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Autor: Leonie Ries
Artikel vom 03.01.2018

Sternsinger aus dem Kreis engagieren sich gegen Kinderarbeit

Sternsinger aus dem Kreis engagieren sich gegen Kinderarbeit

In königlichen Gewändern kamen Kinder und Jugendliche als Sternsinger ins Kreishaus, wo sie der Erste Landesbeamte Michael Kretzschmar empfing. Foto: Landratsamt
Die Sternsinger besuchten das Landratsamt.

Delegation des Dekanats Rems-Murr zu Besuch im Landratsamt / Spenden gehen unter anderem nach Indien

Durch Wind und Wetter kamen rund 35 Sternsinger des Dekanats Rems-Murr, ihre Betreuer und zahlreiche Mitarbeiter am Mittwoch, 3. Januar, im Foyer des Landratsamts am Alten Postplatz in Waiblingen zusammen. Die Sternsinger ziehen in der Zeit von Weihnachten bis zum Dreikönigstag am 6. Januar durch die Gemeinden des Rems-Murr-Kreises und bringen an den Türen von Häusern und Wohnungen den Sternsingersegen an. Dabei sammeln sie Geld für wohltätige Zwecke. Dieses Jahr weisen die Sternsinger auf die Situation von Kindern hin, die von klein auf arbeiten müssen – und das meist unter ausbeuterischen Bedingungen. Der Fokus liegt dabei auf Indien, wo besonders viele Kinder arbeiten müssen.

Der Erste Landesbeamte Michael Kretzschmar empfing die kleinen Könige im Foyer des Landratsamts, Kreiskämmerer Frank Geißler überreichte ihnen einen Scheck über 200 Euro. In seiner Ansprache lobte Kretzschmar das Engagement der Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige: „Dass Kinder für andere Kinder in Not sammeln finde ich großartig. Als Kind war ich selber Sternsinger, daher weiß ich, was das bedeutet: Einen Teil der Ferien nutzen und durch die Kälte laufen, um den Menschen den Segen zu bringen und Spenden zu sammeln. Für euer Engagement danke ich euch herzlich.“ Nach der Übergabe des Schecks brachten die Sternsinger das traditionelle Kreidezeichen „20*C+M+B+18“ an der Eingangstür des Kreishauses an. Anschließend lud Kretzschmar die Mädchen und Jungen zum Mittagessen in die Kantine des Landratsamts ein. 

Die Sternsinger laufen teilweise mehrere Tage durch die Gemeinden und machen auf ihre Mission aufmerksam – dieses Jahr unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“. Das gesammelte Geld geht an die Projektpartner des Kindermissionswerks. Diese sorgen in Indien und weltweit für Unterricht und Ausbildung und helfen dabei, die Lebensumstände armer Familien zu verbessern, damit die Kinder nicht zum Einkommen beitragen müssen. Außerdem befreien sie Kinder aus schlimmsten Formen der Sklaverei. Letztes Jahr kamen beim Dreikönigssingen laut dem Kindermissionswerkt „Die Sternsinger“ insgesamt rund 46,8 Millionen Euro zusammen.

(ries/3.1.17)

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