Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Entdecken.
Genießen. Leben.
Herzlich willkommen auf den Internetseiten des Rems-Murr-Kreises.
info

Alkoholpräventionsprojekt "HaLT - Hart am LimiT"

Mit dem Alkoholpräventionsprojekt „HaLT – Hart am LimiT“ verfolgen der Kreisdiakonieverband Rems-Murr-Kreis, die Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz und das Kreisjugendamt das Ziel, Jugendliche vor den Gefahren des riskanten Alkoholkonsums zu schützen.

Im Programmbaustein „HaLT reaktiv“ sprechen die Fachkräfte der Suchtberatungsstellen mit Jugendlichen, die aufgrund einer Alkoholvergiftung in die Rems-Murr-Kliniken eingeliefert wurden und beraten auch deren Eltern. Sie unterstützen die Familien dabei, den Vorfall zu reflektieren und aufzuarbeiten, um zu verhindern, dass so etwas noch einmal vorkommt.

Im Programmbaustein „HaLT proaktiv“ setzt sich die Suchtbeauftragte dafür ein, solch lebensgefährliche Situationen im Vorfeld zu verhindern. Ziel ist es, Netzwerke zu schaffen für die konsequente Einhaltung des Jugendschutzgesetzes und zur Förderung von vorbildlichem Verhalten und einer Kultur des Hinsehens.

 

Jedes Glas Alkohol, das Jugendliche konsumieren, ist zuerst

durch die Hände eines Erwachsenen gegangen!

 

Maßnahmen wie Alkoholtestkäufe und die Beratung von Verkaufspersonal im Einzelhandel, der Gastronomie oder von Festveranstaltern sorgen für eine konsequente Einhaltung des Jugendschutzes und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit.

 

Bestellen Sie HIER kostenlose Materialien zum Aushang und zur Unterstützung des Verkaufspersonals für Ihren Betrieb / Ihre Veranstaltung!

Alkohol-Testkäufe 2018

Schlechtes Ergebnis bei Alkohol-Testkäufen im Rems-Murr-Kreis

Gemeinsame Aktion der Polizei und der Kommunalen Suchtbeauftragten am 9. Mai 2018 / Prävention durch das Jugendamt

Immer wieder gelingt es Jugendlichen, Alkohol und Tabakwaren einzukaufen, obwohl das Jugendschutzgesetz hier klare Regeln vorgibt: Branntweinhaltiger Alkohol und Tabakwaren dürfen an Minderjährige nicht ab­gegeben werden, andere alkoholische Getränke wie Wein, Bier und Sekt nicht an Kinder und Jugend­liche unter 16 Jahren.

Um den Einzelhandel diesbezüglich zu sensibilisieren, haben das Polizeipräsidium Aalen und die Kommunale Suchtbeauftragte des Rems-Murr-Kreises am 9. Mai 2018 Testkäufe in Winnen­den, Schwaikheim, Leutenbach und Berglen durchgeführt. In Begleitung von jeweils zwei Polizei­beamten in zivil versuchten drei 17-jährige Jugendliche, alkoholische Getränke und Tabakwaren in Tankstellen, Kiosken, Supermärkten und Getränkehandlungen zu erwerben. Die Testkäufer sind Auszubildende der Kommunen und wurden im Vorfeld von Sonja Hildenbrand, Kommunale Suchtbeauftragte, die beim Kreisjugendamt angesiedelt ist, geschult.

Ziel der Aktion war es, Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz aufzudecken und das Ver­kaufspersonal für die Notwendigkeit der konsequenten Einhaltung der rechtlichen Bestimmun­gen zu sensibilisieren und zu motivieren.

Insgesamt wurden 30 Verkaufsstellen überprüft. In 12 Geschäften wurden die Testkäufer korrekterweise abgewiesen, nachdem nach Alter und/oder Ausweis gefragt wurde. Bedauerlicherweise kam es in 18 Verkaufsstellen zu 27 Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz, die Ordnungswidrigkeitsanzeigen zur Folge haben. Es wurden elfmal branntweinhaltige Getränke, dreimal Tabakwaren und viermal sowohl Alkohol als auch Tabak an die jugendlichen Testkäufer/innen verkauft. In neun Geschäften gab es keinen Aushang, der auf das Verkaufsverbot hinweist.

Diese Ergebnisse sind aus Sicht der Experten nicht zufriedenstellend. Die Verkäufer fragten die Jugendlichen teilweise nicht nach ihrem Alter oder verlangten den Ausweis erst gar nicht – oder aber sie verrechneten sich bei der Kontrolle des Personalausweises. Häufig führen Zeitdruck und mangelndes Wissen bezüglich der gesetzlichen Vorgaben zu Verstößen. Um jedoch Kinder und Jugendliche vor den Folgen des riskanten Alkohol- und Tabakkonsums zu schützen, ist es unabdingbar, Erwachsene in die Verantwortung zu nehmen.

Um weiterhin auf das Thema aufmerksam zu machen und es in den Köpfen lebendig zu halten, streben Polizei und Kreisjugendamt an, die Testkäufe auch zukünftig regelmäßig durchzuführen.

A
A

Kontakt

Sonja Hildenbrand
Kommunale Suchtbeauftragte
Winnender Straße 30/1
71334 Waiblingen
07151 501-1577
07151 501-1440
s.hildenbrand(@)rems-murr-kreis.de

Termine nach Vereinbarung