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Autor: Martina Nicklaus
Artikel vom 02.08.2016

Fachstelle Rechtsextremismus des Kreises neu besetzt

Fachstelle Rechtsextremismus des Kreises neu besetzt

Sonja Großhans ist die neue Leiterin der Fachstelle Rechtsextremismus im Kreisjugendamt
Sonja Großhans ist die neue Leiterin der Fachstelle Rechtsextremismus im Kreisjugendamt

Sonja Großhans hat die Aufgaben von Gerhard Dinger im Kreisjugendamt übernommen

Die Fachstelle Rechtsextremismus des Landratsamtes Rems-Murr-Kreis hat eine neue Stelleninhaberin. Nach Gerhard Dinger, der sich neuen Aufgaben im Kreisjugendamt zugewandt hat, konnte die 30-jährige Sozialarbeiterin Sonja Großhans gewonnen werden. Landrat Dr. Richard Sigel freut sich, dass die Stelle wieder neu besetzt ist: „Wir haben im Landratsamt Rems-Murr-Kreis – als einziger Landkreis in Süddeutschland – bereits seit 16 Jahren eine Fachstelle Rechtsextremismus. Der Weg, den wir mit der Fachstelle eingeschlagen haben, ist richtig. Laut unserem Experten gibt es im Rems-Murr-Kreis derzeit keine polizeilich bekannte Gruppierung. Es ist wichtig, dass die Lage weiterhin kontrolliert bleibt. Dabei leistet die Fachstelle, gerade bei der Prävention, eine wichtige Arbeit“.

In den letzten Jahren hatte Sonja Großhans beim Kreisjugendamt Rems-Murr-Kreis im Sozialen Dienst gearbeitet. Für die Fachstelle Rechtsextremismus, die beim Kreisjugendamt des Landratsamt Rems-Murr-Kreis angesiedelt ist, bringt sie vielfältige Erfahrungen mit. Einerseits aus der Arbeit im Sozialen Dienst, andererseits aus dem Studium der Sozialen Arbeit an der Hochschule Esslingen. Der Schwerpunkt der Arbeit der Fachstelle Rechtsextremismus, die bereits seit dem Jahr 2000 besteht,  liegt vor allem in der Prävention. Diese geschieht durch Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit, die Sensibilisierung von Eltern und anderen Erwachsenen, die mit Jugendlichen regelmäßig in Kontakt sind und natürlich in der politischen Bildung der Jugendlichen selbst. Jugendliche können hier beispielsweise in Workshops über Rechtsextremismus aufgeklärt werden, es kann offen mit ihnen diskutiert werden, warum sich Jugendliche nach rechts orientieren und was gegebenenfalls dagegen getan werden kann. Zu den Tätigkeiten der Fachstelle Rechtsextremismus gehört zudem die persönliche Beratung von Eltern, Jugendlichen, Kommunen, Initiativen und Vereinen zum Thema Rechtsextremismus. Auch die Kooperation mit Jugendarbeit, Schule und Polizei ist ein fester Bestandteil der Arbeit.

Zudem ist die Fachstelle Teil der Organisationsgruppe der Jugendkulturwoche für Vielfalt und gegen Rassismus „bunt statt braun“, die jährlich stattfindet. Die Unterstützung von Initiativen und Bündnissen, die sich im Kreis gegen Rechtsextremismus engagieren, gehört ebenfalls zu den Aufgaben. Die Fachstelle sammelt und bewertet auch Informationen zum Rechtsextremismus, beispielsweise zu Erscheinungsformen, Ursachen, Brennpunkten, Vorkommnissen und Trends. Dies dient dazu, die Öffentlichkeit über Aktuelles aus dem Bereich zu informieren und auf Entwicklungen oder Bedarfe zu reagieren.

Für persönliche Fragen steht Ihnen die Fachstelle unter Telefonnummer: 07191 9079-223 oder sonja.grosshans(@)jugendarbeit-rm.de zur Verfügung.

(mk/02.08.2016)

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