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Autor: Martina Nicklaus
Artikel vom 01.08.2016

Partnerschaft soll unter neuer Ägide fortgeführt werden

Partnerschaft soll unter neuer Ägide fortgeführt werden

Beim Fachgespräch Asyl tauschten sich die Vertreter der Landkreise Meißen und Rems-Murr über die Flüchtlingsunterbringung aus.
Beim Fachgespräch Asyl tauschten sich die Vertreter der Landkreise Meißen und Rems-Murr über die Flüchtlingsunterbringung aus.

Delegationen der drei Partnerkreise kamen zum „Wachwechsel“ in den Rems-Murr-Kreis

 

Der Rems-Murr-Kreis hatte zum feierlichen Abschied von Landrat Johannes Fuchs und der Einsetzung des neuen Landrats Dr. Richard Sigel auch seine Partnerlandkreise Meißen, Rayon Dmitrow und Komitat Baranya zu Gast. Auf dem Programm standen unter anderem Fachgespräche und Besichtigungen: das Berufliche Schulzentrum in Waiblingen, die Kunstschule unteres Remstal sowie die Klingele Papierwerke in Remshalden und – was nicht fehlen darf – der Neubau des Rems-Murr-Klinikums. „In der vergangenen Woche konnten wir unseren Freunden aus unseren Partnerkreisen das im Landkreis angewendete Konzept integrierter Gesundheitsversorgung vorstellen, das die räumliche und fachliche Zusammenarbeit von niedergelassenen Ärzten mit dem stationären Bereich vorsieht“, berichtet Landrat Johannes Fuchs. „Unser Ziel ist, den Bürgen – trotz steigenden wirtschaftlichen Drucks – wohnortnahe anspruchsvolle medizinische Therapie und Diagnose anbieten zu können.“

 

Ein Austausch auf Augenhöhe, mit dem Ziel, voneinander zu lernen, fand zwischen den Beauftragten für die Flüchtlingsunterbringung des Landkreises Meißen und des Rems-Murr-Kreises statt. „Partnerschaft heißt auch, offen miteinander über Probleme zu sprechen“, sagte der Rems-Murr-Landrat Johannes Fuchs beim Fachgespräch zum Thema Asyl. Die menschenwürdige Unterbringung von Asylbewerbern ist für die Vertreter beider Landkreise eine „kommunale Herausforderung“. Im Kreis Meißen sind derzeit rund 1400 Flüchtlinge untergebracht, im Rems-Murr-Kreis rund 1800 in den Gemeinschaftsunterkünften des Kreises sowie mindestens weitere rund 500 Asylbewerber in der Anschlussunterbringung der Kommunen.

 

Vom gegenseitigen Austausch in Sachen Asyl nehmen beide Verwaltungen Ideen und Anstöße mit. In Meißen hat etwa die Diakonie die Sozialbetreuung der Flüchtlinge übernommen, während im Rems-Murr-Kreis gerade geprüft wird, in welcher Form freie Träger in die Betreuung eingebunden werden können. Die Meißener Delegation war besonders daran interessiert, wie die Fachstelle Rechtsextremismus, die im Jahr 2000 gegründet wurde und im Landratsamt angesiedelt ist, mit politischer Aufklärung und Jugendarbeit rechtsextremen Tendenzen entgegen wirkt.

 

Während des Partnerschaftsbesuchs hatten die Delegationen mehrfach Gelegenheit, dem neuen Landrat Dr. Richard Sigel zu begegnen und erste Kontakte zu knüpfen.

 

„Es besteht großes Interesse daran, unter der Ägide des neuen Landrats Dr. Richard Sigel den Austausch und die intensiven Kontakt mit den Partnerkreisen in bewährter Weise weiterzuführen“, sagte Landrat Johannes Fuchs am Ende des Partnerschaftstreffens. Dr. Richard Sigel plant daher auch zeitnah Antrittsbesuche in den Partnerkreisen. „Aktives Vertrauen, gegenseitige Wertschätzung und die Bereitschaft, sich zu öffnen – das sind die zentralen Merkmale unserer wertvollen europäischen Kreispartnerschaften“, so der scheidende Landrat Johannes Fuchs.

 

(mk/01.08.2016)

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