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Demenzfachberatung - Aufgaben und Ziele

Die Diagnose Demenz führt allzu oft zu einer extremen Belastung für alle Beteiligten. Wer in dieser Situation Unterstützung sucht, ist bei der Demenzfachberatung im Rems-Murr-Kreis gut beraten. Um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen, haben sich frühzeitig einsetzende psychosoziale Hilfen und Beratung bewährt. Wir stehen Ihnen kostenlos für die Klärung Ihrer Lebenssituation zur Verfügung und suchen mit Ihnen individuelle Lösungswege für ein gutes Leben trotz – oder besser gesagt: mit Demenz. Dabei arbeiten wir vermittelnd mit vielen anderen Hilfeanbietern zusammen, insbesondere auch mit dem Pflegestützpunkt im Rems-Murr-Kreis.

Ein wichtiger Baustein zur Entlastung pflegender Angehöriger und für eine adäquate Betreuung betroffener Menschen mit Demenz ist die Implementierung niederschwelliger Betreuungsangebote wie Betreuungsgruppen und häusliche Besuchsdienste. Die Demenzfachberatung unterstützt durch ein Fortbildungsprogramm die dort arbeitenden Betreuungskräfte damit eine gute Betreuungsqualität erreicht werden kann.

Die Demenzfachberatung ist in enger Zusammenarbeit mit der Altenhilfefachberatung für die Fortschreibung der Kreis-Pflege- und Geriatrieplanung zuständig. Informationen zur aktuellen Kreispflegeplanung 2016 finden Sie hier.

Eine weitere Aufgabe der Demenzfachberatung ist die institutionelle Beratung, Netzwerkarbeit und Kooperation mit den professionellen und öffentlichen Anbietern von Gesundheitsleistungen. Diese Arbeit begleitet interessierte Institutionen im Rahmen von Verbesserungsprozessen bei der Pflege und Versorgung von Menschen mit Demenz.

In Arbeitskreisen und weiteren Gremien, beispielsweise zum Thema „Demenzfreundliche Kommune“, bietet die Demenzfachberatung ein Austauschforum an und vermittelt ihr Fachwissen für kommunale Einrichtungen und Behörden der Gemeinden.

Wissenschaft, Forschung und Praxis im Bereich Demenz erfordert immer auch wach zu sein für neue innovative Konzepte und Ideen, damit Menschen mit Demenz ein hohes Maß an Wohlbefinden spüren und erleben können. Hierfür möchte die Demenzfachberatung ebenfalls ihren Beitrag leisten und initiiert entsprechende Projekte.

15 Jahre Demenzfachberatung Rems-Murr-Kreis

Liebe Mitbürgerinnen und liebe Mitbürger,

seit 15 Jahren dürfen wir uns um die Belange von Menschen mit Demenz kümmern. In dieser Zeit konnte viel bewegt werden und trotzdem nie genug. Das Jahr 2017 möchten wir deshalb unter dem Motto "15 Jahre Demenzfachberatung" nützen, mit Veranstaltungen aufmerksam machen, Barrieren abbauen, informieren und mit Ihnen in einen „feierlichen“ Austausch kommen.

Veranstaltungsübersicht:

Freitag, 29. September 2017 - Dokumentarfilm "Family Buisness" mit anschl. Diskussion

Veranstaltungsort: Kino Olympia, Ringstraße 56/1 in 71364 Winnenden

Beginn: 14:00 Uhr - Ende 17:00 Uhr

Einladung Flyer

Inhalt Dokumentarfilm: Alt werden, das ist ein Geschenk, aber eines mit Haken und Ösen. Fidel und selbstbestimmt alt zu werden, davon träumt ein jeder. Alte Familienmodell sind selten geworden und eingekaufte Betreuung teuer. So hat sich ein Markt der Altenhilfe etabliert, über den ungern gesprochen wird: man heuert billige Arbeitskräfte aus Osteuropa an. Christiane Büchner hat so ein Arbeitsverhältnis beobachtet und daraus einen Dokumentarfilm (93 Minuten) erstellt der nachdenklich macht. Informationen zum Film finden Sie hier.

 

Nachlese zur Auftaktveranstaltung am 15. März 2017

Zum Auftakt des Jubiläums lud Landrat Dr. Sigel am 15. März 2017 in das Backnanger Bürgerhaus ein und eröffnete damit die Veranstaltungsreihe. In einem musikalisch, bewegten Abend führte zunächst der renommierte Gerontologe Prof. Andreas Kruse die über 250 interessierten Bürgerinnen und Bürger in „Die reiche Welt hinter dem Vergessen“ ein. Kruse fokussierte dabei die Würde des Menschen und postulierte seinen Grundsatz: „Der demenzkranke Mensch ist für uns Mensch - mit Einbußen. Wir machen die Würde eines Menschen nicht an seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten fest.“ Verbunden wurde der begeisternde Vortrag von Prof. Kruse durch musikalische Zwischenspiele auf dem Flügel in höchster Intensität vom Vortragenden selbst.

Die Kulturwissenschaftlerin Christina Kuhn von der Demenz Support Stuttgart ließ das Publikum nach der Pause spüren und erleben wie wichtig Bewegung für uns alle und insbesondere für Menschen mit Demenz ist. Die Wirkung des Tanzes, der Rhythmik und des Takts zur Förderung des Wohlbefindens zeigte sich nicht nur theoretisch, sondern ganz konkret und unmittelbar bei allen, die diesen besonderen Abend teilten.

Nachlese zum „Dankeschön Ehrenamt“ am 30. Juni 2017

Am 30. Juni 2017 hat Landrat Dr. Sigel und die Demenzfachberater zu einem Dankeschön-Abend alle ehrenamtlich Engagierten für Menschen mit Demenz in die Lehenbachhalle nach Winterbach eingeladen. Über 190 Ehrenamtliche folgten dieser Einladung.

Landrat Dr. Sigel bedankte sich persönlich bei den Ehrenamtlichen für ihr Engagement in einem „ganz besonders sensiblen Bereich der Daseinsfürsorge.“ Die hohe Dichte und Angebotsvielfalt ehrenamtlicher Arbeit für Menschen mit Demenz im Landkreis machen in stolz aber auch zugleich demütig. Die ganze Rede von Dr. Sigel finden Sie hier.

Mit einer überaus wertschätzenden Danksagung konnte Monika Amann dann auch die Grußworte der Staatssekretärin im  Ministerium für Soziales und Integration Bärbl Mielich verlesen, die selbst zwar nicht anwesend sein konnte, in ihrem Grußwort aber ihren Respekt und Dank für den hohen Einsatz für Menschen mit Demenz betonte und den großen Stellenwert dieses Engagement zum Gelingen des gesellschaftlichen Zusammenhalts  hervorhob. Die Grußworte von Bärbl Mielich finden Sie hier.

Das theater en miniature mit der Puppenspielerin Ellen Heese und Andre Gagarin verzauberte die Gäste des Abends mit dem Theaterstück „Alibaba und die vierzig Räuber“. Die vielfältigen kreativen Stile, die Kulissen und die bezaubernde Dramaturgie machte die Aufführung zugleich zu einem sinnlichen Erlebnis als auch einem Stück mit aktuellen, sozialpolitischen Bezügen.

In der Pause fanden die Teilnehmer kulinarische Häppchen und Erfrischungen sowie Raum für Begegnung und Austausch. Danach führte Ellen Heese in das therapeutische Potential des Spiels mit der Puppe ein und brachte mit der Klappmaulpuppe „Leo“ den ganzen Saal zum Lachen. Ausgewählte Bilder der Veranstaltung können Sie hier einsehen.

 

 

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Demenzfachberater Thomas Herrmann und Monika Amann
Demenzfachberater Thomas Herrmann und Monika Amann (Foto: Gerhard Neuser)

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07151 501-1180
Demenzfachberatung(@)rems-murr-kreis.de

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