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Autor: Martina Keck
Artikel vom 13.12.2018

Kreis erhält Fördermittel für digitale Bauplanung bei der Gesamtimmobilienkonzeption

Innenminister Thomas Strobl überreicht dem Ersten Landesbeamten Michael Kretzschmar den Förderbescheid. Foto: Steffen Schmid
Innenminister Thomas Strobl überreicht dem Ersten Landesbeamten Michael Kretzschmar den Förderbescheid. Foto: Steffen Schmid
Die 45 Preisträger beim Wettbewerb „Städte, Gemeinden, Landkreise 4.0 – Future Communities“. Foto: Innenministerium
Die 45 Preisträger beim Wettbewerb „Städte, Gemeinden, Landkreise 4.0 – Future Communities“. Foto: Steffen Schmid

Innenminister Thomas Strobl hat den Förderbescheid über 23.800 Euro am Donnerstag übergeben: Mehr Transparenz und optimierte Prozesse durch innovatives Konzept

Das Landratsamt Rems-Murr-Kreis arbeitet seit 2016 an einer Gesamtimmobilienkonzeption für die Kreisverwaltung am Standort Waiblingen, insbesondere um dem gestiegenen Raumbedarf und dem Sanierungsrückstau an dem Hauptstandort am Alten Postplatz Rechnung zu tragen. Mit dieser Konzeption wird die Schaffung einer effizienten und zukunftsfähigen Kreisverwaltung angestrebt. Mit einem wirtschaftlichen und ganzheitlichen Gesamtkonzept kann der Landkreis zudem auch der ökologischen und energetischen Vorbildfunktion gerecht werden. Am Montag, 17. Dezember 2018, steht der Start des Architektenwettbewerbs auf der Tagesordnung des Kreistags.

Die Planung des Gesamtimmobilienkonzeptes soll digital mittels der Methode Building Information Modeling (BIM) durch den Projektpartner Drees & Sommer erfolgen. Diese Methode ermöglicht nicht nur die Planung und Ausführung des Projektes, sondern kann anschließend für die Bewirtschaftung der Bestandsgebäude der Kreisverwaltung verwendet werden. Ganz konkret wird bei BIM das zukünftige Gebäude in einer digitalen Plattform komplett gebaut, bevor auch nur der erste Bagger rollt. Dieses Verfahren wird von Experten für komplexe Großvorhaben empfohlen – um mehr Planungssicherheit und eine höhere Transparenz, aber auch eine bessere Kostenkontrolle zu erreichen. Außerdem schafft der digitale Bau einen Mehrwert für die Nutzer, aber auch für die Gremien und interessierten Bürger. Das Bundesbauministerium hat unter der damaligen Ministerin Barbara Hendricks 2017 empfohlen, alle öffentlichen Projekte mit einem Investitionsvolumen von mehr als fünf Millionen mit dieser Methode umzusetzen. Für die Flugfeldklinik in Sindelfingen, die derzeit nach diesem Konzept entsteht, hatte Landrat Dr. Sigel noch in seiner damaligen Funktion im Landkreis Böblingen den Anstoß gegeben, auch digital zu planen.

Der Rems-Murr-Kreis konnte die Jury des Wettbewerbs „Städte, Gemeinden, Landkreise 4.0 – Future Communities“ mit seinem Antrag zur Förderung eines BIM-Konzeptes überzeugen: Innenminister Thomas Strobl überreicht nun am Donnerstag, 13. Dezember 2018, den Förderbescheid in Höhe von 23.800 Euro an Michael Kretzschmar, den Ersten Landesbeamten des Rems-Murr-Kreises.

„Komplexe Projekte und große öffentliche Bauvorhaben müssen fundiert geplant und transparent kommuniziert werden“, sagt Landrat Dr. Richard Sigel. „Deshalb bin ich seit langem überzeugt, dass die digitalen Möglichkeiten unserer Zeit genutzt werden sollten, um die Planungen unseres Umbaus samt Erweiterung so effizient wie möglich zu gestalten. Auch die spätere Bewirtschaftung geht mit der digitalen Unterstützung später deutlich leichter und genauer von der Hand. Deshalb freuen wir uns sehr über diese Anschubfinanzierung durch das Land“, so der Landrat weiter. „Dies auch vor dem Hintergrund, dass der Rems-Murr-Kreis mit dem Virtual Dimension Center in Fellbach ein herausragendes Kompetenznetzwerk für Virtuelles Engineering beheimatet.“

(keck/13.12.18)

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