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Autor: Leonie Ries
Artikel vom 14.06.2018

Flurbereinigung Berglen: Freie Fahrt auf neuen Feldwegen

Flurbereinigung Berglen: Freie Fahrt auf neuen Feldwegen

Von links: Ernst Eisenmann (Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft), Claudia Kallning (Leitende Ingenieurin), Jürgen Maier (Abteilungsleiter im MLR) und Bürgermeister Maximilian Friedrich geben gemeinsam die neu gebauten Feldwege zur Benutzung frei. Foto: Landratsamt.
Der erste Abschnitt der neuen Feldwege ist fertig

Erster Bauabschnitt ist erfolgreich abgeschlossen / Jürgen Maier vom Ministerium für Ländlichen Raum Baden-Württemberg machte sich vor Ort ein Bild vom Fortschritt des Verfahrens 

Jürgen Maier, der neue Leiter der Abteilung Ländlicher Raum, Landentwicklung, Geoinformation im Ministerium für Ländlichen Raum Baden-Württemberg hat den Rems-Murr-Kreis besucht und sich über die Arbeit der Flurbereinigungsbehörde informiert. Konkret ging es um das Flurneuordnungsverfahren in Berglen. Gemeinsam mit Bürgermeister Maximilian Friedrich, dem Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft Ernst Eisenmann und Claudia Kallning, Leitende Ingenieurin des Verfahrens, hat Maier den ersten Abschnitt der neu gebauten Feldwege freigegeben. 

Jürgen Meier freute sich über die Gelegenheit, die Flurneuordnung von den Spezialisten im Rems-Murr-Kreis aus erster Hand erläutert zu bekommen und bekannte: „Flurneuordnung kenne ich bislang nur von den im Ministerium bearbeiteten Akten und Vorgängen.“ 

Auf einer Fläche von rund 800 Hektar und unter Beteiligung von 780 Grundstückseigentümern sind die Flurbereinigungsingenieure vom Stöckenhof über Öschelbronn bis Rettersburg tätig. „Schwerpunkte im Verfahren sind die Erschließung der Grundstücke mit öffentlichen Wegen, Maßnahmen zur Bodenverbesserung und die Ortsgestaltung“, erläutert die Projektleiterin Claudia Kallning. Über die gelungenen Ortsgestaltungsmaßnahmen in Öschelbronn ist Bürgermeister Maximilian Friedrich stolz. Er dankte dem Besucher aus Stuttgart „für eine großzügige Förderung von 83 Prozent der Kosten in der Feldlage und immerhin 50 Prozent im Dorf“. 

Rund 3,6 Millionen Euro werden in Berglen investiert. Das Geld kommt zum größten Teil aus Zuschüssen von Bund und Land. Zudem leistet die Gemeinde Berglen einen freiwilligen Beitrag, um die Grundstückseigentümer finanziell zu entlasten. 

Nach einer aufwändigen Planungsphase und einer umfassenden Abstimmungsrunde begann im vergangenen Jahr der erste Abschnitt des Wegebaus. Der Bau lief reibungslos: Im Mai wurden die ersten Wege asphaltiert, derzeit laufen noch Restarbeiten wie zum Beispiel Erdangleichungen.  

Der zweite Bauabschnitt wird derzeit zusammengestellt und soll im Sommer ausgeschrieben werden. „Unser Ziel ist es, gleich im Herbst den Wegebau im nächsten Abschnitt zu beginnen“, so Claudia Kallning. 

„Mit vielen guten Eindrücken aus Berglen und wertvollen Erkenntnissen über die vielfältigen Möglichkeiten der Flurneuordnung kehre ich zurück nach Stuttgart“, bedankte sich Jürgen Maier bei den Organisatoren des Termins.

(ries/14.6.18)

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