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Hauptbereich

Welche Aufgaben haben wir?

Die Stabsstelle Gesundheitsberichterstattung beschreibt und bewertet die gesundheitliche Lage und Versorgung der Bevölkerung in der Region.

Wir...

  • ... zeigen Gesundheitsrisiken auf,
  • ... fördern die öffentliche Diskussion über lokale Besonderheiten,
  • ... formulieren vordringlichen Handlungsbedarf und
  • ... leiten zusammen mit den Fachleuten und Bürgern vor Ort die Planung von Maßnahmen ein.

Aktueller Themenschwerpunkt "Altern im Rems-Murr-Kreis"

Die steigende Zahl älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Veränderungen der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflussen die Nachfrage und Inanspruchnahme der medizinischen und pflegerischen Infrastruktur. Die Kreisverwaltung hat sich daher 2012 entschlossen, sukzessive wesentliche Aspekte der Lebens- und Versorgungssituation älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger aufzugreifen.

Seniorenumfrage "Altern im Rems-Murr-Kreis"

Hintergrund

Ca. 90 % der über 80-Jährigen leben derzeit – ggf. mit den erforderlichen Unterstützungsleistungen -  in Privathaushalten. Bis 2020 ist mit einer deutlichen Zunahme dieser Altersgruppe zu rechnen. Informationen über die Situation, die Bedürfnisse und Wünsche der Senioren sind eine wichtige Grundlage für erforderliche Anpassungsprozesse, liegen allerdings für die Altersgruppe der über 80-Jährigen kaum vor.

Prozedere

Die kreisweite repräsentative Seniorenumfrage „Altern im Rems-Murr-Kreis“ richtete sich ausschließlich an die in Privathaushalten lebenden ≥ 65-Jährigen. Wir konzipierten die Befragung derart, dass eine Auswertung nach Altersgruppen, aber auch nach einzelnen Raumschaften unseres heterogenen Kreises möglich ist. Themenschwerpunkte der Umfrage sind

  • die sozioökonomische Lage,

  • die gesundheitliche Lage und medizinische Versorgung,

  • die Mobilität (individuell/ÖPNV),

  • das Wohnumfeld sowie

  • Beratungs- und Unterstützungsangebote.

Die Planung, Durchführung und Auswertung der Umfrage erfolgte in enger Kooperation u. a. mit der Altenhilfe- und Demenzfachberatung des Sozialamtes sowie dem Kreisseniorenrat. Die Konzeption fand Zustimmung in der Bürgermeister-Kreisversammlung und im Kreispflegebeirat. Die postalische Befragung führten wir Ende 2014 durch, der Rücklauf lag bei 51 %.

Ergebnisse und Ergebnistransfer

Zentrale kreisweite Ergebnisse der Umfrage fanden Eingang in den Kreispflegeplan, der im Dezember 2016 im Kreistag verabschiedet wurde. Detaillierter Informationen z. B. aus den kleinräumigeren Auswertungen werden derzeit in vier Modulberichten (siehe unten: Berichte zum Download) einer breiten Öffentlichkeit als Informations- und Planungsgrundlage zugänglich gemacht. Des Weiteren stellen wir die Ergebnisse sowohl vor Ort in einzelnen Kommunen als auch in kreisweiten Veranstaltungen (Link zum Kreisseniorenfachtag) vor.

Ärzteversorgung in Pflegeheimen

Hintergrund

Die Gemeinden des Rems-Murr-Kreises weisen z. T. deutliche Unterschiede hinsichtlich der Zahl der vorgehaltenen stationären Pflegebetten je 1.000 Einwohner sowie der hausärztlichen Versorgung auf. Diese differierenden Gegebenheiten vor Ort waren für uns Anlass, die medizinische Versorgung der Pflegeheimbewohner im Kreis näher zu beleuchten.

Procedere und Ergebnistransfer

Wir konzipierten zwei Befragungen - eine Umfrage richtete sich an die Heim- bzw. Pflegedienstleitungen, die andere an die im Kreis praktizierenden Hausärzte. Der Rücklauf aus den Pflegeheimen lag bei 89 %, bei den niedergelassenen Hausärzten bei 41 %. Zentrale Ergebnisse der Umfragen finden Sie im Kreispflegeplan, der 2016 im Kreistag verabschiedet worden ist.

Gesundheitsmonitoring

Neben der anlassbezogenen Erstellung von Planungsgrundlagen ist es Aufgabe der Gesundheitsberichterstattung, in größeren zeitlichen Abständen die gesundheitliche Lage und medizinische Versorgung im Kreis anhand ausgewählter Indikatoren aus bereits vorliegenden Datenquellen systematisch zu analysieren.

Ziel dieses sog. Monitoring ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, in welchen Bereichen der Rems-Murr-Kreis gut aufgestellt ist bzw. wo ggf. prioritäre Handlungsfelder liegen.

Die Ergebnisse des ersten Monitoring wurden im Sommer 2008 in der damaligen Regionalen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung vorgestellt. Die vorliegenden Informationen zu den beschlossenen Handlungsfelder Sturzprophylaxe, Demenz und Brustkrebs/Gebärmutterhalskrebs sind in dem Bericht "Gesundheit im Rems-Murr-Kreis" kurz zusammengefasst.

Gesundheitsamt - Anschrift

Landratsamt Rems-Murr-Kreis
Gesundheitsamt
Bahnhofstraße 1
71332 Waiblingen
Telefonnummer: 07151 501-1608
Faxnummer: 07151 501-1634
gesundheit@rems-murr-kreis.de

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Fahrplanauskunft VVS

Kontakt

Dr. Henrike Merx, MPH
Telefonnummer: 07151 501-1654
Faxnummer: 07151 501-1634
h.merx(@)rems-murr-kreis.de

Seniorenumfrage "Altern im Rems-Murr-Kreis"

Ganz herzlich danken wir allen, die an der Seniorenumfrage teilgenommen haben. Zentrale kreisweite Ergebnisse können Sie dem Kreispflegeplan entnehmen.

Link zum Kreispflegeplan