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Autor: Sandra Weiss
Artikel vom 22.12.2016

Arbeitgeber Rems-Murr-Kreis: Mit gutem Beispiel voran

Arbeitgeber Rems-Murr-Kreis: Mit gutem Beispiel voran

Warben im Foyer des Landratsamts bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für einen Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel: Roland Berndt von der Marketingabteilung des VVS, Susanne Schwenk vom Amt für Finanzen, Jörg Walter vom Amt für Öffentlichen Personennahverkehr und Landrat Dr. Richard Sigel (von links).

Beschäftigte profitieren doppelt: Fahrtkostenzuschuss und Rabatterhöhung vom VVS

Der Rems-Murr-Kreis baut seine Klimaschutzanstrengungen mit einer stufenweisen Erhöhung der Förderung des VVS-FirmenTickets weiter aus - davon profitieren nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Klima, auch die Kreisverwaltung als Arbeitgeber gewinnt an Attraktivität. Ganz konkret spüren das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts Rems-Murr-Kreis mit einer monatlichen Entlastung des Geldbeutels um 20 Euro ab Januar 2017.

Dank eines ersten Klimaschutzprogrammes konnte die Landkreisverwaltung und ein Teil der kreiseigenen Gesellschaften in die Bezuschussung des VVS-FirmenTickets einsteigen. Jeder Mitarbeiter erhielt zehn Euro im Monat zusätzlich. Bereits Mitte 2015 erkannte die Landkreisverwaltung erste Verbesserung und die Vorteile einer Fahrtkostenbeteiligung. Die Kosteneinsparung beim Bau und Betrieb von Firmenparkplätzen entspannt sich. Aber auch das Unfallrisiko verringert sich. Die Beschäftigten profitieren doppelt, denn für Arbeitnehmer von Firmen, die einen Zuschuss zahlen, erhöht der VVS seinen FirmenTicket-Rabatt.

Noch mehr Beschäftigte sollten für das Pendeln zum Arbeitsplatz mit Bus und Bahn gewonnen werden. Deswegen erhöhte die Landkreisverwaltung als einer der großen Arbeitgeber im Kreis den Arbeitgeberzuschuss rund ein halbes Jahr später um die Hälfte und damit auf 15 Euro im Monat (180 Euro im Jahr). Die Rems-Murr-Kliniken und die Kreisbaugruppe schlossen sich dieser Erhöhung ebenfalls an.

Die Kreisverwaltung setzt nun ein weiteres Ausrufezeichen und steigert in einer dritten Stufe den Arbeitgeberzuschuss zum 1. Januar 2017 nochmals merklich auf 20 Euro pro Monat oder 240 Euro im Jahr. Damit zieht der Rems-Murr-Kreis mit dem Land gleich, das seinen Beschäftigten denselben Zuschuss bei der Nutzung von Bussen und Bahnen zukommen lässt. Der VVS belohnt das Engagement der Arbeitgeber und erhöht den Rabatt auf das normale Jahresabonnement von fünf auf zehn Prozent. Je nach Zonenzahl – es gibt sieben Stück – kann dies für den Einzelnen eine weitere Ersparnis von bis 220 Euro im Jahr bedeuten (nach dem Preisstand von 2016), verglichen mit einem normalen Jahresabonnement.

Eine kürzlich durchgeführte Zwischenbilanz zeigte nun, dass seit dem Start des Zuschussmodells die Zahl der FirmenTicket-Bezieher um 25 Prozent gestiegen ist. Jetzt nutzen annähernd zehn Prozent der insgesamt rund 1.500 Beschäftigten das FirmenTicket. Der Umsteiger-Effekt geht aber deutlich über das Landratsamt hinaus. Denn durch die Initiative und das Vorbild der Kreisverwaltung wurden mit den Rems-Murr-Kliniken und der Kreisbaugesellschaft auch kreiseigene Gesellschaften für das Zuschussmodell gewonnen. Zählt man diese hinzu, so ist es gelungen, die Zahl der FirmenTicket-Bezieher um annähernd 100 Neukunden zu erhöhen, was einer Steigerung von über 80 Prozent entspricht.

Nicht zuletzt wegen dieses Erfolges wendet sich Landrat Dr. Richard Sigel an alle Arbeitgeber im Kreisgebiet: „Mit Blick auf die positiven Erfahrungen und die große Resonanz bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wäre es erfreulich, wenn möglichst viele Arbeitgeber im Kreis auf das FirmenTicket setzen.“ Um den umweltfreundlichen ÖPNV zu stärken, ist das FirmenTicket ein geeignetes Mittel. Aber nicht nur bei den Bemühungen, die Umweltbelastungen durch den motorisierten Individualverkehr spürbar abzubauen, stellt das Zuschussmodell einen wichtigen Mosaikstein dar. „In gleichem Maße ist eine Förderung des FirmenTickets für Arbeitgeber ein Pluspunkt bei Personalgewinnung und Personalerhaltung“, betont der Rems-Murr-Landrat.

Hintergrund:

CO-Sparen mit den Öffentlichen: Mehr als 4.100 Fahrten mit Bus und Bahn werden im Rems-Murr-Kreis pro Werktag angeboten. Das bedeutet, zwischen fünf Uhr morgens und ein Uhr nachts startet im Kreisgebiet durchschnittlich alle 17 Sekunden ein Bus oder eine Bahn. Gegenüber dem Auto spart der Fahrtgast der öffentlichen Verkehrsmittel etwa zwei Drittel CO ein. „Dass ein verstärkter Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel nötig ist, zeigt nicht zuletzt die wieder eröffnete Saison des Feinstaubalarms in Stuttgart“, so Landrat Dr. Richard Sigel. Die Phase läuft bereits seit Dienstag, 13. Dezember und soll am Freitag, 23. Dezember, enden. Die Stuttgarter Stadtverwaltung kann bei entsprechender Wetterlage den Alarm noch bis 15. April ausrufen.

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