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Autor: Martina Keck
Artikel vom 23.03.2020

„Die Bedrohung ist unsichtbar – unsere Solidarität muss sichtbar werden!"

Statement zu den verschärften Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch das Land

Landrat Dr. Richard Sigel appelliert nach weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die Landesregierung an die Menschen im Rems-Murr-Kreis, sich solidarisch zu verhalten und aufeinander Rücksicht zu nehmen. „Die Bedrohung ist unsichtbar, deswegen muss unsere Solidarität umso sichtbarer werden“, so Sigel. „Ich rufe daher alle Menschen in unserem Landkreis auf, den dringenden Empfehlungen der Behörden Folge zu leisten und zu Hause zu bleiben. Vermeiden Sie Gruppenansammlungen, halten Sie Abstand voneinander und verlangsamen Sie so die Ausbreitung des Corona-Virus.“

Diese Maßnahmen dienten in erster Linie dazu, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und so genug Kapazitäten für schwer Erkrankte zu haben. Sigel betonte: „Dies ist die Zeit, in der wir zuerst an andere denken müssen: Die älteren Menschen, die Arbeitskräfte in den Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und Gesundheitsämtern, an die Kassiererinnen und Kassierer – ihnen alle können wir helfen, indem wir zu Hause bleiben und nur falls unbedingt nötig vor die Tür gehen.“

Diese Pandemie könne man nur gemeinsam besiegen, so der Landrat. Deswegen wurden im Rems-Murr-Kreis bereits viele Kräfte gebündelt und man steht zusammen. Aktuell unterstützen zum Beispiel die Rems-Murr-Kliniken den Rettungsdienst mit medizinischer Schutzkleidung, nachdem dort die Lager leer sind. Ein gemeinsamer Aufruf mit der IHK-Bezirkskammer an die Unternehmen im Kreis, bei der Beschaffung von medizinischer Schutzausrüstung zu unterstützen, ist auf viel positive Resonanz gestoßen. Und das Landratsamt hat eine zentrale Registrierungsstelle für medizinische Fachkräfte eingerichtet, die freiwillig helfen möchten, damit schnell auf zusätzliches Personal zurückgegriffen werden kann.

Mit Blick auf das Gesundheitssystem sagte der Landrat: „Insbesondere unser Personal in den Rems-Murr-Kliniken, beim Rettungsdienst, im Gesundheitsamt und die niedergelassenen Ärzte – sie alle arbeiten derzeit teilweise rund um die Uhr, um bestmöglich mit der Pandemie umzugehen und das Schlimmste zu verhindern. Es sind daher alle aufgerufen – auch junge Menschen – Solidarität gegenüber diesen Menschen zu zeigen, die Ihnen im Notfall jederzeit zur Seite stehen.

(keck/20.3.20)

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