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Autor: Martina Nicklaus
Artikel vom 03.02.2017

Staatssekretär Gunther Adler besichtigt Modulbauten im Schelmenholz

Staatssekretär Adler besichtigt Modulbau im Schelmenholz

Bei der Besichtigung (von links): Staatssekretär Gunther Adler, Professor Werner Sobek, Kreisbau-Chef Dirk Braune, Winnendens OB Hartmut Holzwarth und Kreiskämmerer Frank Geißler. Foto: Kreisbaugruppe
Besichtigung der Modulbauten im Schelmenholz mit Gunther Adler, Staatssekretär im Berliner Bundesbauministerium.
Energetisch auf dem aktuellen Stand, optisch ansprechend und nachhaltig – die innovative und nachhaltige Unterbringung von Flüchtlingen in Holzmodulbauweise in Winnenden-Schelmenholz weckt bundesweit Interesse. Foto: Kreisbaugruppe
Energetisch auf dem aktuellen Stand, optisch ansprechend und nachhaltig – die Holzbauweise in Winnenden-Schelmenholz weckt bundesweit Interesse.

Bundesbauministerium interessiert sich für die innovative Neubausiedlung in Winnenden

Energetisch auf dem aktuellen Stand, optisch ansprechend und nachhaltig – die innovative und nachhaltige Unterbringung von Flüchtlingen in Holzmodulbauweise in Winnenden-Schelmenholz weckt bundesweit Interesse: Gunther Adler, Staatssekretär im Berliner Bundesbauministerium, besuchte an diesem Mittwoch, 1. Februar, die Module, die der preisgekrönte Architekt Professor Werner Sobek entworfen hat. Bei dem Rundgang durch die Wohnanlage mit den beteiligten Kooperationspartnern ließ sich der Staatssekretär alle wichtigen Informationen über die innovative und nachhaltige Anlage aus erster Hand berichten und fragte interessiert nach.

„Ich habe schon eine Reihe von Flüchtlingsunterkünften besucht“, sagte der Staatssekretär. Die Siedlung in Schelmenholz setzt hier Maßstäbe. Im Gegensatz zu vielen anderen Notunterkünften. Im Gegensatz zu diesen Notunterkünften, die es auch im Rems-Murr-Kreis gab, bieten die Modulbauten aus Holz mehr Privatsphäre, ein höheres Maß an Identifikation für die Bewohner und eignen sich auch besser als Umfeld für die Integration – ganz zu schweigen von einer späteren Nutzung im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus.

„Im Rems-Murr-Kreis haben wir ursprünglich mit rund 10.000 Asylbewerbern bis zum Jahresende 2016 gerechnet. Diese Zahl hat sich letztlich halbiert. Daher sind solche Modelle wie hier im Schelmenholz wichtig, damit wir als Landkreis flexibel sind – gerade im Hinblick auf die Herausforderungen in der Anschlussunterbringung und im sozialen Wohnungsbau“, sagte Kreiskämmerer Frank Geißler in Vertretung des Landrats und Aufsichtsratsvorsitzenden der Kreisbaugruppe Dr. Richard Sigel. Der Landrat hatte auch den Kontakt zum Architekten hergestellt.

„Aktuell leben rund 140 Menschen hier – fast ausschließlich Familien“, berichtete Dirk Braune, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kreisbaugruppe. „Für die Zukunft ist es jedoch unser Ziel, dass auch hiesige Bürger einziehen, damit es zu einem Austausch kommt.“ Professor Werner Sobek ergänzte, dass die Anlage deshalb ganz bewusst „wie ein Dörfle“ angeordnet ist.

Winnendens Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth erläuterte die aktuellen gemeinsamen Bemühungen des Landkreises und der Kommunen, den Übergang in die Anschlussunterbringung optimal zu gestalten – und auch die besonderen Herausforderungen dabei. „Gerade im Hinblick auf die Nachnutzung von Gemeinschaftsunterkünften für den sozialen Wohnungsbau würden wir uns an der kommunalen Basis über gewisse Erleichterungen im Baurecht freuen, zum Beispiel beim Maß der sicherlich notwendigen Barrierefreiheit“, gab der OB dem Gast aus Berlin mit auf den Weg. Zudem berichtete er über das gemeinsame Engagement vor Ort: der Paulinenpflege, der städtischen Stabsstelle Integration und den zahlreichen engagierten Ehrenamtlichen.

(nick/03.02.2017)

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