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Klimaschutz-Portal Rems-Murr-Kreis

Klimaschutzlogo

Es ist inzwischen unbestritten, dass der Klimawandel zunehmend unsere natürlichen Lebensgrundlagen gefährdet. Der Klimaschutz gehört zu den zentralen Herausforderungen des noch jungen 21. Jahrhunderts. Dabei ist Klimaschutz kein ökologischer Luxus in Boomzeiten sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die mit ihren Technologien für mehr Energieeffizienz und für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen potentieller Motor für Innovation, Konjunktur und Beschäftigung in der Region ist.

Der Rems-Murr-Kreis hat sich den Klimaschutz zum Ziel gesetzt: Im eigenen Zuständigkeitsbereich geht der Landkreis mit gutem Beispiel voran. Gleichzeitig unterstützt er die Verankerung des Klimaschutzes in lokaler Wirtschaft und Gesellschaft. Ein Klimaschutzkonzept legt die Grundlagen für eine langfristig angelegte Klimaschutzarbeit im Rems-Murr-Kreis.

Bereits seit 2007 unternimmt der Rems-Murr-Kreis ein ganzes Bündel von Klimaschutz-Maßnahmen; einzelne Maßnahmen gehen in die 90er Jahre zurück. Die Geschäftsstelle Klimaschutz im Landratsamt ist zentraler und koordinierender Ansprechpartner für diese Querschnittsaufgabe.

Informationen zum Klimaschutz und zu den Klimaschutzaktivitäten des Rems-Murr-Kreises erhalten Sie in den nachfolgenden Blöcken und ausführliche Beschreibungen im aktuellen Handlungsprogramm "Klimaschutz. Handeln im Rems-Murr-Kreis 2016-2018". Hier finden Sie einen Bericht zur Stromerzeugung aus regenerativen Energien auf dem Gebiet des Rems-Murr-Kreises im Jahr 2015.

Ansprechpartner der Geschäftsstelle Klimaschutz

Klimaschutzhandlungsprogramme des Rems-Murr-Kreises

Die Klimaschutzmaßnahmen des Rems-Murr-Kreises werden regelmäßig in Drei-Jahres-Programmen zusammengefasst. Ziel der Programme ist es, durch die konsequente Umsetzung der enthaltenen Projekte den Klimaschutzanstrengungen des Rems-Murr-Kreises Nachdruck zu verleihen und eine hohe CO2-Einsparung zu ermöglichen.

Als aktuelles Klimaschutzhandlungsprogramm wurde "Klimaschutz. Handeln im Rems-Murr-Kreis 2016-2018" mit den fünf Handlungsschwerpunkten Energieeffizienz bei Strom und Wärme, Ausbau der Erneuerbaren Energien, Nachhaltige Mobilität, Bildung im Klimaschutz und Bürgerbeteiligung und Dauerhaftes Klimaschutz-Engagement entwickelt. Neben der Fortführung bewährter Projekte werden auch neue Projekte in Angriff genommen. Das Handlungsprogramm "Klimaschutz. Handeln im Rems-Murr-Kreis 2016-2018" wurde im Umwelt- und Verkehrsausschuss (UVA) im Februar 2016 final auf den Weg gebracht. Das Handlungsprogramm für die Jahre 2016-2018 finden Sie hier sowie die UVA-Vorlage (Februar 2016) hier.

Als ersten Umsetzungsschritt des kreisweiten integrierten Klimaschutzkonzepts (s. u.) hat die Verwaltung das Programm „Klimaschutz-plus 2013-2015“ auf Grundlage von den vier Handlungsschwerpunkten Nachhaltige Mobilität, Ausbau der Erneuerbaren Energien im Rems-Murr-Kreis, Klimaschutz in Gebäuden und Stromspar-Aktionsprogramm für Bürger konzipiert.

Energieagentur Rems-Murr

Logo Energieagentur Rems-Murr
Logo Energieagentur Rems-Murr

Die Energieagentur steht Bürgern, Unternehmen und Kommunen bei Fragen zu Energieeinsparung und energetischer Sanierung, erneuerbaren Energien und Fördermöglichkeiten mit Rat und Tat zur Seite. Sie ist eine Kooperation des Rems-Murr-Kreises, der Stadt Waiblingen, weiteren Kommunen und der Wirtschaft. Für Bürgerinnen und Bürger aus dem Rems-Murr-Kreis ist die Erstberatung kostenlos.

Energieagentur Rems-Murr gGmbH
Gewerbestraße 11
71332 Waiblingen
07151 975173-0
07151 975173-19
info(@)ea-rm.de
www.energieagentur-remsmurr.de

bike & work: Projekt der betrieblichen Fahrradförderung

Fahrradparkplatz
Fahrradparkplatz

Mit dem Rad zur Arbeit - die Grundidee dahinter ist simpel und die positiven Effekte für Gesundheit und Klima liegen auf der Hand. Dennoch pendelt nur ein Bruchteil der Deutschen mit dem Fahrrad oder dem Pedelec zur Arbeit. Das vom Rems-Murr-Kreis im Jahr 2013 initiierte Projekt "bike & work" hat das Ziel, die betriebliche Fahrradförderung im Landkreis zu unterstützen: Radfahren soll auf dem täglichen Arbeitsweg oder für Dienstfahrten als gesunde und klimaschonende Alternative gefördert werden.

"bike & work" wurde in zwei Projektrunden bereits erfolgreich umgesetzt. Die erste Runde endete am 18.09.2014, die zweite Runde am 15.09.2016, aktuell befinden wir uns in der dritten Projektrunde (Start am 27.07.2016). Eine vierte Runde beginnt im Sommer 2017, interessierte Unternehmen und Institutionen Arbeitgeber aus dem Rems-Murr-Kreis sind eingeladen, sich einen der Plätze zu sichern.

Projektinteressierte werden bei "bike & work" über ein knappes Jahr dabei unterstützt, ihre kreisansässigen Unternehmen oder Institutionen fahrradfreundlicher zu gestalten. Die Teilnahme am Projekt ist für Betriebe aus dem Rems-Murr-Kreis kostenfrei. Für weitere Informationen melden Sie sich bitte bei Christina Berghoff, 07151 501-2757, c.berghoff(@)rems-murr-kreis.de.

ECOfit für mehr betrieblichen Umwelt- und Klimaschutz

Im Vordergrund des ECOfit-Projekts steht die Entwicklung kostensenkender und umweltorientierter Maßnahmen in mittelständischen Unternehmen. Besonders großes Potenzial steckt erfahrungsgemäß im Energiebereich, in dem sich nicht nur unnötige Kosten, sondern auch Kohlendioxid-Emissionen für den Klimaschutz vermeiden lassen. Weitere Themen sind Abfall, Wasser/Abwasser, Gefahrstofflagerung, Umweltmanagement, umweltfreundlicher Einkauf und Mobilität.

Sechs Unternehmen aus dem Rems-Murr-Kreis haben 2011 die erste ECOfit-Runde erfolgreich beendet und sparen in Folge der angestoßenen Maßnahmen gemeinsam jährlich bis zu 580.000 Euro Betriebskosten und 515 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid ein. Die Ergebnisse sind in einer Broschüre dokumentiert.

Im März 2014 wurde die 2. Projektrunde ECOfit im Rems-Murr-Kreis mit weiteren sechs Firmen erfolgreich abgeschlossen. Zusammengenommen sparen die Firmen nun pro Jahr rund 330.000 Euro an Kosten und reduzieren den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) um rund 1300 Tonnen. Die Ergebnisse im Detail.

Im März 2016 wurde die 3. Projektrunde ECOfit im Rems-Murr-Kreis abgeschlossen. Die Teilnehmer stammen aus verschiedenen Branchen und haben zwischen sechs und 170 Mitarbeiter. Die Ergebnisse finden Sie hier.

Eine weitere Runde des Erfolgsprojektes ist für 2017 geplant. Arbeitgeber aus dem Rems-Murr-Kreis sind eingeladen, sich einen der Plätze zu sichern. Für weitere Informationen melden Sie sich bitte bei Christine Ganz, 07151 501-2568, c.ganz(@)rems-murr-kreis.de.

Energetische Sanierung Schullandheim Mönchhof

Unter den Gebäuden des Rems-Murr-Kreises hat das Schullandheim Mönchhof aufgrund der baulichen Gegebenheiten und recht veralteten Haustechnik einen hohen Sanierungsbedarf. Mit der Umsetzung der geplanten energetischen Sanierungsmaßnahmen können über 80 Prozent der bisherigen CO2-Emissionen eingespart werden. Als erster Schritt wird hierfür 2017 der ältere der beiden vorhandenen Ölheizkessel aus dem Jahr 1992 gegen einen modernen Holzpelletkessel ausgetauscht. Anhand eines Vor-Ort-Bildungsangebotes soll der Klimaschutz für die Besuchergruppen im Schullandheim Mönchhof zusätzlich konkret erfahrbar gemacht werden.

Die Einsparung von über 80 Prozent der bisherigen CO2-Emissionen waren auch Voraussetzung für eine Bundesförderung, die der Klimaschutzmanager im Rahmen seiner eigenen Bundesförderung stellen konnte. Die "Energetische Gebäudesanierung des Schullandheims Mönchhof zur bildungsexemplarischen Veranschaulichung von Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudesektor" (Förderkennzeichen 03KS7925M) wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags gefördert.

"Ist das machbar?": Klimaschutz-Exkursionen

Klimaschutzmaßnahmen sind häufig mit technischen Innovationen verbunden, die in der praktischen Umsetzung nur einen geringen Bekanntheitsgrad und Erfahrungswert haben. "Ist das überhaupt machbar?" "Und wenn ja, funktioniert es dann auch?" fragen deshalb viele Bürger und kommunale Entscheidungsträger.

Um viele dieser Fragen beantworten zu können, veranstaltet der gemeinnützige Solarverein Rems-Murr e.V. gemeinsam mit dem Landratsamt pro Jahr zwei Klimaschutz-Exkursionen für Bürger und kommunale Entscheidungsträger. Auf den Klimaschutz-Exkursionen werden wechselnde "good-practice-Beispiele" für einen funktionierenden Klimaschutz vor Ort besichtigt. Um möglichst viele innovative Lösungsansätze und Ideen bekannter zu machen, finden die Klimaschutz-Exkursionen sowohl zu Zielen innerhalb als auch außerhalb des Rems-Murr-Kreises.

Die zweite Klimaschutz-Exkursion führte am 22. Oktober 2016 nach Tübingen. Thema war "Stadtökologie und nachhaltige urbane Entwicklung". Die Pressemitteilung zur Nachberichterstattung finden Sie hier.

Die erste Klimaschutz-Exkursion zu Stadtentwicklung und Passivhäusern fand am 2. April 2016 in Kooperation mit den Winterbacher Klimatagen des Fördervereins für Erneuerbare Energien in Winterbach (FEEWI) statt. Hier finden Sie einige Impressionen.

Klimaschutz in der Ernährung

Logo Natur von Hier
Logo Natur von Hier

Klimaschutz macht auch vor dem Thema Ernährung nicht halt. Der Einkauf direkt beim Erzeuger oder auf dem Wochenmarkt ist in der Regel nachhaltig und umweltverträglich. Unser tägliches Essen, wie wir Lebensmittel einkaufen, lagern und zubereiten, hat einen bedeutenden Einfluss auf unsere persönliche CO2-Bilanz und das Klima.

Unter der Dachmarke "Natur von Hier" finden sich momentan rund 80 Direktvermarkter aus dem Rems-Murr-Kreis. "Natur von Hier" präsentiert Ihnen heimische Direktvermarkter und ihr Warenangebot und informiert über die gesunden und frischen Produkte der heimischen Landwirte, Gärtner, Wengerter, Obstbauern, Müller, Imker, Bäcker und Metzger. Zudem bietet "Natur von Hier" den Verbrauchern umfassende Informationen rund um das tägliche Brot und stärkt die heimische Landwirtschaft.

Erfahren Sie mehr über "Natur von Hier" unter www.natur-von-hier.de.

Heute schon geflinct? Mitfahren und Sprit sparen!

Logo Flinc
Logo Flinc

Die Mitfahrzentrale flinc ist eine Alternative sowohl für spontane wie für regelmäßige Fahrten - ob für den täglichen Weg zur Arbeit, zum Arztbesuch, Einkauf, Sport oder Ausflug. Vor allem für Pendler ist flinc sehr nützlich - der Weg von und zur Arbeit wird oftmals alleine zurück gelegt, ohne zu wissen, dass vielleicht eine andere Person aus der gleichen Ortschaft den selben Arbeitsweg hat.

Auf der Online-Plattform tragen Autofahrer ihre geplanten und Mitfahrer ihre gewünschten Fahrten ein. Der Service bringt passende Angebote und Gesuche zusammen, nicht nur per PC, sondern auch per Smartphone oder GPS in Echtzeit. So finden auch die Personen schnell und unkompliziert zusammen, die bereits unterwegs sind. Die Vermittlung ist gratis, nur für die gemeinsame Strecke beteiligt sich der Mitfahrer an den Unkosten des Fahrers.

Als Mobilitätsalternative für spontane und geplante, kurze oder lange Fahrten, die sowohl Geldbeutel als auch Umwelt entlastet, passt dieses Angebot zur Klimaschutzarbeit des Rems-Murr-Kreises. Schauen Sie doch mal rein auf der flinc-Seite für den Rems-Murr-Kreis!

Weniger ist mehr – Energiesparen lohnt sich

Nach dem bundesweiten Vorbild beraten sogenannte "Stromsparchecker" seit 2014 im Rems-Murr-Kreis gezielt Haushalte, die von Transfermitteln leben, in Sachen Energiesparen. Das Interesse aus dem Kundenkreis der Transferleistungsempfänger ist ungebrochen groß und das Angebot soll fortgeführt werden.

Die "Stromsparchecker" besuchen interessierte Bürger bis zu drei Mal, messen den Strom-, Heizungs- und Wasserbedarf und informieren über Einsparmöglichkeiten. Weiter installieren sie vor Ort kostenlose Sparhilfen wie Energiesparlampen und LEDs, schaltbare Steckerleisten, Zeitschaltuhren, Strahlregler für Wasserhähne, Wassersparduschköpfe und Kühlschrankthermometer. In Folge der ausgeweiteten Fördermöglichkeiten beim Bund wurde 2015 das Angebot außerdem um die Komponente "Kühlgerätetausch" erweitert. Beim Ersatz des Altgerätes durch ein neues Kühlgerät in der Effizienzklasse A+++ wird ein Zuschuss in Höhe von 150 Euro gewährt. Die Altgeräte müssen älter als 10 Jahre sein und das errechnete Einsparpotenzial bei über 200 kWh pro Jahr liegen.

Hauptziel des Projektes ist der Klimaschutz durch Einsparen von Energie. Eine eben so große Rolle spielt die soziale Komponente, können so doch Haushalte mit geringem Einkommen viel Geld sparen. Auch die öffentlichen Kassen - z. B. der Kreishaushalt - werden entlastet, denn eingesparte Heizkosten kommen diesen unmittelbar zu Gute.

Anlässlich des 500. Stromspar-Check im Rems-Murr-Kreis wurde die Kostenübernahme von 500 Kilowattstunden Strom verlost - lesen Sie hier mehr im Newsletter April 2017.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz durchgeführt, weitere Informationen und Kontaktangaben finden Sie auf der Webseite der Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz.

Lernen mit Kopf, Herz und Hand – Klimaschutz-Module

Innerhalb des Kreisjugendrings Rems-Murr e.V. bearbeitet der Arbeitskreis Ökologie und Nachhaltigkeit umweltrelevante Themen und hat enge Kontakte zu Natur- und Umweltverbänden, die teils auch Mitglieder des Kreisjugendrings sind. Mit der bisherigen Projektarbeit war der Kreisjugendring hauptsächlich im Lebensraum Streuobst aktiv. In Zukunft möchte der Kreisjugendring mit einem Angebot zum Klimaschutz, dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und den erneuerbaren Energien sein Engagement verstärken und Anfragen der vergangenen Jahre nachkommen.

Der Kreisjugendring hat somit zum Thema Klimaschutz altersgerechte, ganzjährig anwendbare Module entwickelt. Die Angebote sind im Freien anwendbar und überall im Rems-Murr-Kreis durchführbar, so dass Kinder und Jugendliche vor Ort die Angebote nutzen können und so auch durch den regionalen Bezug einen leichteren Zugang zur Thematik finden. Das Angebot richtet sich an alle Kinder und Jugendliche im Rems-Murr-Kreis und vor allem auch Vereine, Verbände und sonstige Institutionen, die sich mit dem Thema Klimaschutz auseinander setzen wollen. Die Module werden nach Alter gegliedert; es gibt Angebote für die Altersgruppe "5-10 Jahre" und für die Altersgruppe "10-15 Jahre". Weitere Informationen erhalten Sie beim Kreisjugendring Rems-Murr e.V.

„I show U: Energieloch und prima Klimamedien“

Das Kreismedienzentrum stellt an seinen Standorten in Waiblingen und Backnang Medien und Geräte rund um das Thema Klimaschutz und Energie im kostenlosen Verleih zur Verfügung. Ziel ist, dass Bürger im Rems-Murr-Kreis bewusster mit Energie umgehen. Dafür werden im Rahmen des Projektes unverbindlich hochwertige und kostenintensive Hilfsmittel bereitgestellt. Wärmebildkameras und Strommessgeräte decken Schwachstellen und Energiesparpotenziale an konkreten Beispielen vor Ort auf, so dass sie sowohl für den Schulunterricht, aber auch zur privaten Nutzung in den "eigenen vier Wänden" ausgeliehen werden. Filme zu Klimaschutz und Energiethemen dienen insbesondere zu Bildungszwecken und werden i.d.R. regelmäßig und intensiv von den Schulen nachgefragt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Kreismedienzentrums.

Kommunaler Klimaschutz- und Energietag 2016

Der Rems-Murr-Kreis hatte Ende Februar 2016 zum zweiten Mal zu einem Kommunalen Klimaschutz- und Energietag geladen. Ziel der Veranstaltung war, den kommunalen Vertretern und den Vertretern des Landratsamtes eine Plattform zum Austausch über Energie- und Klimaschutzthemen zu bieten.

Nach Impulsvorträgen aus Politik und Wissenschaft am Vormittag (das Programm finden Sie hier) zeigten sich die Teilnehmer an diversen angebotenen Thementischen besonders diskutierfreudig . Hier wurden vielfältige konkrete Klimaschutz- und Energieprojekte aus den Kommunen des Rems-Murr-Kreises und darüber hinaus vorgestellt - angefangen von Quartierskonzepten in Weinstadt über Contracting-Projekte in Waiblingen, über das Angebot der Energieagentur Rems-Murr, bis hin zu "Waiblingen nachhaltig mobil". Es zeigte sich schnell, dass auch kleinere Projekte, wie das "Fellbacher Zauberbeet", ein Container-Garten auf Zeit, in Sachen Klimaschutz ebenso begeistern können wie großangelegte.

Im Frühjahr 2018 steht der nächste kommunale Klimaschutz- und Energietag des Rems-Murr-Kreises unter dem Motto "10 Jahre Klimaschutz im Rems-Murr-Kreis".

Begrüßung
Begrüßung
Publikum
Publikum
Publikum
Publikum
Thementisch Fellbach
Thementisch Fellbach
Thementisch Weinstadt
Thementisch Weinstadt

Radwegekonzept im Rems-Murr-Kreis

Im Rahmen des "Klimaschutz-plus 2013-2015"-Programms wurde im Rems-Murr-Kreis der Bestand an Radwegverbindungen erhoben. Erfasst wurden Radwege entlang von klassifizierten Straßen und touristische Radwege. Auf Grundlage dieser Daten und in enger Abstimmung mit den Radwegprogrammen des Landes und des Verbands Region Stuttgart wird derzeit das Radwegekonzept für den Landkreis erarbeitet. Das Konzept beinhaltet in erster Linie alltagstaugliche Routen. Rein touristisch genutzte Wege werden nur ergänzend dargestellt.

Windenergie im Rems-Murr-Kreis

Als Teil der Energiewende hat die Landesregierung das Ziel, bis zum Jahr 2020 mindestens 10 Prozent des Stroms aus heimischer Windenergie bereit zu stellen. Weitere Informationen zur Windenergie im Rems-Murr-Kreis finden Sie hier.

Biovergärungsanlage Backnang-Neuschöntal

Auf der Biovergärungsanlage in Backnang-Neuschöntal wurden im Jahr 2014 insgesamt 34.911 Tonnen Bioabfall angeliefert. Zusätzlich wurden 4.657 Tonnen an Gras- und Rasenschnitt sowie 3.008 Tonnen Strauchwerk mitbehandelt. Das Strauchwerk wird als sogenanntes Strukturmaterial, welches für den Verarbeitungsprozess benötigt wird, angenommen und verarbeitet.

Bei der Vergärung der Bioabfälle entsteht Biogas welches in zwei Blockheizkraftwerken zur Stromerzeugung genutzt wird. Im Jahr 2014 wurden so rund 10.648 MWh Strom erzeugt. Davon wurden rund 9.473 MWh in das öffentliche Netz eingespeist und 1.175 MWh für den Eigenverbrauch verwendet. Die in den Blockheizkraftwerken entstehende Abwärme wird bedarfsabhängig zum Teil zur Beheizung der Fermenter und des Betriebsgebäudes verwendet. Der überwiegende Teil, der bis zu rund 7,8 Mio. kWh an Wärmeenergie betragen kann, wird kostenfrei für die Klärschlammtrocknung auf der Kläranlage der Stadt Backnang zur Verfügung gestellt. Im Jahr 2014 konnten insgesamt rund 3,98 Mio. kWh Abwärme verwertet werden.

Zusätzlich ist auf den Betriebshallen eine Photovoltaikanlage, bestehend aus 897 polykristallinen Modulen mit einer Leistung von 206,31 kWp installiert. Mit dieser Photovoltaikanlage wurden im Jahr 2014 205 MWh Strom erzeugt, der in das öffentliche Netz eingespeist wurde.

Kreisliegenschaften: Sanierung, Energiekonzepte, Energiemanagement

Der Rems-Murr-Kreis strebt seit 2007 an, jährlich rund 3 Mio.- € für den Abbau des Sanierungsrückstaus bereit zu stellen. Einen großen Anteil dieser Mittel wird für energetische Sanierungen der Gebäudehülle und der Haustechnik verwendet. Diese Maßnahmen wurden unter anderem anhand von detaillierten Energiekonzepten der zehn größten Liegenschaften priorisiert.

Im Rahmen des aktuellen Klimaschutzhandlungsprogramms 2016-2018 werden für zusätzliche energetische Maßnahmen an den kreiseigenen Liegenschaften nochmals 400.000 Euro pro Jahr zur Verfügung gestellt.

Der Immobilien- und Energiebericht stellt die Verbrauchswerte der zehn größten Liegenschaften im Vergleich zu den Vorjahren dar, nimmt Bezug auf im Berichtsjahr durchgeführte Maßnahmen und beschreibt langfristige Ziele in den einzelnen Liegenschaften. Die Kontrolle der Verbrauchswerte erfolgt unterjährig durch das interne Energiemanagement der Rems-Murr-Kreis-Immobilien-Management GmbH (RMIM).

Hier gelangen Sie zur Homepage der Kreisbaugruppe.

EMAS / Öko-Audit

Das Landratsamt Rems-Murr-Kreis ist seit 1998 mit dem Umweltmanagementsystem EMAS ausgezeichnet. Ziel hierbei ist die kontinuierliche Verbesserung der eigenen Umweltleistung. Weitere Informationen zum Umweltmanagementsystem EMAS finden Sie hier.

Hintergrund: Integriertes Klimaschutzkonzept

Ende 2012 hat der Kreistag das integrierte Klimaschutzkonzept als Grundlage für die weitere Klimaschutzarbeit im Landkreis verabschiedet. Hiermit hat sich der Rems-Murr-Kreis selbst das Ziel gesetzt, die Pro-Kopf-CO2-Emissionen von 7,0 Tonnen in 2008 auf 4,7 Tonnen in 2025 zu reduzieren.

Gemeinsam mit Kommunen, Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und interessierten Bürgern will der Rems-Murr-Kreis Prozesse in Gang setzen, an dessen Ende spürbar weniger klimaschädliche Emissionen stehen. Das integrierte Klimaschutzkonzept zeigt konkrete Maßnahmen für den Rems-Murr-Kreis auf, anhand derer Klimaschutz in den kommenden 10 bis 15 Jahren umgesetzt werden soll. Die Erarbeitung des Konzeptes wurde vom Bundesumweltministerium mit ingesamt 71.400 Euro gefördert (Förderkennzeichen 03KS0754).

Die Kurzfassung beinhaltet die wichtigsten Ergebnisse des kreisweiten Klimaschutzkonzeptes und umfasst die folgenden inhaltlichen Bausteine:

  • Energie und CO2-Bilanz
  • Klimaschutzpotenziale zur CO2-Emissionsminderung
  • mögliche Szenarien für den künftigen Klimaschutz 
  • regionale Wertschöpfung durch Klimaschutz bestehende Klimaschutzaktivitäten und Handlungsempfehlungen für die Zukunft 
  • Controlling und Monitoring für die Konzeptumsetzung

Bundesförderung durch Nationale Klimaschutzinitiative

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit fördert aktuell die "Energetische Gebäudesanierung des Schullandheims Mönchhof zur bildungsexemplarischen Veranschaulichung von Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudesektor" (Förderkennzeichen 03KS7925M) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Der Projektträger Jülich setzt Forschungs- und Innovationsförderprogramme im Auftrag der öffentlichen Hand um.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit förderte außerdem die auf drei Jahre befristete Stelle einer Klimaschutzmanagerin mit 65 Prozent Zuwendungshöhe als fachliche Unterstützung zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes (Förderkennzeichen 03KS7925, Förderzeitraum vom 01.11.2013 bis 28.02.2017) sowie die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes Rems-Murr-Kreis (Förderkennzeichen 03KS0754).

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Kontakt

Technisches Landratsamt
Stuttgarter Straße 110
71328 Waiblingen
07151 501-2254
07151 501-2789
umweltschutz(@)rems-murr-kreis.de

Technisches Landratsamt finden mit Google Maps
Fahrplanauskunft VVS

Leitstern Energieeffizienz

Im Landeswettbewerb für Stadt- und Landkreise „Leitstern Energieeffizienz 2016“ belegt der Rems-Murr-Kreis den 4. Platz. Weitere Informationen hier in der Pressemitteilung.

2015 wurde der Rems-Murr-Kreis gleich zweimal ausgezeichnet: Einmal mit dem zweiten Platz und einmal mit dem Sonderpreis Fuhrpark / Mobilität. Lesen Sie hier die Pressemitteilung.

Leitstern Energieeffizienz
Leitstern Energieeffizienz

Wissen Sie schon

... wie es um Ihren persönlichen CO2-Fußabdruck bestellt ist? Ermitteln Sie Ihre Klimaauswirkungen mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamts.

... ob es sich aus Klimaschutz-Gründen für Sie lohnt, ein neues, sparsameres Auto zu kaufen? Untersuchen Sie die Umweltauswirkungen Ihres Fahrzeuges mit dem Umweltrechner des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu).

Kennen Sie schon

... den Flyer "Energiesparendes Fahren"? Herausgegeben vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg.

... das Faltblatt "Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2016/2017"?

... den "Energie-Spar-Kalender 2017"? Herausgegeben vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

... die Broschüre zum Feinstaub-Alarm "Die Luft in Stuttgart geht alle an!"? Herausgegeben von der Landeshauptstadt Stuttgart.