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Autor: Martina Nicklaus
Artikel vom 28.04.2016

Die Kreis-Integrationsbeauftragte tritt ihren Dienst an

Die Kreis-Integrationsbeauftragte tritt ihren Dienst an

Christina Reimling ist die neue Integrationsbeauftragte des Rems-Murr-Kreises.

Vernetzung aller Akteure im Landkreis ist die zentrale Aufgabe von Christina Reimling

 

Neue Wege geht der Rems-Murr-Kreis bei der Integration von geflüchteten Menschen in Arbeit und Ausbildung. Seit Anfang März beschäftigt der Landkreis eine Integrationsbeauftragte und wird hierbei vom Integrationsministerium Baden-Württemberg in den kommenden drei Jahren finanziell gefördert. Ziel ist es, die handelnden Akteure innerhalb der Kreisverwaltung und in den Kommunen zu vernetzen, zu unterstützen und gemeinsame Projekte – beispielsweise mit der Fachkräfteallianz F.A.I.R. – zu begleiten.

 

Hoch motiviert und mit zehn Jahren Berufserfahrung aus der Handwerkskammer Region Stuttgart trat Christina Reimling zum 1. März ihren Dienst als Integrationsbeauftragte für den Rems-Murr-Kreis an. Zuvor hat die 35-Jährige bereits acht Monate in der zentralen Organisationsabteilung Landkreisluft schnuppern können.

 

„Durch meine langjährige Arbeit in der Handwerkskammer, größtenteils im Bereich der beruflichen Bildung, bin ich die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Akteuren des Arbeitsmarktes gewohnt“, freut sich die Diplom-Verwaltungswirtin. Selbst aus einem Familienbetrieb stammend, kennt sie die Herausforderungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus erster Hand. In der aktuellen Zuwanderung sieht sie vor allem Chancen: „Eine große Zahl Unternehmen jeder Art und Größe hat mit einem Rückgang an qualifizierten Bewerbern zu kämpfen. Viele Flüchtlinge und Asylbewerber sind dankbar für jede Chance, ihr Können und ihren Leistungswillen zu beweisen. Es gibt bereits eine Vielzahl mustergültiger Beispiele, wie Integration durch Arbeit gelingen kann.“

 

Um diese Potentiale weiter auszuschöpfen, die Betriebe der Region zu stärken und die Integration Neuzugewanderter in Gesellschaft und Arbeitsmarkt voranzutreiben, setzt der Rems-Murr-Kreis auf gemeinsame Projekte zwischen Wirtschaft und Verwaltung. „Je eher wir konkrete Modelle anbieten können, die Menschen mit Fluchterfahrung ganz selbstverständlich in unser Arbeitsleben integrieren, desto eher profitieren alle Seiten davon“, ist sich Reimling sicher. Die Kommunen des Rems-Murr-Kreises haben hier bereits verschiedenste Angebote erarbeitet.  Neben der Entwicklung neuer Projekte gilt es auch, sich über sie einen Überblick zu verschaffen und sie optimal miteinander zu vernetzen, um Doppelstrukturen zu vermeiden und Synergieeffekte zu nutzen. Langfristiges Ziel ist es, einen Integrationsplan für den Rems-Murr-Kreis zu erarbeiten. Die Stelle der Integrationsbeauftragten ist im Landratsamt bei der Stabsstelle Wirtschaftsförderung angesiedelt.

 

„Wir schaffen hiermit eine zentrale Anlaufstelle zum Thema Integration für Betriebe und Kommunen“, sagt Landrat Dr. Richard Sigel. „Die Integrationsbeauftragte soll neue Projekte ins Leben rufen, aber auch die Akteure von bestehenden Angeboten im Rems-Murr-Kreis zusammenbringen und vernetzen. Gerade jetzt, da die Zahl der zu uns kommenden Asylbewerber sinkt, möchten wir als Landkreis einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass Flüchtlinge mit Bleibeperspektive ihren Platz in unserer Gesellschaft finden – Sprachkenntnisse und eine Arbeitsstelle sind zentrale Voraussetzungen dafür.“

 

Erster Ansprechpartner für Flüchtlinge und Ehrenamtliche bleibt weiterhin der Sozialdienst des Landratsamtes in den jeweiligen Gemeinschaftsunterkünften. Teamleiter der Sozialarbeiter und gleichzeitig Ehrenamtskoordinator ist Harald Luttmann. Sie erreichen Herrn Luttmann unter 07151 501-1670 und per Mail unter h.luttmann(@)rems-murr-kreis.de

Städte und Gemeinden sowie Betriebe aus dem Landkreis können sich hingegen bei Fragen zu Fördermöglichkeiten, Best-practice-Beispielen und Kooperationsmodellen an die neue Integrations-beauftragte wenden.

 

Kontakt:

Christina Reimling – Telefon 07151 501-1092

E-Mail: integration(@)rems-murr-kreis.deintegration(@)rems-murr-kreis.de

(mk/02.08.2016)

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