Diese Website verwendet Cookies

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern verwenden wir Cookies. Durch Bestätigen des Buttons "Akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung zu. Über den Button "Mehr" können Sie einzeln auswählen, welche Cookies Sie zulassen möchten. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit widerrufen.

Cookie-Banner

Funktionell

Diese Technologien ermöglichen es uns, die Nutzung der Website zu analysieren, um die Leistung zu messen und zu verbessern.

Google Analytics

Dies ist ein Webanalysedienst.

Verarbeitungsunternehmen

Google Ireland Limited
Google Building Gordon House, 4 Barrow St, Dublin, D04 E5W5, Ireland

Datenverarbeitungszwecke

Diese Liste stellt die Zwecke der Datenerhebung und -verarbeitung dar. Eine Einwilligung gilt nur für die angegebenen Zwecke. Die gesammelten Daten können nicht für einen anderen als den unten aufgeführten Zweck verwendet oder gespeichert werden.

  • Analyse
Genutzte Technologien
  • Cookies akzeptieren
  • Pixel-Tags
Erhobene Daten

Diese Liste enthält alle (persönlichen) Daten, die von oder durch die Nutzung dieses Dienstes gesammelt werden.

  • IP-Addresse
  • Geräte-Informationen
  • Browser-Informationen
  • Standort-Informationen
  • Referrer-URL
  • Nutzungsdaten
  • JavaScript-Support
  • Flash-Version
  • Datum und Uhrzeit des Besuchs
  • App-Aktualisierungen
  • Besuchte Seiten
  • Klickpfad
  • Downloads
  • Kaufaktivität
  • Widget-Interaktionen
Rechtsgrundlage

Im Folgenden wird die nach Art. 6 I 1 DSGVO geforderte Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten genannt.

  • Art. 6 Abs. 1 s. 1 lit. a DSGVO
Ort der Verarbeitung

Europäische Union

Aufbewahrungsdauer

Die Aufbewahrungsfrist ist die Zeitspanne, in der die gesammelten Daten für die Verarbeitung gespeichert werden. Die Daten müssen gelöscht werden, sobald sie für die angegebenen Verarbeitungszwecke nicht mehr benötigt werden.

Die Aufbewahrungsfrist hängt von der Art der gespeicherten Daten ab. Jeder Kunde kann festlegen, wie lange Google Analytics Daten aufbewahrt, bevor sie automatisch gelöscht werden.

Datenempfänger

Data Recipients Infotext

  • Alphabet Inc.
  • Google LLC
  • Google Ireland Limited
Datenschutzbeauftragter der verarbeitenden Firma

Nachfolgend finden Sie die E-Mail-Adresse des Datenschutzbeauftragten des verarbeitenden Unternehmens.

https://support.google.com/policies/contact/general_privacy_form

Weitergabe an Drittländer

Einige Services leiten die erfassten Daten an ein anderes Land weiter. Nachfolgend finden Sie eine Liste der Länder, in die die Daten übertragen werden. Dies kann für verschiedene Zwecke der Fall sein, z. B. zum Speichern oder Verarbeiten.

Weltweit

Klicken Sie hier, um die Datenschutzbestimmungen des Datenverarbeiters zu lesen
Klicken Sie hier, um auf allen Domains des verarbeitenden Unternehmens zu widersprechen
Klicken Sie hier, um die Cookie-Richtlinie des Datenverarbeiters zu lesen

YouTube

Dies ist ein Dienst zum Anzeigen von Videoinhalten.

Verarbeitungsunternehmen

Google Ireland Limited
Google Building Gordon House, 4 Barrow St, Dublin, D04 E5W5, Ireland

Datenverarbeitungszwecke

Diese Liste stellt die Zwecke der Datenerhebung und -verarbeitung dar. Eine Einwilligung gilt nur für die angegebenen Zwecke. Die gesammelten Daten können nicht für einen anderen als den unten aufgeführten Zweck verwendet oder gespeichert werden.

  • Videos anzeigen
Genutzte Technologien
  • Cookies (falls "Privacy-Enhanced Mode" nicht aktiviert ist)
Erhobene Daten

Diese Liste enthält alle (persönlichen) Daten, die von oder durch die Nutzung dieses Dienstes gesammelt werden.

  • IP-Adresse
  • Referrer-URL
  • Geräte-Informationen
  • Gesehene Videos
Rechtsgrundlage

Im Folgenden wird die nach Art. 6 I 1 DSGVO geforderte Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten genannt.

  • Art. 6 Abs. 1 s. 1 lit. a DSGVO
Ort der Verarbeitung

Europäische Union

Aufbewahrungsdauer

Die Aufbewahrungsfrist ist die Zeitspanne, in der die gesammelten Daten für die Verarbeitung gespeichert werden. Die Daten müssen gelöscht werden, sobald sie für die angegebenen Verarbeitungszwecke nicht mehr benötigt werden.

Die Daten werden gelöscht, sobald sie nicht mehr für die Verarbeitungszwecke benötigt werden.

Datenempfänger

Data Recipients Infotext

  • Alphabet Inc.
  • Google LLC
  • Google Ireland Limited
Datenschutzbeauftragter der verarbeitenden Firma

Nachfolgend finden Sie die E-Mail-Adresse des Datenschutzbeauftragten des verarbeitenden Unternehmens.

https://support.google.com/policies/contact/general_privacy_form

Weitergabe an Drittländer

Einige Services leiten die erfassten Daten an ein anderes Land weiter. Nachfolgend finden Sie eine Liste der Länder, in die die Daten übertragen werden. Dies kann für verschiedene Zwecke der Fall sein, z. B. zum Speichern oder Verarbeiten.

Weltweit

Klicken Sie hier, um die Datenschutzbestimmungen des Datenverarbeiters zu lesen
Klicken Sie hier, um auf allen Domains des verarbeitenden Unternehmens zu widersprechen
Klicken Sie hier, um die Cookie-Richtlinie des Datenverarbeiters zu lesen

Google Maps

Dies ist ein Web-Karten-Dienst.

Verarbeitungsunternehmen

Google Ireland Limited
Google Building Gordon House, 4 Barrow St, Dublin, D04 E5W5, Ireland

Datenverarbeitungszwecke

Diese Liste stellt die Zwecke der Datenerhebung und -verarbeitung dar. Eine Einwilligung gilt nur für die angegebenen Zwecke. Die gesammelten Daten können nicht für einen anderen als den unten aufgeführten Zweck verwendet oder gespeichert werden.

  • Karten anzeigen
Genutzte Technologien
  • Cookies akzeptieren
Erhobene Daten

Diese Liste enthält alle (persönlichen) Daten, die von oder durch die Nutzung dieses Dienstes gesammelt werden.

  • IP-Adresse
  • Standort-Informationen
  • Nutzungsdaten
  • Datum und Uhrzeit des Besuchs
  • URLs
Rechtsgrundlage

Im Folgenden wird die nach Art. 6 I 1 DSGVO geforderte Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten genannt.

  • Art. 6 Abs. 1 s. 1 lit. a DSGVO
Ort der Verarbeitung

Europäische Union

Aufbewahrungsdauer

Die Aufbewahrungsfrist ist die Zeitspanne, in der die gesammelten Daten für die Verarbeitung gespeichert werden. Die Daten müssen gelöscht werden, sobald sie für die angegebenen Verarbeitungszwecke nicht mehr benötigt werden.

Die Daten werden gelöscht, sobald sie nicht mehr für die Verarbeitungszwecke benötigt werden.

Datenempfänger

Data Recipients Infotext

  • Alphabet Inc.
  • Google LLC
  • Google Ireland Limited
Datenschutzbeauftragter der verarbeitenden Firma

Nachfolgend finden Sie die E-Mail-Adresse des Datenschutzbeauftragten des verarbeitenden Unternehmens.

https://support.google.com/policies/troubleshooter/7575787?hl=en

Weitergabe an Drittländer

Einige Services leiten die erfassten Daten an ein anderes Land weiter. Nachfolgend finden Sie eine Liste der Länder, in die die Daten übertragen werden. Dies kann für verschiedene Zwecke der Fall sein, z. B. zum Speichern oder Verarbeiten.

Weltweit

Klicken Sie hier, um die Datenschutzbestimmungen des Datenverarbeiters zu lesen
Klicken Sie hier, um auf allen Domains des verarbeitenden Unternehmens zu widersprechen
Klicken Sie hier, um die Cookie-Richtlinie des Datenverarbeiters zu lesen

Essentiell

Diese Technologien sind erforderlich, um die Kernfunktionalität der Webseite zu aktivieren.

Online-Formulare

Ermöglicht die Bedienung von Online-Formularen.

Verarbeitungsunternehmen
Rems Murr Kreis
Genutzte Technologien
  • Cookies akzeptieren
Erhobene Daten

Diese Liste enthält alle (persönlichen) Daten, die von oder durch die Nutzung dieses Dienstes gesammelt werden.

  • IP-Adresse
  • Browser-Informationen
Rechtsgrundlage

Im Folgenden wird die nach Art. 6 I 1 DSGVO geforderte Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten genannt.

  • Art. 6 Abs. 1 s. 1 lit. a DSGVO
Ort der Verarbeitung

Europäischer Union

Aufbewahrungsdauer

Die Aufbewahrungsfrist ist die Zeitspanne, in der die gesammelten Daten für die Verarbeitung gespeichert werden. Die Daten müssen gelöscht werden, sobald sie für die angegebenen Verarbeitungszwecke nicht mehr benötigt werden.

Die Daten werden gelöscht, sobald sie nicht mehr für die Verarbeitungszwecke benötigt werden.

Klicken Sie hier, um die Datenschutzbestimmungen des Datenverarbeiters zu lesen

Europäischer Sozialfonds (ESF): Rems-Murr-Kreis

Seitenbereiche

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Entdecken.
Genießen. Leben.

info

Europäischer Sozialfonds (ESF)

Der Europäische Sozialfonds (ESF) wurde mit Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft 1957 ins Leben gerufen. Seit dieser Zeit verbessert er die Beschäftigungschancen, unterstützt die Menschen durch Ausbildung und Qualifizierung und trägt zum Abbau von Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt bei.

Der ESF ist das wich­tigs­te In­stru­ment der Eu­ro­päi­schen Uni­on zur För­de­rung der Be­schäf­ti­gung in Eu­ro­pa. Er ver­bes­sert den Zu­gang zu Ar­beitsplät­zen, bie­tet Qua­li­fi­zie­rung und un­ter­stützt die so­zia­le In­te­gra­ti­on. 

Der bundesweite ESF bietet Fördermöglichkeiten zu unterschiedlichen, bundesweiten Förderprogrammen. Die ESF-Förderprogramme in den Bundesländern berücksichtigen darüber hinaus die arbeitsmarktlichen Besonderheiten in der Region, z.B. der ESF Baden-Württemberg. Auch auf regionaler Ebene werden ESF-Förderungen erteilt. Nachfolgend finden Sie Wissenswertes zur Förderung durch den regionalen Arbeitskreis des ESF im Rems-Murr-Kreis, die angestrebten Ziele und weitere Informationen.

Zielgruppen

Zielgruppen sind arbeitsmarktferne Langzeitarbeitslose mit multiplen Vermittlungshemmnissen und Schülerinnen und Schüler, die von Schulabbruch bedroht sind.

  • Menschen in psychosozialen Problemlagen, mit gesundheitlichen Einschränkungen, Menschen mit Behinderungen, Suchterkrankungen, Überschuldungen, Gewalterfahrungen oder in prekären Familien- oder Wohnverhältnissen
  • Ebenso Menschen mit Lebensbrüchen, Migrations- und Fluchtbiographien, aber auch Menschen mit aus Langzeitarbeitslosigkeit verbundenen psychosozialen Belastungsfolgen
  • Schülerinnen und Schülern ab der 5. Jahrgangsstufe, die von Schulversagen und Schulabbruch bedroht sind
  • Sowie übergreifend auch ausbildungsferne junge Menschen, die von Regelsystemen nicht erreicht werden.

Regionale Arbeitsmarktstrategie

Der regionale ESF-Arbeitskreis beschließt eine jährliche Arbeitsmarktstrategie, die sich an den Bedarfen des Rems-Murr-Kreises orientiert. Diese ist Grundlage für die Programmausschreibung.

Die regionale Arbeitsmarktstrategie des Rems-Murr-Kreises für das Förderjahr 2022 finden Sie hier.

Zweite Ausschreibung

Bitte beachten Sie unbedingt die folgendenVorgaben und Hinweisebei Ihrer Antragstellung:

  • Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts sowie (teil)rechtsfähige Personengesellschaften. Ausgeschlossen von einer Antragstellung sind natürliche Personen und nicht rechtsfähige Personenvereinigungen.
  • Im regionalen ESF im Rems-Murr-Kreis sind vorrangig einjährige Projektlaufzeiten vorgesehen. Es kann darüber hinaus auch eine zweijährige Projektlaufzeit vorgesehen werden, sollte dies im Rahmen der Zielumsetzung notwendig sein. Bitte begründen Sie dies bei Ihrer Antragsstellung in der Kurzbeschreibung.
  • Die Projektlaufzeit ist an das Kalenderjahr gekoppelt (01.01.2022 bis max. 31.12.2022, bzw. 31.12.2023 bei zweijährigen Projekten).
  • Die Mindestteilnehmendenzahl pro Projekt beträgt grundsätzlich 10 Teilnehmende.
  • Projekte können grundsätzlich bis zu 40 % aus dem ESF Plus gefördert werden. Der Anteil ESF Plus sollte nicht unter 30 % sein. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens. Die Maßnahmen dürfen vor der Bewilligung nicht begonnen werden.
  • Die Hinweise zu den förderfähigen Kostenpositionen sind unbedingt zu beachten (Arbeitsmarktstrategie S. 18 sowie ESF-Internetseite Baden-Württemberg).
  • Der Antrag muss der L-Bank bis zum 14. November 2021 über den digitalen ELAN-Antrag in Papierform übermittelt werden. Anschließend muss der ELAN-Antrag der ESF-Geschäftsstelle per E-Mail an m.wilhelm(@)rems-murr-kreis.de bis zum 14. November 2021 zugesendet werden, ebenso wie eine Kurzbeschreibung des Projekts. Bitte beachten Sie, dass das ELAN-Formular erst ab dem 2. November zur Verfügung steht. Um den Projektträger*innen mehr Zeit zur Vorbereitung zu geben, wurde die Ausschreibung bereits am 20. Oktober veröffentlicht. 
  • Die Arbeitsmarktstrategie des Rems-Murr-Kreises für das Programmjahr 2022 ist verbindlicher Bestandteil dieser Ausschreibung. Auf die Umsetzung der Strategie ist in den Projektanträgen konkret Bezug zu nehmen.
  • Soweit für die Antragstellung eine (pauschale) Kofinanzierungszusage des Jobcenters Rems-Murr oder der Agentur für Arbeit Waiblingen nachzuweisen ist, nehmen Sie bitte frühzeitig dorthin Kontakt auf (robert.steinbock(@)jobcenter-ge.de oder holger.straesser(@)arbeitsagentur.de).

Die Projekte müssen den geltenden EU-Bestimmungen, dem Programm für Baden-Württemberg und insbesondere den Querschnittszielen zur Gleichstellung der Geschlechter, der Nachhaltigkeit und der Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung entsprechen.

Auf der ESF-Internetseite des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg stehen Hinweise zur Programmplanung 2021-2027 zum Abruf bereit; ebenso rechtliche Vorgaben, wie die Aufstellung der förderfähigen Ausgaben; sowie der Rahmenaufruf vom 12. August 2021. Diese sind zwingend zu beachten.

Die folgenden Dokumente sind für den Projektantrag zwingend zu beachten:

Querschnittsziele sowie grundlegende Voraussetzungen

Nachfolgend finden Sie Hinweise bzgl. der Definitionen des Landes Baden-Württembergs für die Querschnittsziele im ESF Plus. Im regionalen ESF Rems-Murr-Kreis wird darüber hinaus ein besonderer Fokus auf Chancengerechtigkeit gelegt. Ausführungen hierzu finden Sie in der Arbeitsmarktstrategie. 

Gleichstellung der Geschlechter

Das Querschnittsziel "Gleichstellung der Geschlechter" im ESF Plus zielt darauf ab, einen Beitrag zur gleichen wirtschaftlichen Unabhängigkeit von Frauen und Männern zu leisten. Angestrebt wird zudem, dass der Frauen- wie auch Männeranteil in Maßnahmen mindestens ihrem Anteil an der Zielgruppe entspricht. Die Maßnahmen sind an den geschlechtsbezogenen Lebenslagen der Zielgruppen auszurichten, beispielsweise etwa durch die Berücksichtigung von Vereinbarkeitsfragen und ggfs. eine besondere Unterstützung für die Zielgruppe der Alleinerziehenden. Es soll – wenn möglich - ein Beitrag zur Überwindung von Geschlechterstereotypen geleistet werden.

Im Zusammenhang mit diesem Aufruf wird erwartet, dass der Projektantrag konkrete Aussagen zu folgenden Anforderungen trifft:

  • Das Projektkonzept umfasst einen Ansatz für die gezielte Ansprache des betroffenen Geschlechts insbesondere Frauen, um ihren Zugang zu den Maßnahmen zu gewährleisten bzw. zu verbessern.
     
  • Das Projektkonzept enthält einen Ansatz für gendersensible Beratung und Unterstützung und erläutert diesen konkret im Detail, etwa für die Arbeit mit Frauen in prekären Lebenssituationen im Hinblick auf eine reguläre, nachhaltige und existenzsichernde Beschäftigung.
     
  • Im Projekt werden Fachkräfte, die Qualifikation in Gender-Kompetenz nachweisen können, eingesetzt bzw. entsprechende Weiterbildungen oder Kooperationen sind geplant.

Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung

Das Querschnittsziel „Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung“ zielt darauf ab, jede Form von Diskriminierung – insbesondere aufgrund der ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung – zu bekämpfen. Die Maßnahmen sollen die besondere Ausgangs-situation von Menschen berücksichtigen, die besonders gefährdet sind, das sind oftmals Ältere, Menschen mit Behinderung oder Menschen mit Migrationshintergrund. Ziel ist es, die nachhaltige Beteiligung dieser Teilzielgruppen am Erwerbsleben zu erhöhen und die Segregation auf dem Arbeitsmarkt zu reduzieren.

Im Zusammenhang mit diesem Aufruf wird erwartet, dass der Projektantrag konkrete Aussagen zu folgenden Anforderungen trifft:

  • Das Projektkonzept enthält und begründet  Ansätze zur Akquisition und Beratung von Teilnehmenden aus besonders benachteiligten Personen-gruppen und enthält Angaben, wie die Zugänglichkeit der Maßnahme (d.h. Barrierefreiheit) gewährleistet bzw. verbessert werden soll.
     
  • Im Projekt werden Fachkräfte mit interkultureller und inklusiver Kompetenz eingesetzt bzw. entsprechende Weiterbildungen oder Kooperationen sind geplant.

Nachhaltigkeit i.S.d. Schutzes der Umwelt und der Verbesserung ihrer Qualität

Bereits der ESF Plus selbst betont die Zielsetzung u.a. „der Vorbereitung einer grünen Wirtschaft“. Es werden daher alle Aktivitäten begrüßt, die darauf abzielen, über umweltschutzbezogene Inhalte zu beraten oder Einrichtungen/Unternehmen zu beteiligen, die sich im Umwelt- und/oder Klimaschutz engagieren. Auch einzelne projektbezogene Maßnahmen und Inhalte, die zum Ziel der Nachhaltigkeit im Sinne des Schutzes der Umwelt und der Verbesserung ihrer Qualität und insbesondere zu den Klimaschutzzielen beitragen, sind ausdrücklich erwünscht. Des Weiteren empfehlen wir den Projektträgern, den Deutschen Nachhaltigkeitskodex[1] anzuwenden und sich an den Empfehlungen zum Green Public Procurement[2] zu orientieren.

Transnationale Kooperation

Im Rahmen der Umsetzung des ESF Plus in Baden-Württemberg sind transnationale Formen der Zusammenarbeit oder des Austausches möglich. Dies kann entweder über einen gegenseitigen Austausch von projektbezogenen Umsetzungserfahrungen erfolgen oder über gegenseitige Austauschkontakte zwischen Teilnehmenden der Fördermaßnahmen. Besonders begrüßt werden Kooperationen mit Partner*inen in den Mitgliedsländern der Europäischen Strategie für den Donauraum.

Antragstellende sind aufgefordert, transnationale Kooperationen in der geschilderten Form als Teil ihrer Projektkonzeption zu erwägen. Wenn transnationale Ansätze vorgesehen sind, sind diese im ELAN-Projektantrag aufzuführen und konkret zu beschreiben.

Charta der Grundrechte (Charta)

Der ESF Plus soll positiv zur Einhaltung und zum Schutz aller in der Charta verankerten Grundrechte beitragen. Vorhaben des ESF Plus sollen daher unter Einhaltung der Charta der Grundrechte der Europäischen Union durchgeführt werden. Die Antragstellenden geben an, ob das von ihnen eingereichte ESF-Fördervorhaben der Charta Rechnung trägt. Im Antragsformular lautet die diesbezügliche Frage: „Mein Projekt trägt zur Einhaltung der Charta der Grundrechte bei: Ja / Nein“.

[1] Siehe http://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/de/dnk/der-nachhaltigkeitskodex.html

[2] Green Public Procurement (GPP) wird von der EU-Kommission als ein Prozess definiert, in dem staatliche Stellen solche Waren und Dienstleistungen beschaffen, die hinsichtlich ihrer Erstellung und ihres Lebenszyklus im Vergleich zu gleichwertigen Leistungen und Produkten geringere Umweltauswirkungen aufweisen.

Praxishilfen für die Umsetzung der Querschnittsziele finden Sie hier.

Organisation

Der Europäische Sozialfonds (ESF) bildet das zentrale Förderinstrument der Europäischen Union für die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Unter dem Motto "Chancen fördern" unterstützt der ESF in Baden-Württemberg die Entwicklung von Menschen und Unternehmen, um diese in Zeiten sich wandelnder Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt fit für die Zukunft zu machen.

Im Förderbereich Arbeit und Soziales wird der ESF auch in der Förderperiode 2021-2027 zum großen Teil regionalisiert umgesetzt. Die regionale ESF-Förderung konzentriert sich auch in der neuen Förderperiode auf besonders benachteiligte Personengruppen im Rechtskreis SGB II, so etwa Langzeitarbeitslose, aber auch auf junge Menschen, die vom Schulabbruch bedroht sind und durch andere schulische Regelsysteme nicht (mehr) angesprochen werden können. In den regionalen Arbeitskreisen sind die Akteure der lokalen Arbeitsmarktpolitik vertreten. Diese erstellen auf Grundlage des Programms und der lokalen sozioökonomischen Bedarfe die regionale Arbeitsmarktstrategie. Die regionalen Arbeitskreise bewerten die jährlichen Projektanträge unter anderem in Bezug auf deren Übereinstimmung mit der regionalen Arbeitsmarktstrategie und erstellen ein Ranking, das sie im Anschluss an die L-Bank weiterleiten.

Mitglieder des regionalen ESF-Arbeitskreises sind Vertreter des / der

  • Landkreises
  • Agentur für Arbeit
  • Jobcenters
  • Arbeitnehmervertretung / Gewerkschaften
  • Arbeitgebervertretung / Verbände
  • Industrie- und Handelskammern (IHK) / Bezirkskammern
  • Handwerkskammern / Kreishandwerkerschaften
  • Frauen- oder Gleichstellungsbeauftragten
  • Freien Wohlfahrtspflege
  • Schulen
  • Beruflichen Fort- und Weiterbildung
  • Außerschulischen Jugendbildung

Vorsitzende des regionalen ESF-Arbeitskreises Rems-Murr: c.berghoff(@)rems-murr-kreis.de 

Geschäftsführende des regionalen ESF-Arbeitskreises Rems-Murr: m.wilhelm(@)rems-murr-kreis.de

Der regionale Arbeitskreis und der Örtliche Beirat des Jobcenters Rems-Murr unterzeichneten eine Kooperation, um die jeweiligen Förderschwerpunkte miteinander abzustimmen.

ESF-Projekte 2021

Am 20. Oktober 2020 fand die Rankingsitzung des regionalen ESF-Arbeitskreises statt. Für das Förderjahr 2021 wurden sieben Projektanträge eingereicht, wovon vier Anträge vollumfänglich und ein Antrag teilweise für die Förderung im Rems-Murr-Kreis durch den ESF empfohlen wurden.

In der Förderachse „Förderung der sozialen Inklusion und Bekämpfung von Armut und jeglicher Diskriminierung“ sind Konzepte für langzeitarbeitslose Erwachsene mit besonderen Vermittlungshemmnissen gefragt. Zwei der vom Arbeitskreis positiv gerankten Projektanträge sind diesem Förderziel zuzuordnen.

  • Das Projekt von ttg team-training GmbH namens „Sprungbrett 2021–Vermittlung in Teilzeitausbildung für Erziehende und Alleinerziehende im Rems-Murr-Kreis“ hat sich zum Ziel gesetzt, (Allein-)Erziehende und Pflegende, für die der Einstieg in Erwerbsarbeit aufgrund ihrer Lebenslage erschwert ist, durch Teilzeit-Ausbildungsarrangements nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu vermitteln. Der Träger baut hierbei auf ein Netzwerk mit kooperierenden Firmen im Kreis, die bedarfsorientierte Qualifizierung und Praktika anbieten.
  • Das Projekt „Startklar 2021“ (Diakonie Stetten e.V. in Kooperation mit dem Kreisdiakonieverband) ist für arbeitslose, schwer vermittelbare Menschen mit psychischen Belastungen und multiplen Vermittlungshemmnissen konzipiert. In der Gesellschaft ist seit Jahren eine Zunahme dieses Personenkreises mit Doppeldiagnosen festzustellen. Das Stabilisierungs- und Qualifizierungsprojekt „Startklar 2021“ zielt mit einem ganzheitlichen Ansatz darauf ab, die gesundheitliche und soziale Lebenssituation der Betroffenen zu verbessern, damit diese beruflich wieder Fuß fassen können.

Drei weitere, vom Arbeitskreis bewilligte Projekte sind der regionalen Förderachse „Vermeidung von Schulabbruch und Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit“ zuzuordnen und widmen sich der Förderung von benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

  • Beim Projekt „Amal - Hoffnung, Integration geflüchteter Jugendlicher in Schule und Ausbildung“ (Paulinenpflege Winnenden e.V.) liegt der Schwerpunkt in der Erzielung einer Selbstermächtigung und emotionaler Stabilisierung von jungen Geflüchteten durch eine vollumfängliche traumapädagogische Betreuung. Mit unterschiedlichen Angeboten wie Kunsttherapie, Praktika und Exkursionen sollen die jungen Geflüchteten in den Arbeitsmarkt integriert werden. Nur mit stabilisierten, körperlich und seelisch lernbereiten Jugendlichen kann eine solche Integration in Schule und Ausbildung als ersten Schritt in die Arbeitswelt gelingen.

  • Das Projekt „AVdual-Begleitung“ (Landratsamt Rems-Murr-Kreis) richtet sich an Jugendliche, die überwiegend der Berufsschulpflicht unterliegen und eine fehlende Ausbildungsreife aufweisen. Den Jugendlichen werden individuelle sozialpädagogische Begleitung sowie Trainingsmaßnahmen besonders im Bereich der Berufsorientierung angeboten. Ziel ist es, ihnen zu einer Ausbildung zu verhelfen und einen Schulabschluss zu erlangen oder diesen zu verbessern. Dieses Projekt kann aufgrund des Rankings nur mit einer geringeren Fördersumme als beantragt gefördert werden.

  • Das Projekt „Chancen Nutzen 2021“ ist durch einen Kooperationsverbund des Kreisjugendrings Rems-Murr e.V. und des Kreisdiakonieverbands Rems-Murr-Kreis getragen und leistet intensive sozialpädagogische Begleitung für eine nachhaltige Schul-, Bildungs- und Ausbildungsintegration von Schülerinnen und Schülern sowie jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund und Behinderung.

ESF-Projekte 2019 - 2020

Am 8. November 2018 fand die Rankingsitzung des regionalen ESF-Arbeitskreises statt. Für die Förderrunde 2019 - 2020 wurden sieben Projektanträge eingereicht, die vollumfänglich für die Förderung im Rems-Murr-Kreis durch den ESF empfohlen wurden:

  • AV Dual Begleitung – für Jugendliche mit Förderbedarf, die der Berufsschulpflicht unterliegen und/oder nicht ausbildungsreif sind. Die Jugendlichen erhalten eine berufliche Perspektive, insbesondere einen Ausbildungsplatz. Die Erlangung und/oder Verbesserung des Schulabschlusses kann ebenso das Ziel sein. (Landratsamt Rems-Murr-Kreis)
  • Chancen nutzen – Erreichen-Begleiten-Integrieren – leistet intensive sozialpädagogische Begleitung für eine nachhaltige Schul-, Bildungs- und Ausbildungssituation von Schüler/-innen und jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Zudem wird ein Teilmodul umgesetzt, das junge Erwachsene, die massiv von Obdachlosigkeit und Armut bedrohnt sind, zu den Angeboten der Jugendhilfe und zum Bildungssystem zurückführen möchte.  (Kreisjugendring Rems-Murr e.V., Kreisdiakonieverband Rems-Murr und Erlacher Höhe Ambulante Hilfe - Kooperation)
  • Dame 2.0 richtet sich an arbeitslose  Frauen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung, welche Unterstützung bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt benötigen. Es soll dadurch ein dauerhafter Anschluss zum sozial gesellschaftlichen und beruflichen Leben geschaffen werden. (DEB gemeinnützige GmbH)
  • Lernen digital soll Menschen unterstützen, die aufgrund von Armut und Diskriminierung im Abseits der Gesellschaft stehen. Ziel ist es, digitale Fähigkeiten alltagsorientiert zu erweitern und sich weiterhin mit den digitalen Strukturen und Systemen der Arbeitswelt auseinanderzusetzen. (Sozialunternehmen Neue Arbeit gGmbH)

  • SAM - Soziales AlltagsManagement und offene Werkstatt - wendet sich an Personen, die bereits länger von SGB II-Leistungen leben und denen ein dauerhafter Ausschluss vom Arbeitsmarkt droht. Der Träger unterstützt durch eine individuelle Hilfeplanung und versucht die Personen stufenweise wieder an den Arbeitsmarkt heranzuführen. (Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz)
  • Sprungbrett – Teilzeitausbildung – Vermittlung in Teilzeitausbildung für Erziehende und Alleinerziehende. Zielgruppe sind beim Jobcenter gemeldete arbeitssuchende Frauen und Männer - sowohl Alleinerziehende als auch Erziehende Wiedereinsteigende und Pflegende, für die der Einstieg in Erwerbsarbeit aufgrund ihrer Lebenslage erschwert ist. (ttg team-training GmbH)
  • Startklar 2019 - 2020 – Das Projekt ist für schwer vermittelbare Menschen mit gleichzeitiger psychischer als auch Suchterkrankung konzipiert. In der Gesellschaft ist hier seit Jahren eine Zunahme des Personenkreises mit Doppeldiagnose festzustellen. Das Stabilisierungs- und Qualifizierungsprojekt zielt mit einem ganzheitlichen Ansatz darauf ab, die gesundheitliche und soziale Lebenssituation der Betroffenen zu verbessern, damit diese beruflich wieder Fuß fassen können.  (Diakonie Stetten e.V. und Kreisdiakonieverband - Kooperation)