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Autor: Martina Nicklaus
Artikel vom 18.10.2016

THW-Präsident und Landesbranddirektor zu Besuch im Rems-Murr-Kreis

THW-Präsident und Landesbranddirektor zu Besuch im Rems-Murr-Kreis

Albrecht Brömme (1. Reihe Mitte), Präsident des Technischen Hilfswerks (THW), in Begleitung einer kommunalen 30-köpfigen Delegation bei der Besichtigung der Interdisziplinären Notaufnahme (INA). Foto: Rems-Murr-Kliniken gGmbH
Ortstermin im Klinikum

Albrecht Brömme, Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) und der Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen  informieren sich vor Ort über die Bevölkerungsschutzmaßnahmen im Landkreis und besuchen die Rems-Murr-Kliniken.

Am vergangenen Montag drehte sich in Winnenden alles rund um den Brand- und Katastrophenschutz, aber auch Flüchtlingsfragen standen auf der Agenda.

Auf Einladung von Landrat Dr. Richard Sigel besuchte der Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk Albrecht Brömme, der zugleich Sonderbeauftragter der Bundesregierung zur Umsetzung der Erklärung der Europäischen Union mit der Türkei zur Migration ist, den Rems-Murr-Kreis. Besonders freute sich der Landrat auch über das Kommen von Dr. Karsten Homrighausen. Er hat seit Anfang Mai das Amt des Landesbranddirektors übernommen und kennt sich als Waiblinger im Landkreis bestens aus. Rund 30 kommunale Vertreter der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, des DRK sowie der Polizei und des Brand- und Katastrophenschutzes begleiteten die beiden Gäste.

Zunächst stand der Besuch bei der Kärcher Futuretech GmbH auf dem Programm. Dort nutzte der THW-Präsident die Gelegenheit, sich gemeinsam mit dem Landesbranddirektor ein Bild von den neusten Gerätschaften des Katastrophenschutzes zu verschaffen. Im Mittelpunkt der Besichtigung standen die Wasseraufbereitungsanlagen, bei denen die Firma aus Schwaikheim führend ist und die bei Katastrophen weltweit zum Einsatz kommen. Kärcher ist gerade im Bereich Katastrophenschutz in vielen Feldern aktiv und hat mit dem Landkreis auch in der Flüchtlingsthematik sehr gut zusammengearbeitet. Aus diesem Grund war der nächste Programmpunkt ein gemeinsamer Besuch der sich noch im Bau befindlichen Flüchtlingsunterkunft in Leutenbach, die der Landkreis gemeinsam mit Kärcher derzeit errichtet. Die Modulbauten in Leutenbach stießen bei dem THW-Präsidenten in seiner Rolle als Sonderbeauftragter für Flüchtlingsfragen auf großes Interesse, da sich die Module durch ihre flexible Bauweise ideal für diese Zwecke eignen. Dass dies gut funktioniert, zeigen die positiven Erfahrungen im Landkreis. 

Zweite Station war die Rems-Murr-Klinik in Winnenden. „Im Rahmen des Besuchs sollte vor allem auch Raum für den Austausch der örtlichen Verantwortungsträger der „Blaulichtfraktion“ und den Experten untereinander sein“, betont Landrat Dr. Sigel. „Im Katastrophenfall übernimmt der Landkreis eine wichtige Aufgabe“, so Sigel weiter. Dies gilt bei Hochwasser oder Unwetterereignissen, wie zuletzt im Nachbarlandkreis Schwäbisch Hall bei Starkregen. Aber auch die Aufsehen erregende Festnahme des Terrorverdächtigen Suliman al-S. in Backnang und die Anschläge im zurückliegenden Jahr zeigen, dass das Thema Terrorbedrohung leider auf bedauerliche Weise an Aktualität gewonnen hat. Gut auf Ernstfälle vorbereitet zu sein, ist leider kein rein theoretisches Szenario. Als Untere Katastrophenschutzbehörde ist der Landkreis zuständig für die Integrierte Leitstelle, Feuerwehren, den Einsatz von Rettungsdiensten und Notärzten und für die Vorsorge und Bewältigung von Krisen aller Art. Deshalb wird der vorsorgende und vorbeugende Bevölkerungsschutz einen neuen Platz auf der Agenda erhalten. Seit Sommer ist der neue Kreisbrandmeister René Wauro im Amt. Zusammen mit den Partnern bei der Polizei und den Hilfskräften sollen im kommenden Jahr die Konzepte zu Katastrophenvorsorge systematisch überprüft und weiter entwickelt werden. „Ich nehme die Verantwortung ernst, den Menschen beizustehen und effektive Hilfe zu leisten, wo diese im Krisenfall notwendig ist. Darauf wollen wir uns zukünftig noch besser vorbereiten.“, betont der Rems-Murr-Landrat.

Nach einer kurzen Vorstellung der Rems-Murr-Kliniken durch Geschäftsführer Dr. Marc Nickel führte Dr. Torsten Ade, Chefarzt der Interdisziplinären Notaufnahme am Klinikum, die Delegation um THW-Präsident Brömme nach der Besichtigung des Wartebereiches und des neuen Anmeldetresens hinter die Kulissen der Notaufnahme. Hier konnten sich alle Anwesenden einen Eindruck  der fortgeschrittenen Umbaumaßnahmen verschaffen, während Dr. Ade die neu geschaffenen Strukturen zur Optimierung der Notfallversorgung erläuterte.  

„Die Notaufnahme ist oftmals der erste und wichtigste Berührungspunkt von Patienten mit einer Klinik. Dort muss es optimal laufen. Daher ist es umso wichtiger, dass sich die Akteure untereinander kennen“, sagt Landrat Dr. Sigel. „Retten basiert auf Vertrauen. Dieses Vertrauen können wir nur schaffen, wenn wir uns miteinander austauschen“, betont er.

Der Besuch bot auch Gelegenheit für den Landesbranddirektor, seinen Heimatlandkreis in offizieller Funktion zu besuchen und über aktuelle Fragen zu berichten. Ebenfalls stand das neue Konzept „Zivile Verteidigung“ der Bundesregierung zur Diskussion.

Die Gäste, zu denen auch der Winnender Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth und die Bürgermeister Gerhard Häuser aus Schwaikheim und Jürgen Kiesl aus Leutenbach zählten, nutzten den Besuch, um sich mit Präsident Brömme und dem Landesbranddirektor über die Herausforderungen und Aufgaben sowie über aktuelle Projekte auszutauschen.

(nick/18.10.16)

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