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Autor: Martina Nicklaus
Artikel vom 26.06.2017

Kreismedienzentrum stellt zentrale Vernetzung von Schul-Tablets vor

Der Rems-Murr-Kreis als Impulsgeber: Kreismedienzentrum stellt zentrale Vernetzung von Schul-Tablets vor

Beim Tablet-Quiz mit dem Landrat (von links): Alissa Kolossov und Sarah Trüb, Achtklässlerinnen des Gustav-Stresemann-Gymnasiums Fellbach, Landrat Dr. Richard Sigel und Friedemann Ilg, Berater und Pilotschulbetreuer der Auberlen-Realschule Fellbach. Foto: Landratsamt
Vorstellung Tablet-Vernetzung im Kreismedienzentrum
Vorstellung Projekt Tablet-Vernetzung im Kreismedienzentrum Waiblingen (von links) Landrat Dr. Richard Sigel und Ralf Nentwich, Leiter Kreismedienzentrum, mit der Tablet-Torte. Foto: Landratsamt
Vorstellung Projekt Tablet-Vernetzung im Kreismedienzentrum Waiblingen

Mit der Förderung von 22.000 Euro der Kreissparkassenstiftung wird der Digitalisierung an den Schulen im Kreis Schubkraft verliehen / Vernetzung in dieser Form landesweit noch einmalig


Tablets haben sich inzwischen zu einem bewährten Lehr- und Lernwerkzeug im schulischen Umfeld entwickelt. „Tablet-Einsatz und entsprechende Projekte an Schulen im Rems-Murr-Kreis haben eine starke Nachfrage, auch in unserer Beratungs- und Dienstleistungstätigkeit als Kreismedienzentrum“, sagt Ralf Nentwich, Gesamtleitung des Kreismedienzentrums Rems-Murr. Mit der Einführung der neuen Bildungspläne 2016 hält dieses Thema verstärkt Einzug in den Klassenzimmern. „Digitalisierung ist in unseren Schulen längst ein wichtigstes Thema. Bund und Land haben das Ende der Kreidezeit eingeläutet – da müssen wir dran bleiben“, betont auch Landrat Dr. Sigel jüngst bei einem Pressetermin zur Vorstellung des neuen Tablet-Projekts im Kreismedienzentrum.

Derzeit sind vor allem Allgemeinbildende Schulen auf dem Weg, Tablet-Koffer, Tablet-Klassen und Tablet-Projekte zu realisieren. Dabei stellt sich an allen Schularten die Frage der Verwaltung und Einbindung in das schulische Netzwerk. Hier setzt das Projekt an: Mit einem zentral am Kreismedienzentrum Rems-Murr verorteten Server will das Kreismedienzentrum die Schulen im Kreis beim Einsatz von Tablets und deren Administration (Mobile Device Management (MDM)) unterstützen. Ein gemeinsamer MDM-Server speziell für den schulischen Bereich im Rems-Murr-Kreis bietet gerade für kleine Schulen große administrative Erleichterungen, reduziert die Kosten und ist in dieser Form noch einmalig in Baden-Württemberg. Bei einem Pressetermin im Kreismedienzentrum zeigten die Pilotschulen bei einem „Markt der Möglichkeiten“, wie die Tablets im Unterricht eingesetzt werden können. Eine Schülergruppe des Gustav-Stresemann-Gymnasiums Fellbach führte mit drei Freiwilligen beispielsweise ein Quiz auf der Lernplattform Kahoot durch und zeigte damit, wie die Schüler mithilfe der Tablets spielerisch lernen können. Friedemann Ilg, Berater und Pilotschulbetreuer der Auberlen-Realschule Fellbach führte hingegen vor, wie man mit der iStopMotion-App und herkömmlichen Lego-Figuren spannende Kurzfilme im Unterricht erstellen kann.

Unterstützt wird das Projekt vom Staatlichen Schulamt und der Regionalen Lehrerfortbildung. Sabine Hagenmüller-Gehring, Leiterin des Staatlichen Schulamts Backnang, freut sich über die Zusammenarbeit: „Die Unterstützung, die das am Kreismedienzentrum verortete Mobile Device Management gewährt, erleichtert diesen Schulen, die personell einfach weniger Möglichkeiten als große Schulen haben, den Einsatz von Tablet-Geräten zu realisieren. Ich möchte dieses Projekt deshalb als eine wirklich große Chance für unsere Schulen bezeichnen“.

Die Kreissparkassenstiftung fördert das Projekt mit insgesamt 22.000 Euro. Damit übernimmt die Stiftung die Kosten für Server und Software sowie für einen Schulungskoffer mit Tablets. Dr. Timo John, Geschäftsführer der Kreissparkassenstiftung, ist von dem Projekt überzeugt: „Als Stiftung sind wir immer bemüht, kreisweit angelegte Schulprojekte zu fördern. Gerne hat der Stiftungsvorstand hier eine Anschubfinanzierung bewilligt. Das Projekt ist innovativ, nachhaltig und befördert unter anderem die Digitalisierung an unseren Schulen im Rems-Murr-Kreis.“ Dem stimmt auch Landrat Dr. Sigel zu: „Mit der großzügigen Unterstützung der Kreissparkassenstiftung können wir das Projekt in dieser Größe umsetzen und einen großen Schritt in die richtige Richtung machen – dafür möchte ich danke sagen“, so der Rems-Murr-Landrat. „Aber wir müssen auch weiterhin am Ball bleiben, vorrausschauend agieren und die Digitalisierung an unseren Schulen unterstützen.“

Hintergrund zum Projekt:

Das Projekt der Vernetzung von Schul-Tablets hat eine Laufzeit von drei Jahren und ist bereits seit Januar mit intensiven technischen Vorbereitungen im Hintergrund gestartet. Für den Projektzeitraum sollen in einem ersten Schritt circa zehn Pilotschulen an das zentrale System angebunden werden. Dies entspräche zunächst ungefähr 250-300 Tablets, die das Kreismedienzentrum als Kompetenzzentrum für den Einsatz von Tablets zentral verwalten würde. Fest eingebunden sind derzeit schon das Remstal-Gymnasium Weinstadt, das Gustav-Stresemann-Gymnasium Fellbach und die Rumold-Realschule in Kernen. Während des Projektzeitraums werden noch weitere Schulen, wie beispielsweise die Gewerbliche Schule Backnang oder das Salier Gymnasium Waiblingen an den MDM-Server angeschlossen. Das Kreismedienzentrum bietet hier nicht nur eine technische Lösung zur Administration der Tablets an, sondern vielmehr ein breites Unterstützungssystem für die Schulen. So werden Administratoren an den Schulen in der Bedienung der MDM fortgebildet und geschult.

Sollte das Projekt in den nächsten Jahren guten Anklang finden, könnten mit vergleichsweise geringem technischem Aufwand alle Schulen im Rems-Murr-Kreis darin eingegliedert werden. Als Impulsgeber ist das Kreismedienzentrum im Medienzentrenverbund Baden-Württemberg eng mit anderen Tablet-Kompetenzzentren in Baden-Württemberg vernetzt und profitiert von einem intensiven Erfahrungsaustausch untereinander.

(nick/26.06.17)

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