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Autor: Juliane Jastram
Artikel vom 20.11.2020

Blaulichtfraktion und Gemeinden können ins Schnelltestzentrum

 Symbolbild Schnelltests für Feuerwehr Rettungsdienste Gemeinden. Foto: DRK
Bildunterschrift: Im Schnelltestzentrum wird ein Mitarbeiter aus dem Bereich der kritischen Infrastruktur auf Corona getestet. Foto: DRK.

Ziel ist es, die kritische Infrastruktur im Kreis zu erhalten / Kreissparkasse unterstützt das Angebot mit einer Spende

Der Rems-Murr-Kreis hat im Rahmen seines Testkonzepts auch die Rettungsdienste, die Feuerwehren und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rathäuser im Blick: sie können sich im neuen Schnelltestzentrum in Winnenden auf eine Corona-Infektion testen lassen. Damit soll gewährleistet sein, dass diese Zielgruppen bei einem Verdachtsfall schnell wieder einsatzfähig sind und nicht durch das Warten auf Testergebnisse tagelang außer Gefecht gesetzt werden.

„Es war wichtig, jetzt schnell und pragmatisch die Menschen zu versorgen, auf die wir im Notfall zählen können“, erläutert Stefan Hein, Leiter des Corona-Krisenstabes im Landratsamt. „Das sind die Mitarbeiter der Feuerwehren und Rettungsdienste, aber auch die Mitarbeiter der Rathäuser im Kreis, die uns seit Beginn der Corona-Pandemie nach Kräften unterstützt haben.“ Die genannten Gruppen gehören zur sogenannten kritischen Infrastruktur, die grundlegende Funktionen in der Gesellschaft wahrnehmen. Die Leistungsfähigkeit dieser Infrastruktur gilt es in der Pandemie sicherzustellen, wie Stefan Hein betont.

Auch die Kreissparkasse Waiblingen unterstützt dieses Anliegen und übernimmt in Form einer Spende die Kosten für 5.000 Schnelltests. Dazu erklärt die Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Ines Dietze: „Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit dem Landkreis einen Beitrag für diejenigen leisten können, die im Notfall für uns eintreten.“ Erste Chargen des gespendeten Kontingents wurden bereits an die Rettungsdienste zum selbst Testen ausgeliefert, da sie über das nötige medizinische Vorwissen verfügen; auch im Schnelltestzentrum kamen bereits Tests im Rahmen des Angebots zum Einsatz.

Betroffene Gemeinden oder Feuerwehren können sich an den Kreisbrandmeister René Wauro wenden, der über das Gesundheitsamt die Testung in die Wege leitet. Die Leiter der Feuerwehren und Rettungsdienste sowie die Bürgermeister im Kreis wurden bereits durch ein Schreiben des Landrats über das bestehende Angebot informiert.

 

Hintergrund:

Das Angebot soll die Teststrategien und die Testverordnung des Bundes vom 11. November 2020 ergänzen. Der Rems-Murr-Kreis betreibt gemeinsam mit dem DRK seit dem 9. November 2020 ein Schnelltestzentrum in Räumlichkeiten des Winnender Klinikums. Reihentestungen in Schul- und Kitagruppen werden zur Entlastung der Arztpraxen und Labore dort durchgeführt. Angesichts des weiterhin hohen Bedarfs wurden die Kapazitäten noch einmal verdoppelt, sodass ab heute 190 Tests pro Tag durchgeführt werden können.

Bitte beachten Sie: Reihentestungen werden stets über die jeweilige Einrichtung (Schule oder Kita) und das Gesundheitsamt organisiert. Dabei wird ein Online-Tool zur elektronischen Anmeldung eingesetzt. Einzelpersonen wenden sich zur Testung bitte nach wie vor an den Hausarzt oder eine Corona-Schwerpunktpraxis. Siehe auch www.rems-murr-kreis.de/corona

 

(jas/20.11.10)