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Autor: Martina Nicklaus
Artikel vom 09.09.2016

Partnerschaften müssen gerade in schwierigen Zeiten gepflegt werden

Partnerschaften müssen gerade in schwierigen Zeiten gepflegt werden

Landrat Dr. Richard Sigel mit der Honorarkonsulin Dr. Zsuzsanna Gerner und der Rems-Murr-Delegation in Ungarn.
Landrat Dr. Richard Sigel mit der Honorarkonsulin Dr. Zsuzsanna Gerner und der Rems-Murr-Delegation in Ungarn.
Bild: Landratsamt
Die Landräte Arndt Steinbach aus Meißen und Dr. Richard Sigel mit der Rems-Murr-Delegation bei dem gemeinsamen Besuch in Meißen.
Bild: Landratsamt

Landrat Dr. Sigel war mit einer Delegation des Kreistages zu Besuch in der Baranya in Ungarn und in Meißen in Sachsen

Partnerschaftstreffen in der Baranya:

Bereits seit einem Vierteljahrhundert unterhält der Rems-Murr-Kreis eine Partnerschaft mit dem südlichsten Komitat in Ungarn – der Baranya. Um das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft zu feiern, fuhr Landrat Dr. Richard Sigel gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung und aus allen Kreistagsfraktionen in den ungarischen Partnerkreis. Auf der Fahrt in die Baranya legte die Delegation einen eintägigen Zwischenstopp in der Hauptstadt Budapest ein. Denn dort war vor gut einem Jahr einer der Brennpunkte, als die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel die Entscheidung traf, Flüchtlinge aus Ungarn über Österreich nach Deutschland einreisen zu lassen. Diese Entscheidung stellt auch den Rems-Murr-Kreis bis heute vor enorme Herausforderungen. Diese  gilt es weiterhin pragmatisch und lösungsorientiert zu bewältigen. „Gerade weil die politische Lage im Moment schwierig ist, ist es umso wichtiger Freundschaften zu pflegen und in regelmäßigem Austausch zueinander zu stehen“, betonte Dr. Sigel „Eine 25-jährige Partnerschaft, wie wir sie mit Ungarn pflegen stellt dafür eine solide und wichtige Basis dar“.

In Budapest stand insbesondere der Besuch der deutschsprachigen Andrássy Universität auf der Tagesordnung, die vom Land Baden-Württemberg mit aufgebaut wurde und im Herbst ihr 15-jähriges Bestehen feiert. In universitärer Atmosphäre konnten sich die Vertreter des Rems-Murr-Kreises offen und kritisch mit dem Rektor der Universität, Prof. Dr. András Masát, dem Kanzler Ákos Domahidi und einem hochrangigen Vertreter der ungarischen Regierung, Herrn Staatssekretär Dr. Zoltán Maruzsa zu aktuellen Themen austauschen.

Die folgenden drei Tage standen ganz im Zeichen der Partnerschaftspflege zwischen dem Rems-Murr-Kreis und dem Komitat Baranya. Während eines Empfangs im Komitatshaus bekräftigte Landrat Dr. Sigel und der Kommitatspräsident Csaba Nagy die erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Amtskollegen verständigten sich darauf, die freundschaftlichen Kontakte zwischen den Regionen in Zukunft weiter zu verfestigen und durch neue gemeinsame Projekte zu verstärken. „Trotz unterschiedlicher Auffassungen auf nationaler Ebene, ist die Partnerschaft auf kommunaler Ebene umso wichtiger“, betonte der Rems-Murr-Landrat. Besonders auf dem Gebiet der Vermarktung regionaler Produkte, dem Krankenhaussektor und im Schulbereich soll die Zusammenarbeit konkretisiert werden.

Partnerschaftstreffen in Meißen:

Auch mit dem Landkreis Meißen pflegt der Rems-Murr-Kreis eine schon lange bestehende Freundschaft, die im vergangenen Jahr mit dem 25-jährigen Jubiläum bestärkt wurde. Um an dieser Tradition und der Zusammenarbeit festzuhalten, reiste Landrat Dr. Richard Sigel gemeinsam mit einer Delegation aus Kreisräten und Verwaltungsmitarbeitern in den Partnerkreis Meißen. Ein wichtiger Schwerpunkt der Reise war für den Rems-Murr-Landrat der Austausch und die Begegnungen mit der Verwaltungsspitze und den Vertreterinnen und Vertretern der Kommunalpolitik des Landkreises Meißen. Neben der Besichtigung von Flüchtlingsunterkünften und dem Austausch zu aktuellen Themen standen auch ein Besuch der sächsischen Landeshauptstadt Dresden sowie der Kulturlandschaft Moritzburg im Partnerlandkreis auf dem Programm.

Dies bot viel Möglichkeit zum Austausch und politischen Gesprächen, so dass Landrat Dr. Sigel und sein Amtskollege aus Meißen Arndt Steinbach unter großer Zustimmung der Delegationsteilnehmenden das abschließende Fazit zogen: „Partnerschaftstreffen sind eine Plattform von unschätzbarem Wert und sollten im Sinne der Freundschaft unbedingt weiter gepflegt und vertieft werden“,

(mk/05.10.2016)

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