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Autor: Leonie Ries
Artikel vom 11.11.2020

Baggerbiss zur neuen Infektionsstation am Klinikum Winnenden

 Am Rems-Murr-Klinikum Winnenden haben Landrat Dr. Richard Sigel, Geschäftsführer Dr. Marc Nickel und Winnendens Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth mit einem symbolischen Baggerbiss den Start des Aufbaus der neuen Infektionsstation gefeiert. Foto: Fuchs, Rems-Murr-Kliniken
Am Rems-Murr-Klinikum Winnenden haben Landrat Dr. Richard Sigel, Geschäftsführer Dr. Marc Nickel und Winnendens Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth mit einem symbolischen Baggerbiss den Start des Aufbaus der neuen Infektionsstation gefeiert. Foto: Fuchs, Rems-Murr-Kliniken

Sicherheit für Mitarbeiter und Patienten weiter erhöht 
Winnenden. Am Rems-Murr-Klinikum Winnenden haben heute Landrat Dr. Richard Sigel, Geschäftsführer Dr. Marc Nickel und Winnendens Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth mit einem symbolischen Baggerbiss den Start des Aufbaus der neuen Infektionsstation gefeiert. Mit der Infektionsstation entsteht ein vom Hauptgebäude abgetrennter Bereich für Corona-Verdachtsfälle und die Behandlung von isolationspflichtigen Patienten. „Die räumliche Trennung unseres regulären Klinikbetriebs vom Infektionsgeschehen ist der entscheidende Baustein unserer umfassenden Corona-Strategie im Landkreis – und angesichts steigender Infektionszahlen wichtiger denn je. Wir können nun zufrieden sein, bereits im Sommer vorausschauend im Aufsichtsrat und mit Zustimmung des Sozialministeriums die richtigen Weichen gestellt zu haben“, so Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Richard Sigel. 


Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern im Vordergrund 
Die standortübergreifende Infektionsstation hat eine Kapazität von bis zu 72 Betten und wird in direkter Nähe zur Interdisziplinären Notaufnahme (INA) errichtet. Zusätzlich zur klaren räumlichen Trennung von den Normalstationen können damit der Aufnahmeprozess beschleunigt und die Wege zur Diagnostik verkürzt werden. Auch durch die Fokussierung von speziellen ärztlich-pflegerischen Teams an der Isolierstation und der klaren Trennung von Kollegen aus anderen Stationen wird das Infektionsrisiko so gering wie möglich gehalten. „Unsere oberste Priorität ist es, dass sich Patienten bei uns sicher und wohlfühlen. Mit der Infektionsstation etablieren wir eine zusätzliche Schutzbarriere und reduzieren das Infektionsrisiko an unseren Standorten auf ein Minimum. Gleichzeitig gelten unsere strengen Hygiene- und Schutzbestimmungen weiterhin überall in unseren Gebäuden. Gehen Sie bei Beschwerden und Notfällen daher grundsätzlich zum Arzt oder in die Klinik und nehmen Sie Ihre geplante Behandlungen wahr“, betont Dr. Marc Nickel. „Während der ersten Welle mussten wir kurzfristig Behandlungen verschieben. In der Zwischenzeit haben wir umfangreiche Schutz- und Hygienemaßnahmen etabliert, um für die jetzige Situation bereits gut gerüstet zu sein“, unterstreicht der Geschäftsführer der Rems-Murr-Kliniken.  

Gemeinsamer Spatenstich mit Oberbürgermeister Holzwarth 
„Dank der hervorragenden Zusammenarbeit des Landratsamtes, den Rems-Murr-Kliniken und der Stadt Winnenden kann die Umsetzung des Bauvorhabens bereits unmittelbar nach der Baugenehmigung mit dem Teilrückbau der Rettungswagenhalle starten. Dafür möchte ich mich noch einmal herzlich bei allen Beteiligten bedanken“, äußerte sich Oberbürgermeister Holzwarth zufrieden. Mit einem Modulbau habe man sich für eine flexible und kostengünstige Variante entschieden, die trotzdem einen hohen Komfort für die Patienten bietet. Die Fertigstellung ist für Mitte Januar geplant. „Wir alle wünschen uns, dass die Zahl der Neuinfektionen rasch wieder sinkt und die Infektionsstation nur in geringem Maße genutzt werden muss. Dennoch können die Bürger des Rems-Murr-Kreises beruhigt sein – trotz der Pandemie steht ihnen eine umfassende und vollwertige Gesundheitsversorgung vor Ort zur Verfügung“, so Landrat Dr. Sigel.  

Text: Rems-Murr-Kliniken; Foto: Fuch, Rems-Murr-Kliniken gGmbH (ries/11.11.20)