waiblingen
BIC: SOLADES1WBN
IBAN: DE51 6025 0010 0015 0955 43