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Autor: Martina Keck
Artikel vom 27.07.2020

Verwiegeaktion für Wohnmobile war in Corona-Zeiten besonders beliebt

 Stephanie Baßler vom Ordnungsamt organisiert die Verwiegeaktion. Foto: Roman Böhnke/Landratsamt
Stephanie Baßler vom Ordnungsamt organisiert die Verwiegeaktion.

Beratung im Fünf-Minuten-Takt / Kreisordnungsamt bietet bereits zum 10. Mal besonderen Service für Bürgerinnen und Bürger zur Urlaubszeit

Auch in Zeiten von Corona werden sich dieses Jahr wieder viele Urlauber aus dem Rems-Murr-Kreis mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil auf die Reise machen. Wie bei der Flugreise gilt auch für das Reisen auf vier oder mehr Rädern ein Limit für das Gewicht des mitgeführten Gepäcks. Darum bot das Landratsamt in Zusammenarbeit mit der Kreisverkehrswacht allen Fahrern von Wohnwagen und Wohnmobilen am Samstag, 25. Juli,auf dem Betriebsgelände der Straßenmeisterei Schorndorf, einen kostenlosen Beratungs- und Wiegetermin an. In diesem Jahr, bei der 10. Verwiegeaktion, nahmen rund 40 Bürgerinnen und Bürger teil. Der Andrang war so groß, dass die Termine im 5-Minuten-Takt vergeben wurden.

Denn das Landratsamt sieht sich nicht nur als Ordnungsverwaltung, sondern auch als Dienstleister für seine Bürger.

Falsches Beladen eines Wohnmobils oder Wohnwagens stellt ein großes Sicherheitsrisiko dar. Der Bremsweg kann sich verlängern und das Fahrverhalten in den Kurven kann gefährlich werden. Nur bei einer optimalen Beladung kann eine gute Straßenlage und die damit verbundene Sicherheit gewährleistet werden. Mit richtig verstauter Ladung bei Einhaltung des zulässigen Gesamtgewichts und der zulässigen Achslasten (bei Wohnmobilen oder Zugfahrzeugen) bleibt das Fahrverhalten des beladenen Gefährts stabil. Weil Wohnmobile und Wohnwagen nur schwer verwogen werden können, wissen viele Fahrer nicht einmal, wie viel Gepäck sie überhaupt zuladen dürfen.

Bei dem Angebot von Kreisverwaltung und Verkehrswacht handelt es sich um eine präventive Aktion. Fachleute zeigen den Reisefreunden, deren Urlaubsgefährt sich als zu schwer erweisen sollte, wie sie durch Gewichtsreduzierung oder sinnvolles Beladen die anstehende Urlaubsfahrt gefahrlos und gemäß den gesetzlichen Vorgaben antreten können. Denn auch die finanziellen Folgen sind in Deutschland und im Ausland unterschiedlich. Während in Deutschland die Überladung zwischen 10 und 425 Euro kostet, können dies im Ausland bereits mehrere hundert bis tausende Euro sein. Zudem verliert man als Reisender auch an Zeit, da das Fahrzeug entladen werden muss, sofern die Weiterfahrt nicht gänzlich untersagt wird. Noch ein Grund mehr, richtig zu beladen und sich Tipps vom Experten einzuholen.

(keck/27.07.20)