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Autor: Leonie Ries
Artikel vom 18.11.2019

Einsatz für den Rebhuhnschutz: Gehölzrückschnitt in Fellbach

Der Gehölzrückschnitt kommt auch dem vom Aussterben bedrohten Rebhuhn zugute. Foto: Michael Eick.
Der Gehölzrückschnitt kommt auch dem vom Aussterben bedrohten Rebhuhn zugute. Foto: Michael Eick.

Was nach Kahlschlag aussieht, ist ökologisch sinnvoll: Lebensraum der Rebhühner wird verbessert 

Ein Pflegeeinsatz des Landschaftserhaltungsverbandes Rems-Murr verbessert die ökologische Wertigkeit von Feldhecken beim Tennhof in Fellbach-Oeffingen. Einige Abschnitte der Hecken werden ab Mittwoch, 20. November, stark zurückgeschnitten.  

Was nach Kahlschlag aussieht, ist ökologisch sehr sinnvoll: Indem Feldhecken über Jahre hinweg abschnittsweise „auf den Stock gesetzt“ werden, entwickelt sie eine gemischte Altersstruktur. Diese bietet vielen Vogel- und Insektenarten abwechslungsreiche Lebensräume. Das kommt auch dem vom Aussterben bedrohten Rebhuhn zugute, das in den lockeren Heckenstrukturen Schutz und Nahrung findet. 

Diese Form der Gehölzpflege orientiert sich an der traditionellen Bewirtschaftung von Feldhecken. Früher wurden Hecken zur Brennholzgewinnung genutzt und dafür regelmäßig „auf den Stock gesetzt“. Durch diesen Prozess hatten sie eine stark gemischte Struktur. Die Energiegewinnung aus Feldhecken ist heute unrentabel. Viele Hecken werden daher nicht mehr bewirtschaftet. Die baumartigen Pflanzen setzen sich immer weiter durch und die Hecken verarmen Stück für Stück an Arten und Strukturen. Aus diesem Grund ist es ökologisch sinnvoll, Feldhecken durch die Nachahmung der traditionellen Nutzung zu pflegen.  

Die Gehölzpflege ist Teil des Rebhuhnschutzprojekts Schmidener Feld. Daran sind die Stadt Fellbach, der Landschaftserhaltungsverband Rems-Murr, das Landratsamt Rems-Murr-Kreis, der NABU, der Landesjagdverband sowie Fellbacher Landwirte beteiligt. Fachlich beraten wird das Projekt vom Planungsbüro Tier- und Landschaftsökologie aus Köngen.

(ries/18.11.19)

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