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Autor: Martina Keck
Artikel vom 10.10.2018

Akteure der Kriminalprävention vernetzen sich im Landratsamt

Akteure der Kriminalprävention vernetzen sich im Landratsamt

Die Akteure der Kriminalprävention im Rems-Murr-Kreis arbeiten eng zusammen. Foto: Landratsamt
Die Akteure der Kriminalprävention im Rems-Murr-Kreis arbeiten eng zusammen.

Vorstellung des neuen Online-Angebots der Kommunalen Kriminalprävention (KKP) / Vortrag zum islamistischen Extremismus und seinen unterschiedlichen Strömungen

Die „Homepage für mehr Sicherheit im Landkreis“ ist eine neue Informationsplattform im Rahmen des Internetangebots des Rems-Murr-Kreises. Neben zahlreichen nützlichen Daten dienst die Plattform auch der Koordinierung der einzelnen Akteure der Kriminalprävention. Roman Böhnke, Leiter des Recht- und Ordnungsamts, stellte das neue Angebot kürzlich im Landratsamt vor. Zu den Gästen zählten Vertreter der Städte und Gemeinden, der Polizei, der Initiative Sicherer Landkreis, der Schulen, des Regierungspräsidiums sowie Mitarbeiter des Landratsamts – etwa Sonja Großhans von der Fachstelle für Demokratieförderung und Rechtsextremismusprävention sowie die Kommunale Suchtbeauftragte Sonja Hildenbrand.

Im Anschluss folgte der Vortrag eines Islamwissenschaftlers, der beim Verfassungsschutz tätig ist, zum Thema Islamismus und salafistische Radikalisierung. Der Referent zeigte dabei die unterschiedlichen Facetten des radikalen Islam auf und stellte die einzelnen Gruppierungen vor. Er zeigte auf, weshalb junge Menschen radikal werden und sich extremistischen Gruppierungen zuwenden. Er informierte dabei etwa über die Anziehungskraft des Salafismus für Jugendliche. Hierbei wies er besonders auf die perfide Strategie hin, Jugendliche, die sich gerade in einer Sinnkrise befinden, über vermeintlich einfache Antworten zu ködern. Weiterhin zeigte er die Bedeutung sozialer Medien bei der Anwerbung neuer Mitglieder auf.

Die anschließende Diskussion unterstrich zusätzlich die Bedeutung des kooperativen Zusammenwirkens aller Akteure im Rems-Murr-Kreis: Nur im Schulterschluss können sowohl Fachwissen als auch Ressourcen wirkungsvoll gebündelt werden, um mit innovativen Ansätzen eine möglichst effektive Radikalisierungsprävention zu leisten.

„Kriminalprävention ist eine Aufgabe, die wir nur gemeinsam mit allen Akteuren der kommunalen Familie wirksam bewältigen können“, sagt Landrat Dr. Richard Sigel. „Jeden, den wir dabei gegen Extremismus immunisieren, egal welcher Spielart und ideologischen Richtung, ist ein Gewinn“, so der Landrat weiter. „Deshalb nimmt auch unsere Fachstelle Demokratieförderung und Rechtsextremismusprävention ganz bewusst alle demokratiefeindlichen Strömungen in den Blick.“

Hintergrund:

Die Lenkung und Steuerung der KKP auf Kreisebene wurde im Zuge der Verwaltungsstrukturreform auf die Stadt- und Landkreise übertragen. Seit 2005 fällt daher die Aufgabe der dem Landratsamt zu. Die Koordinierung ermöglicht es, eine gemeinsame Plattform für die einzelnen Akteure der Kriminalprävention zu bieten, Schnittstellen und Synergien zu erkennen und Maßnahmen dort einzusetzen, wo sie am wirkungsvollsten sind. Der Grundgedanke des Projekts KKP ist, dass Kriminalprävention dort ansetzt, wo Kriminalität entsteht, begünstigt oder gefördert wird - vor Ort in den Städten und Gemeinden. Da die Ursachen der Kriminalität vielfältig sind, ist Kriminalprävention nicht nur ein Thema für Polizei und Justiz, sondern vielmehr eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Mehr Informationen finden Sie hier.

(keck/10.10.18)

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