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Coronavirus: Aktuelle Informationen

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen zur dynamischen Lage im Rems-Murr-Kreis - in unterschiedliche Rubriken zum Aufklappen unterteilt.

Die Kurve mit den aktuellen Fallzahlen wird Montag bis Freitag täglich aktualisiert. Wenn Sie diese Seite mit einem mobilen Endgerät (z.B. einem Smartphone) öffnen, sollten Sie die Grafik im neuen Tab laden. Dort lässt sie sich vergrößern und heranzoomen. Wenn bei Ihnen stets eine ältere Version der Grafik geladen wird, löschen Sie bitte Ihren Browser-Cache.

Die Karte mit Fällen pro Kommune und eine statistische Aufbereitung der Fälle (Alter, Geschlecht, etc.) finden Sie hier.

Der Rems-Murr-Kreis gilt derzeit als Corona-Risikogebiet, da nach Mitteilung des Landesgesundheitsamts am 19. Oktober 2020 erstmals der Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tage überschritten wurde. Aktuell steht die Corona-Ampel mit einem Wert von 107 weiterhin auf Rot.

Gegenüber der letzten Darstellung wurden am 30. Oktober 2020 72 Neuinfektionen gemeldet.

Aktuell geltende Maßnahmen im Rems-Murr-Kreis

Seit dem 19. Oktober gilt für ganz Baden-Württemberg die 3. Pandemiestufe mit verschärften Regelungen. Die aktuell geltenden Regelungen der Corona-Verordnung des Landes („Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen“) sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf den Internetseiten der Landesregierung

Die Regelungenzur Einreise und zur Quarantänefinden Sie auf den Seiten des Sozialministeriums. Ebenso gibt es dort Antworten auf häufige Fragen (FAQ). 

Da der Rems-Murr-Kreis seit 18. Oktober 2020 selbst Risikogebiet ist, hat das Landratsamt folgende Allgemeinverfügungen erlassen:

Diese gehen über die Verordnung der Landesregierung hinaus und sind weiterhin gültig – solange der Rems-Murr-Kreis Risikogebiet bleibt. Erst wenn der Schwellenwert  - 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen - eine Woche lang unterschritten wird, gilt der Rems-Murr-Kreis nicht mehr als Risikogebiet.

Informationen zur Sperrstunde im Rems-Murr-Kreis

Die Sperrzeit für Gastronomiebetriebe beginnt bereits um 23 Uhr. Sie endet weiterhin um 6 Uhr. Während der Sperrzeit darf in der Gastronomie zudem kein Alkohol verkauft werden, d.h., ein Außer-Haus-Verkauf ist von 23 bis 5 Uhr nicht möglich. Damit dürfen Gastronomen ab 23 Uhr auch keinen Alkohol zum Mitnehmen verkaufen. Das Land hat am 23. Oktober 2020 nochmals bestätigt, dass diese Maßnahme von Landkreisen, die als Risikogebiet gelten, umgesetzt werden muss.

Informationen zur Maskenpflicht im Rems-Murr-Kreis

Zusätzlich zur vom Land geregelten Maskenpflicht gilt im Rems-Murr-Kreis eine Maskenpflicht auf allen Märkten und Messen in geschlossenen Räumen und im Freien sowie in sogenannten „Verdichtungszonen“ im öffentlichen Raum. Gemeint sind gut besuchte Bereiche wie Straßen oder Plätze, in denen wenig Raum zum Ausweichen ist. Wenn an solchen Orten eine Maskenpflicht gilt, weist die Kommune direkt vor Ort durch Schilder darauf hin.

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) finden Sie unter diesem Link.

Corona-Hotline und weitere Beratungsangebote

Bei Fragen zum Thema Corona informieren Sie sich bitte zuerst auf dieser Homepage und auf der Seite Zusammen gegen Corona.

Sollten Fragen offen bleiben, können Sie sich per Mail an corona@rems-murr-kreis.de oder telefonisch an unsere Corona-Hotline wenden. Unter der Telefonnummer Telefonnummer: 07151/501-3000 können sich Bürgerinnen und Bürger Rat holen. 

Die Corona-Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr erreichbar.

Zudem können sich die Bürgerinnen und Bürger an die Bürgerhotline des Landesgesundheitsamts unter Telefonnummer: 0711-904 39555 wenden.

Hinweis: Das Gesundheitsamt kann  keinen Einfluss auf den Erhalt Ihres Testergebnisses nehmen und kann keine Fragen zu QR-Codes beantworten. Sehen Sie daher zu diesen Themen bitte von Rückfragen beim Gesundheitsamt ab und wenden Sie sich, soweit Sie innerhalb einiger Tage noch kein Testergebnis erhalten haben, an die testende Stelle.

Beratungsdienste und Telefonseelsorge

Das Jugendamt und die freien Träger der Jugendhilfe arbeiten weiter und sind auch in der Krise für Kinder, Jugendliche und Familien da. Mehr Informationen hier.

Das Land hat eine Hotline für Menschen mit psychischen Belastungen eingerichtet. Unter der kostenfreien Nummer 0800 377 377 6 gibt es psychosoziale Beratung. Die Expertinnen und Experten stehten dort täglich von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung.

Ratsuchende können sich unter folgenden Telefonnummern an Seelsorger wenden:

  • Die evangelische Landeskirche sowie die Diakonie Württemberg verweisen auf die Telefonseelsorge Stuttgart e.V. Diese unterstützt unter der Telefonnummer: 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 rund um die Uhr Menschen in Krisen und anderen psychischen Notlagen. Die Nummer ist gebührenfrei.
  • Die katholische Diözese Rottenburg-Stuttgart hat zwei Krisentelefone eingerichtet. Unter der Telefonnummer 07472/1 69 10 10 oder 07472/1 69 10 20 sind montags bis freitags von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr die Krisentelefone erreichbar. Es wird jedoch auch auf die oben genannte Telefonseelsorge verwiesen.
  • Zudem finden Sie hier den Kontakt zu den Seelsorgern der Rems-Murr-Kliniken.

Häusliche Gewalt:

Familienberatung:

Was tun bei einem Verdacht auf das Coronavirus?

Verlässliche Antworten und allgemeine Informationen zum Thema Corona gibt es auf der sehr übersichtlichen Seite Zusammen gegen Corona des Bundesgesundheitsministeriums - in mehreren Sprachen.

Was tun, wenn Sie denken, sich mit Coronavirus infiziert zu haben:

Wenn Sie akute respiratorische Symptome jeder Schwere haben und/oder über den Verlust von Geruchs-/ Geschmackssinn klagen, vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie zu Hause. Falls Sie ärztliche Hilfe benötigen, kontaktieren Sie telefonisch Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt. Wenn die Praxis geschlossen ist, können Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden (116 117). Das gilt auch, wenn Sie die Corona-Warn-App nutzen und diese Sie zum Test auffordert.

Der Abstrich erfolgt anschließend entweder beim Hausarzt, bei einer der Schwerpunktpraxen im Kreis oder in der Fieberambulanz an der Rems-Murr-Klinik Schorndorf (Corona-Ambulanz). Diese ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet und kann nach telefonischer Voranmeldung über die zentrale Rufnummer 116 117 aufgesucht werden.

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hat stellt auf ihrer Homepage eine Karte mit allen Abstrichstellen und Schwerpunktpraxen zur Verfügung.   

Ergänzende hilfreiche Hinweise des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie hier.

Kontaktpersonen und Quarantäne

Das Robert-Koch-Institut hat die Definition von Kontaktpersonen angepasst und deutlich verschärft. Dabei geht es um die Frage, wer nach Kontakt mit einer positiv getesteten Person in Quarantäne muss. Als Kontakt der Kategorie I mit engem Kontakt gelten und müssen demnach in Quarantäne: 

  • Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- ("face-to-face") Kontakt mit einem Quellfall, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. Personen aus demselben Haushalt
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines Quellfalls, wie z.B. Küssen, Anhusten, Anniesen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, etc.
  • Personen, die nach Risikobewertung durch das Gesundheitsamt mit hoher Wahrscheinlichkeit einer relevanten Konzentration von Aerosolen auch bei größerem Abstand zum Quellfall als 1,5 m entfernt ausgesetzt waren (z.B. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen) oder wenn sich zusätzlich zuvor der Quellfall eine längere Zeit (>30 Min.) im Raum aufgehalten hat
  • Personen in relativ beengter Raumsituation oder schwer zu überblickender Kontaktsituation mit dem bestätigten COVID-19-Fall (z.B. Kitagruppe, Schulklasse), unabhängig von der individuellen Risikoermittlung
  • Medizinisches Personal mit Kontakt zum Quellfall z.B. im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung (≤ 1,5 m) ohne adäquate Schutzkleidung (siehe unten)
  • Medizinisches Personal mit Kontakt zum Quellfall im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung (> 1,5 m) mit relevanter Aerosolproduktion, ohne adäquate Schutzkleidung (siehe unten)
  • Falls die Kontaktperson früher bereits selbst ein Quellfall war, ist keine Quarantäne erforderlich. Es soll ein Selbstmonitoring erfolgen und bei Auftreten von Symptomen eine sofortige Selbst-Isolation und Testung. Bei positivem Test wird die Kontaktperson wieder zu einem Fall. In dieser Situation sollten alle Maßnahmen ergriffen werden wie bei sonstigen Fällen auch (inkl.Isolation)
  • Kontaktpersonen der Kategorie I eines bestätigten COVID-19-Falls im Flugzeug sind:
    • Passagiere, die Armlehnenkontakt zum Quellfall hatten, unabhängig von der Flugzeit. Saß der Quellfall am Gang, so zählen Passagiere in derselben Reihe jenseits des Ganges nicht als Kontaktperson der Kategorie I, sondern als Kontaktperson der Kategorie II.
    • Besatzungsmitglieder oder andere Passagiere unabhängig vom Sitzplatz, sofern eines der anderen Kriterien für engen Kontakt zutrifft (z.B. längeres Gespräch).

 Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts.

7.10.2020

Corona-Fälle in Schulen und Kitas: Aktuelle Lage

 no alternative

Bitte beachten Sie: Angesichts der hohen Zahl der Corona-Fälle in Schulen sowie Kitas werden nur bestätigte Infektionen auf dieser Seite gelistet - keine Verdachtsfälle und vorsorglich geschlossene Schulklassen. Angesichts der dynamischen Lage kann es aber auch hier ständig zu Änderungen kommen. Hintergrund ist, dass Corona-Fälle in Kindertagesstätten und Schulen oft sehr komplex sind und sich die Situation während der Ermittlung der Kontaktpersonen schnell ändern kann. Hierfür bitten wir um Verständnis.

In folgenden Schulen oder Kitas sind Klassen bzw. Gruppen wegen Infektionen mit dem Coronavirus geschlossen (Stand: 30.10.20):

 

Althütte

12.10. Anna-Haag-Grundschule: Nachdem ein Schüler positiv getestet wurde, ist eine Klasse in Quarantäne.

 

Aspach

12.10. Kindergarten Rietenau: Nachdem ein Mitarbeiter positiv ist, muss die ganze Kita in Quarantäne.

 

Backnang

27.10. Schickhardt-Realschule: ein positiver Fall

19.10.May-Eyth-Realschule: Nachdem ein Schüler positiv getestet wurde, sind zwei Klassen in Quarantäne

16.10. Gymnasium in der Taus: Ein Schüler positiv getestet, die Klasse befindet sich in Quarantäne.

15.10. Gewerbliche Schule: Ein Schüler positiv, seine Klasse ist in Quarantäne.

12. 10. Gemeinschaftsschule in der Taus: Ein Schüler positiv getestet, die ganze Klasse ist in Quarantäne.

12. 10. Eduard-Breuninger-Schule: Ein Schüler positiv getestet. Kontaktpersonen ersten Grades sind in Quarantäne, die ganze Klasse in Quarantäne zu schicken war nicht nötig.

 

Fellbach

30.10. Kinderhaus Pfiffikus: Zwei Erzieherinnen positiv, drei Gruppen und weitere Betreuungskräfte in Quarantäne

22.10. Hermann-Hesse-Realschule: Ein weiterer Schüler positiv getestet, seine Klasse ist in Quarantäne.

20.10. Hermann-Hesse-Realschule: Ein Schüler positiv getestet, die Klasse ist in Quarantäne.

12.10. Gustav-Stresemann-Gymnasium: Zwei Lehrer und mehrere Schüler positiv getestet, einzelne Klassen sowie enge Kontaktpersonen in Quarantäne. Update 19.10. Ein weiterer Lehrer wurde positiv getestet, mehrere Klassen sind in Quarantäne.

16.10. Hermann-Hesse-Realschule: Ein Schüler positiv getestet, eine Klasse in Quarantäne. 

16.10. Maickler-Grundschule: Ein positiver Fall, eine Klasse in Quarantäne.

14.10. Fröbelschule: Nachdem ein Schüler positiv getestet ist, sind eine Klasse und Schüler einer weiteren Klassen in Quarantäne.

12.10. Auberlen-Realschule: Ein positiver Schüler: zwei Klassen und mehrere Lehrer in Quarantäne

12.10. Friedrich-Schiller-Gymnasium: Zwei Schüler positiv getestet, enge Kontaktpersonen in Quarantäne.

12.10. Sankt-Franziskus-Kindergarten: Ein Kind positiv, enge Kontaktpersonen in Quarantäne.

08.10. Silcherschule: Ein Schüler positiv, eine Klasse und zwei Fördergruppen in Quarantäne.

 

Kernen

30.10. Rumold-Realschule: Ein Schüler und eine Lehrerin positiv, Schulschließung bis einschließlich eine Woche nach den Herbstferien. 

 

Korb

30.10. evangelischer Kindergarten Steinreichnach: Eine Mitarbeiterin positiv, Ganztagesgruppe in Quarantäne.

30.10. Gemeinschaftsschule: Eine Schülerin positiv, eine Klasse und Lehrpersonen in Quarantäne.

 

Plüderhausen

27.10. Hohbergschule: ein positiver Fall

 

Remshalden

30.10. Realschule: Eine Schülerin positiv, eine Klasse in Quarantäne.

15.10. IHK: Ein positiver Schüler, eine Klasse vorsorglich heimgeschickt, bisher aber keine engen Kontaktpersonen.

 

Rudersberg

30.10. Kindergarten Villa Sonnenschein: Eine Erzieherin positiv, eine Gruppe in Quarantäne.

 

Schmiden

27.10. Albert-Schweitzer-Schule: eine Schülerin positiv, eine Klasse in Quarantäne

 

Schorndorf

30.10. Gottlieb-Daimler-Realschule: Ein Schüler positiv, eine Klasse in Quarantäne.

30.10. Reinhold Maier Grundschule: Ein Schüler positiv, eine Klasse, zwei Lehrkräfte und eine Betreuungsperson in Quarantäne.

28.10. Kita Wasserturm: Eine Erzieherin positiv, Einrichtung geschlossen.

27.10. Kita Kunterbund: Eine Erzieherin positiv, gesamte Einrichtung in Quarantäne.

27.10. Kita Wirbelwind: Eine Erzieherin positiv, zwei Gruppen und eine weitere Erzieherin in Quarantäne.

16.10. Albert-Schweitzer-Schule: Eine Lehrerin positiv getestet, wegen Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln aber keine engen Kontaktpersonen an der Schule.

15.10. Grafenbergschule: Ein Schüler positiv, eine Klasse und drei Lehrer in Quarantäne.

15.10. Johann-Philipp-Palm-Schule: Ein Schüler positiv, 17 Schüler und drei Lehrer in Quarantäne.

12.10. Rainbrunnenschule: Nachdem ein Lehrer positiv getestet wurde, ist eine Klasse in Quarantäne.

 

Schwaikheim

28.10. Ludwig-Uhland-Gemeinschaftsschule: Ein Kind positiv, 49 Schüler und fünf Hort-Mitarbeiter in Quarantäne.

 

Waiblingen

19.10. Kaufmännische Schule: Ein Schüler positiv, eine Klasse in Quarantäne.

15.10. Maria-Merian-Schule: Ein Schüler positiv getestet, enge Kontaktpersonen in Quarantäne.

Aktuelle Informationen zu Fällen in Kitas und an den staatlichen Schulen in Waiblingen finden Sie auf der Internetseite der Stadtverwaltung.

 

Weinstadt

30.10. Kindergarten Eichenstraße: Eine Mitarbeiterin positiv, zwei Gruppen in Quarantäne.

19.10. Clemensschule: Zwei Schüler positiv, zwei Klassen in Quarantäne.

16.10. Erich-Kästner-Schule: Ein Schüler positiv, zwei Klassen in Quarantäne.

 

Welzheim

12.10. Bürgfeldschule: Zwei Schüler positiv getestet, vier in Quarantäne.

 

Winnenden

30.10. Albertville-Realschule: Eine Schülerin positiv, alle betroffenen Schüler in Quarantäne.

 

Corona-Fälle in Schulen und Kitas: Handreichung und allgemeine Informationen

Der Rems-Murr-Kreis ist für Corona-Fälle in Schulklassen und Kitagruppen gewappnet

Im Fall einer Infektion sollen Schulklassen oder Kitagruppen schnell und verlässlich getestet werden / Handreichung für Träger und Leiter
 

Der Rems-Murr-Kreis hat sich frühzeitig für steigende Infektionszahlen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Schulen und Kindertagesstätten im Herbst gewappnet. Dies vor dem Hintergrund, dass die Teststrategie des Landes Baden-Württemberg zwar theoretisch vieles regelt, in der Umsetzung aber immer wieder mit Unklarheiten und praktischen Problemen behaftet ist. Und auch die Regelungen für Reiserückkehrer kamen spät und haben für viel Verunsicherung gesorgt.

Der Landkreis und das Staatliche Schulamt haben daher vor allem gemeinsam einheitliche Regelungen und Maßnahmen für den Fall vereinbart, dass positive Fälle in Schulen und Kindertagesstätten auftreten, damit schnell und einheitlich reagiert wird. Das Konzept kann grundsätzlich auch auf andere Gruppen übertragen werden, z.B. Sportvereine etc. Dies ist aber mit Blick auf die begrenzten Kapazitäten zunächst nicht angedacht.

Oberstes Ziel ist es, dass im Falle einer Infektion die betroffenen Klassen bzw. Gruppen schnell und verlässlich getestet werden. Nur so kann Unsicherheit vermieden und ein möglichst geordneter Betrieb gewährleistet werden, so die Überzeugung des Landratsamts. Dafür hat der Landkreis gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt und der Kreisärzteschaft ein einheitliches Konzept mit konkreten Handlungshilfen erstellt und vor allem auch die Testkapazitäten gesichert. Konkret bedeutet das: Immer wenn ein Fall in einer Schule oder Kindertagesstätte auftritt, kann sich die gesamte Klasse bzw. Gruppe freiwillig testen lassen. Die Testung und Schließung einer gesamten Schule oder Einrichtung soll so ein Ausnahmefall bleiben. Die Besonderheit und das Ergebnis der Abstimmung: Die Testung der Klasse bzw. Gruppe wird zentral über das Gesundheitsamt des Landkreises in Abstimmung mit der Schule organisiert. Durchgeführt werden die Tests entweder in der Fieber-Ambulanz im Klinikum Schorndorf oder von niedergelassenen Ärzten. Die Anmeldung zur Testung für die jeweilige Klasse bzw. Gruppe kann schnell und unkompliziert über ein Online-Tool erfolgen, um auch insoweit die Schulen und Einrichtungen zu entlasten. 

 

Informationen für Reiserückkehrer

Link zu den aktuelle Regelungen des Landes Baden-Würtemberg zu Einreise und Quarantäne.

 

Quarantäne: Hinweise zur Verdienstausfallentschädigung

Auf diesem Portal finden Sie Informationen zu Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen. Auf diesem Portal kann man den Antrag direkt online stellen. Bitte beachten Sie:

  • Wenn das Gesundheitsamt eine Anordnung zur Schließung einer Kindergartengruppe erlässt, so haben die betroffenen Eltern die Möglichkeit, einen Antrag auf Erstattung ihres Verdienstausfall nach Infektionsschutzgesetz durch die dadurch erforderliche Kinderbetreuung zu stellen. Für diese Anträge ist das Regierungspräsidium Stuttgart zuständig, nicht das Gesundheitsamt. Bitte wenden Sie sich mit Rückfragen an das RP.
  • Anders sieht es dagegen aus, wenn ein Kind erkrankt und daher unter Quarantäne gestellt wird. Hier besteht kein Anspruch auf Entschädigung nach IfSG. Wenn ein Arbeitnehmer nicht arbeiten kann, weil sein Kind krank ist, muss die Krankenkasse Krankengeld zahlen. Die Schließung der Kinderbetreuung ist in diesen Fällen nicht ursächlich für einen Verdienstausfall. Anspruchsberechtigt nach IfSG sind nur arbeitende Eltern, die selbst von einer Quarantänemaßnahme betroffen sind.
 

  

 

Allgemeinverfügung für Quarantäneanordnungen des Landkreises

Landkreis und Kommunen haben sich auf eine schnelle und einheitliche Regelung für Quarantäneordnungen verständigt

Die Allgemeinverfügung ersetzt Einzelanordnungen der Städte und Gemeinden gegenüber positiv aus Sars-Cov-2 getesteten Personen und deren engen Kontaktpersonen. Das ermöglicht es den Städten und Gemeinden, noch mehr Energie in die Ermittlung von engen Kontaktpersonen zu investieren und damit einer weiteren Ausbreitung möglichst wirksam entgegentreten zu können.

Die wesentlichen Inhalte der Allgemeinverfügung zusammengefasst:

  • Positiv getestete Personen müssen eine 10-tägige Quarantäne einhalten, und deren enge Kontaktpersonen 14 Tage.
  • Enge Kontaktperson ist man, wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich angesteckt hat. Enger Kontakt bedeutet, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend ist. NEU: Zudem kann man zusätzlich zur Kontaktpersonen werden, wenn man eine halbe Stunde mit einem positiv Getesten in einem engen, schlecht belüfteten Raum war (neue Definition des Robert-Koch-Instituts).
    Getestet werden müssen diese Personen nur, wenn Symptome auftreten oder es sich um medizinisches oder pflegerisches Personal handelt.
  • Städte und Gemeinden ermitteln bei infizierten Personen alle engen Kontakte ab einem Zeitpunkt 48 Stunden vor Beginn der grippalen Symptome und informieren diese.
  • Wer keinen engen Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte, muss nicht in Quarantäne.
  • Die 10-tägige Quarantäne beginnt bei positiv getesteten Personen mit dem Datum des Abstrichs, bei engen Kontaktpersonen ab dem Tag des letzten Kontakts mit der infizierten Person. Bei positiv getesteten Personen darf die Quarantäne grundsätzlich 10 Tage nach dem Abstrich auf Corona beendet werden, wenn die Person bezogen auf die akute COVID-19-Erkrankung seit mindestens 48 Stunden ohne Symptome ist. Die Einbeziehung des Hausarztes wird hierbei empfohlen. Bei engen Kontaktpersonen endet die Quarantäne nach 14 Tagen, wenn keine grippalen Symptome aufgetreten sind. Sollten Symptome auftreten, ist der Hausarzt telefonisch zu kontaktieren.Bei medizinischen Fragen wenden sich Betroffene an ihren Hausarzt. Sollte dieser nicht erreichbar sein, an die Corona-Hotline unter 07151 501-3000.
 

Die vollständige Allgemeinverfügung finden Sie hier.

NEU: Aktuell erstellen die Städte und Gemeinden angesichts neuer Regel des Robert-Koch-Instituts eine Aktualisierung der Allgemeinverfügung, die sie auf ihrer jeweiligen Homepage oder im Mitteilungsblatt veröffentlichen. Das Landratsamt hat hierfür eine Musterverfügung als Grundlage erarbeitet – einzusehen hier(Stand: 13.10.2020)

Informationen und Tipps für Kinder

 no alternative
Was ist Corona? Mit Klick auf dieses Foto werden Sie auf Youtube weitergeleitet. Dort können Sie das Erklärvideo der Stadt Wien zum Coronavirus sehen.

Die Stadt Wien hat in einem Video das Coronavirus für Kinder erklärt. Mit Klick auf das Bild rechts gelangen Sie zu Youtube, wo Sie das Video sehen können.

Das Forstamt stellt hier  Bastel- und Ausflugstipps bereit.

Orientierungshilfe für Ärztinnen und Ärzte

Meldebogen (Dokument ausfüllbar am PC)

Informationen in leichter Sprache und in Gebärdensprache

 Hier gibt es Informationen in leichter Sprache.
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 Hier gibt es Informationen in Gebärdensprache.
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