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Über 1,3 Mio. Euro Bundesförderung für die Olgahalle
Gute Neugikeiten zur Sanierung der Sporthalle am Beruflichen Schulzentrum in Schorndorf
Aus dem Bundesförderprogramm zur „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) fließen rund 1,311 Millionen Euro in den Rems-Murr-Kreis. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages soeben beschlossen. Mit dem Geld soll die 1963 erbaute Olgahalle Schorndorf, die in den letzten Jahren auch als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt wurde, energetisch saniert und barrierefrei umgebaut werden.
Die Waiblinger Bundestagsabgeordnete Christina Stumpp begrüßt die Förderung:
„Heute ist ein guter Tag für Schorndorf und den gesamten Rems-Murr-Kreis. Die Olgahalle Schorndorf ist ein wichtiger Ort für alle Berufsschülerinnen und Berufsschüler sowie ein sozialer Treffpunkt für die örtlichen Vereine. Ich freue mich sehr, dass sich unser hartnäckiger Einsatz in Berlin ausgezahlt hat. Mit der Sportmilliarde gibt der Bund ein klares Bekenntnis ab für seine Kommunen, für die Vereine und für den Breitensport in unserem Land. Nichts stärkt den Zusammenhalt und den Teamgeist mehr als der Sport.”
Auch Landrat Richard Sigel unterstreicht die Bedeutung der Bundesmittel für die Region: „Die Zusage von rund 1,311 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten ist eine hervorragende Nachricht für unseren Rems-Murr-Kreis und insbesondere für Schorndorf. Die Olgahalle hat in den vergangenen 10 Jahren bis 2024 auch gezeigt, wie leistungsfähig unsere kommunale Infrastruktur in Krisenzeiten ist: Als die Zugangszahlen Geflüchteter stark stiegen, mussten wir verschiedene Liegenschaften als Notunterkünfte nutzen. Dass wir die Halle im Rahmen sinkender Zugangszahlen räumen und Geflüchtete in Anschlussunterbringungen verlegen konnten, war zugleich ein wichtiger Schritt, um die Hallen wieder konsequent für den Schul- und Vereinssport freizugeben. Mein Dank gilt insbesondere Christina Stumpp für die engagierte Unterstützung – diese Förderung hilft uns, die Olgahalle dauerhaft zukunftsfähig aufzustellen. Der Landkreis hat sich besonders engagiert und mit großem Einsatz daran gearbeitet, passende Fördermittel zu akquirieren. Dieses Vorgehen ist aus meiner Sicht ein wesentlicher Baustein unserer Haushaltskonsolidierung: Es ermöglicht uns, notwendige Vorhaben trotz der angespannten Finanzlage umzusetzen und gleichzeitig den erforderlichen Eigenmittelanteil so gering wie möglich zu halten. Wie stark der Wettbewerb um diese Mittel ist, zeigen die Zahlen des Bundesprogramms: der Projektaufruf war 23-fach deutlich überzeichnet. Dass unser Vorhaben in diesem Umfeld berücksichtigt wurde, ist eine sehr gute Nachricht für unseren Landkreis."
Hintergrundinfos:
Insgesamt gingen 3.684 Interessenbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms beauftragt ist. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von über 7,5 Milliarden Euro war der Projektaufruf 23-fach überzeichnet. In der ersten Tranche stehen 333 Millionen Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung. Ziel ist es, weitere Investitionen vor Ort zu hebeln.
(kübler/22.04.26)