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Integrationsplan für den Rems-Murr-Kreis verabschiedet

Integrationsplan für den Rems-Murr-Kreis 2017

In gemeinsamer Sitzung haben der Verwaltungs-, Schul- und Kulturausschuss sowie der Sozialausschuss des Kreistags am 08.05.2017 den Integrationsplan für den Rems-Murr-Kreis verabschiedet. Damit ist der Grundstein für konkrete Maßnahmen und Projekte gelegt, die sowohl der Landkreis selbst, insbesondere aber auch die Städte und Gemeinden, Vereine, Bildungsträger und Wirtschaftsverbände vor Ort umsetzen können.

Koordinieren, vernetzen und konkretisieren

Gemeinsam mit Flüchtlingen und praxiserprobten Experten aus Kammern und Verbänden, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Institutionen und Initiativen erarbeitete das Landratsamt zwischen Oktober 2016 und März 2017 den Integrationsplan für den Rems-Murr-Kreis. Auf 156 Seiten enthält er über 60 konkrete Handlungsempfehlungen sowohl für den Landkreis selbst als auch für die Kommunen und andere Partnerorganisationen.

Der Integrationsplan baut dabei auf bestehende regionale Angebote und etablierte Strukturen der Städte und Gemeinden im Rems-Murr-Kreis auf, sie werden miteinander vernetzt und in eine Gesamtstrategie überführt. Der Landkreis sieht sich dabei in erster Linie in einer koordinierenden Rolle, wird den begonnenen Beteiligungsprozess fortsetzen und möchte weiterhin wesentlich dazu beitragen, dass Doppelstrukturen nach Möglichkeit vermieden werden.

Die Maßnahmen verstehen sich als Angebot, über deren Umsetzung die jeweiligen Akteure im Einzelfall entscheiden müssen.

Wichtigste Ergebnisse

Für den Integrationsplan wurden die vier Themenfelder

  • Bildung und Sprache
  • Arbeitsmarkt
  • Wohnen und
  • Freizeit

jeweils unter dem Aspekt der Integrationsbemühungen beleuchtet. Dabei wurden zahlreiche Ansatzpunkte erarbeitet, wie Integration besser gelingen kann. Diese Ideen wurden in rund 60 konkrete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen überführt, die in jedem einzelnen Kapitel nachzulesen sind.

Themenübergreifend kristallisierte sich Handlungsbedarf in den folgenden Bereichen heraus:

  • Information und Kommunikation
  • Prozesse
  • Ehrenamt
  • Beteiligung
  • Eigeninitiative

Die daraus abgeleiteten Empfehlungen sowie einen übersichtlichen Maßnahmenkatalog finden Sie auf den Seiten 9 bis 25 des Integrationsplans.

Nächste Schritte

Der Integrationsplan sieht einige Maßnahmen vor, die der Landkreis nach der Devise „kleine Schritte, große Wirkung" mit geringem Aufwand recht zeitnah und in Eigenregie umsetzen kann und wird.

Darüber hinaus sollen aus den zahlreichen Maßnahmen und Projektvorschlägen  in einem ersten Schritt folgende größeren Vorhaben umgesetzt werden:

 

Koordinierungsstelle für die Bildungsangebote Neuzugewanderter

im Amt für Schulen, Bildung und Kultur. Die Koordinierungsstelle wird mit zwei Vollzeitstellen besetzt, die über Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert werden. Die Mittel sind bereits bewilligt, die Stellen sind ausgeschrieben.

Der Integrationsplan sieht u.a. folgende inhaltliche Ausgestaltung der Koordinierungsstelle vor:

  • Systematische Erfassung aller bestehenden Bildungsangebote für Zuwanderer, um die Steuerung und den Zugang zu erleichtern und allen Beteiligten eine bessere Übersicht zu verschaffen (vgl. Kapitel 1.3 und 1.5 des Integrationsplans).
  • Mithilfe bei der Erfassung des Bildungsstands der Deutschkurs-Teilnehmer und Vermittlung dieser entsprechend ihrer Fähigkeiten in weiterführende Sprachkurs- oder Bildungsangebote (vgl. Kapitel 1.1 und 1.2).
  • Entwicklung bzw. Organisation von Unterrichtsmaterial für ehrenamtliche Sprachhelfer in Kooperation mit den Bildungsträgern (vgl. Kapitel 1.6).  

 

Arbeitsgruppe zur Arbeitsmarktintegration

unter der Federführung der Stabsstelle Wirtschaftsförderung. Die Arbeitsgruppe soll mit Menschen mit Fluchterfahrung sowie mit Experten aus der Verwaltung und dem Arbeitsmarkt besetzt sein und u. a.

  • einen Standardprozess von der Kompetenzanalyse bis zur gelungenen Arbeitsmarktintegration definieren (vgl. Kapitel 2.5), 
  • berufsfeldspezifische Pilotprojekte planen und umsetzen (vgl. Kapitel 2.6), 
  • in Kooperation mit den Kammern und der Agentur für Arbeit Maßnahmen zur Berufsorientierung in Gemeinschaftsunterkünften organisieren (vgl. Kapitel 2.3).

 Die erste Sitzung der Arbeitsgruppe ist für Ende Juni 2017 geplant.

 

 

Pressestimmen

Über den Integrationsplan haben alle großen Zeitungen der Region berichtet.

Klicken Sie hier zu den Artikeln der Backnanger Kreiszeitung und der Stuttgarter Zeitung.

 

 

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Kontakt

Christina Reimling
Landratsamt Rems-Murr-Kreis
Stabsstelle Integration
Integrationsbeauftragte

07151 501-1092
07151 501-1220
integration(@)rems-murr-kreis.de