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Herzlich willkommen auf den Internetseiten des Rems-Murr-Kreises.
Ab Dienstag, 17. März 2020, gilt im Landratsamt Rems-Murr-Kreis ein eingeschränkter Dienstbetrieb. Persönliche Besuche in den Dienststellen des Landratsamts sind nur in Notfällen und mit Termin (über das jeweilige Amt) möglich.

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Coronavirus: Aktuelle Informationen

Was ist Corona? Mit Klick auf dieses Foto werden Sie auf Youtube weitergeleitet. Dort können Sie das Erklärvideo der Stadt Wien zum Coronavirus sehen.

Das Coronavirus breitet sich weiter aus und auch im Rems-Murr-Kreis gibt es Infektionen. Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen zur dynamischen Lage - in unterschiedliche Rubriken zum Aufklappen unterteilt.

Im Rems-Murr-Kreis arbeiten das Gesundheitsamt, die Rems-Murr-Kliniken und die Rettungsdienste eng zusammen.    

Bei allgemeinen Fragen zum Coronavirus verweisen wir auf die Internetseite des Robert-Koch-Instituts.

Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA.

Eine Liste der Risikogebiete finden Sie hier (wird ständig aktualisiert).

Hinweise des VVS zu Einschränkungen im Fahrplan erhalten Sie hier.

 

 

 

Aktuelle Lage im Rems-Murr-Kreis

Bestätige Infektionen mit Coronavirus im Rems-Murr-Kreis: 445

Hier die neusten Meldungen (nach Datum sortiert, absteigend):

  • 71 weitere Personen sind in den folgenden Städten und Gemeinden positiv auf das Coronavirus getestet worden: Allmersbach im Tal (1), Backnang (14), Berglen (2), Burgstetten (3), Kernen (2), Korb (1), Leutenbach (5), Oppenweiler (2), Remshalden (1), Rudersberg (1), Schorndorf (3), Waiblingen (16), Weinstadt (6), Weissach im Tal (4), Welzheim (2), Winnenden (8) (29.3.20, 15 Uhr)
  • 21 weitere Personen sind in den folgenden Städten und Gemeinden positiv auf das Coronavirus getestet worden: Schorndorf (6), Sulzbach (1), Waiblingen (4), Weinstadt (4), Weissach (1), Welzheim (1), Winnenden (2) und Winterbach (2) (28.3.20, 19:15 Uhr)
  • Das Sozialministerium und das Gesundheitsamt des Rems-Murr-Kreises melden den dritten Todesfall im Landkreis: Eine 70-jährige Frau aus Remshalden, deren Ehemann bereits Anfang März im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben war, ist nun ebenso verstorben. (27.3.20, 19 Uhr)
  • Weitere 19 Personen sind positiv auf das Coronavirus getestet worden: Aspach (1), Auenwald (1), Backnang (1), Berglen (1), Fellbach (1), Kirchberg (1), Korb (2), Leutenbach (1), Rudersberg (1), Schorndorf (4), Waiblingen (1), Weinstadt (2), Winnenden (1), Winterbach (1) (27.3.20, 16:58 Uhr)
  • Im Rems-Murr-Kreis gibt es insgesamt 49 weitere Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden: Allmersbach (2), Aspach (1), Auenwald (4), Backnang (8), Berglen (1), Fellbach (3), Kernen (2), Korb (4), Leutenbach (1), Murrhardt (1), Oppenweiler (2), Plüderhausen (2), Remshalden (2), Rudersberg (1), Schorndorf (2), Schwaikheim (1), Sulzbach (1), Urbach (2), Waiblingen (4), Weinstadt (1), Weissach (3) Winnenden (1) (27.3.20, 11 Uhr, ergänzt um Orte 16:51 Uhr, korrigiert um 18:20 Uhr)
  • Das Sozialministerium meldet einen zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Rems-Murr-Kreis. Ein über 90-jähriger Mann aus Weissach im Tal, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde, ist verstorben. (26.3.20, 19:45 Uhr)
  • 46 weitere Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet: Allmersbach (1), Backnang (5), Kernen (1), Leutenbach (4), Murrhardt (2), Oppenweiler (5), Remshalden (1), Rudersberg (2), Schorndorf (2), Schwaikheim (1), Spiegelberg (2), Sulzbach (1), Waiblingen (3), Weinstadt (3), Weissach i. T. (5), Winnenden (5), Winterbach (3)  (26.3.20, 10:10 Uhr)
  • 30 weitere Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet: Allmersbach (3), Backnang (4), Berglen (1), Fellbach (5), Leutenbach (1), Murrhardt (1), Oppenweiler (1), Rudersberg (1), Schorndorf (3), Welzheim (3), Weinstadt (1), Winnenden (5)  (25.3.20, 17:05 Uhr)
  • Neun weitere Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet: Backnang (4), Fellbach (2), Waiblingen (1), Schorndorf (1), Murrhardt (1) (24.3.20, 13:30 Uhr)
  • 23 weitere Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet: Fellbach (6), Waiblingen (5), Backnang (3), Winnenden (2), Allmersbach (2), Weinstadt (1), Auenwald (1), Aspach (1), Leutenbach (1), Weissach (1) (23.3.20, 22:58 Uhr)
  • Auch bei den Mitarbeitenden im Landratsamt gibt es eine erste bestätigte Covid-19-Infektion. Deshalb bleibt das Landwirtschaftsamt in Backnang bis einschließlich 30.3.2020 geschlossen.

    Die Mitarbeiter dieses Bereichs arbeiten soweit möglich von zu Hause aus. Ein Telefondienst über die gewohnten Telefonnummern ist jeweils am Vormittag bis 12:30 Uhr eingerichtet. Per Mail sind die Kolleginnen und Kollegen unter landwirtschaft@rems-murr-kreis.de zu erreichen.

    Alle Kontaktpersonen werden durch das Gesundheitsamt ermittelt und informiert. Die anderen Bereiche des Landratsamts in Backnang sind nicht betroffen. Angesichts des eingeschränkten Dienstbetriebs können Bürgerinnen und Bürger derzeit ohnehin nur nach Terminvereinbarung ins Landratsamt kommen. (23.3.20, 17:30 Uhr)

  • Vier weitere Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet: Winnenden (1), Schwaikheim (1), Murrhardt (1), Winterbach (1) (23.2.20, 8:47 Uhr)
  • 42 weitere Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus: Backnang (8), Waiblingen (5), Korb (4), Weissach (3), Schorndorf (3), Weinstadt (2), Oppenweiler (2), Leutenbach (2), Urbach (2), Rudersberg (2), Fellbach (2), Aspach (2), Winnenden (1), Kernen (1), Murrhardt (1), Sulzbach (1), Berglen (1). (22.3.20, 11:48 Uhr)
  • 18 weitere Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet: Waiblingen (4), Fellbach (2), Weinstadt (2), Backnang (1), Winnenden (1), Leutenbach (1), Berglen (1), Urbach (1), Aspach (1), Spiegelberg (1), Kernen (1), Korb (1), Schwaikheim (1). (21.3.20, 13:29 Uhr)
  • Fünf weitere Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet: zwei in Waiblingen, zwei in Weinstadt, eine in Schorndorf (20.3.20, 16:30 Uhr)
  • 19 weitere Personen in den folgenden Städten und Gemeinden wurden positiv auf das Coronavirus getestet: Backnang (1), Waiblingen (4), Schorndorf (2), Remshalden (2), Murrhardt (1), Weinstadt (2), Korb (1), Winnenden (1), Leutenbach (1), Rudersberg (1), Allmersbach (1), Winterbach (1), Berglen (1) (19.3.20, 17:10 Uhr)
  • Drei weitere Personen sind positiv auf das Coronavirus getestet worden: Waiblingen (1), Remshalden (1), Aspach (1). (19.3.20, 11:07 Uhr)
  • 21 weitere Personen in den folgenden Städten und Gemeinden wurden positiv auf das Coronavirus getest: Backnang (6), Waiblingen (2), Weinstadt (2),  Kernen (2), Weissach im Tal (2), Winterbach (1), Kaisersbach (1), Aspach (1), Oppenweiler (1), Schorndorf (1), Rudersberg (1). (19.3.20, 10:14 Uhr)
  • Drei weitere Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet: zwei in Schorndorf, eine in Fellbach (18.3.20, 18:15 Uhr)
  • Eine weitere Person ist in Kaisersbach positiv auf das Coronavirus getestet worden (18.3.20, 15:30 Uhr)
  • Zehn weitere Personen in den folgenden Städten und Gemeinden wurden positiv auf das Coronavirus getestet: Winnenden (4), Waiblingen (1), Weinstadt (1), Schorndorf (1), Fellbach (1), Berglen (1), Plüderhausen (1) (18.3.20, 10 Uhr)
  • Fünf weitere Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet: eine in Korb, drei in Backnang und eine in Weissach im Tal (17.3.20, 17:45 Uhr)
  • Vier weitere Personen sind positiv auf das Coronavirus getestet worden: einer in Fellbach, zwei in Backnang, einer in Leutenbach und einer in Schorndorf (16.3.20, 18:13 Uhr)
  • In Waiblingen gibt es zwei weitere Fälle, in Schorndorf einen weiteren Fall (16.3.20, 10:15 Uhr)
  • Am Wochenende kamen in folgenden Städten und Gemeinden Fälle hinzu: Waiblingen (4), Weinstadt (1), Winnenden (2), Korb (2), Fellbach (2), Auenwald (1), Winterbach (1), Kernen (1), und Großerlach (1). (15.3.20, 15 Uhr, aktualisiert 16.3.20, 10:15 Uhr)
  • Die jeweils zuständigen Ortspolizeibehörden haben entsprechende Quarantäneanordnung erlassen. Aufgrund bekannt gewordener Infektionen bzw. begründeter Verdachtsfälle im Umfeld von Schulen bzw. Kindertagesstätten werden einige Schulen und Kindertagesstätten im Rems-Murr-Kreis vorsichtshalber bereits am Montag geschlossen bleiben. Von diesen Fällen mit Infektionen oder Verdachtsfällen abgesehen werden die Schulen und Kindertagesstätten im Rems-Murr-Kreis gemäß der Vorgaben des Kultusministeriums ab Dienstag schließen.
  • Fahrdienste für SBBZ: Die Sonderpädagogischen Berufs- und Bildungszentren (SBBZ) des Landkreises sind am Montag noch geöffnet. Es kann aufgrund der aktuellen Lage auch zu erheblichen Einschränkungen bei den Transporten durch das DRK zu den SBBZ kommen. Betroffene Eltern werden vom DRK direkt entsprechend informiert.
  • Eine Person in Oppenweiler ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. (13.3.20, 16:44 Uhr)
  • Drei weitere Personen sind positiv auf das Coronavirus getestet worden: zwei in Fellbach und eine in Weinstadt. (13.3.20, 11:26 Uhr)
  • Im Zusammenhang mit dem Welzheimer Fall hat das Gesundheitsamt empfohlen, die Schulgemeinschaft der Freien Waldorfschule Engelberg in Winterbach bis einschließlich 20.3. nach Hause zu schicken. Ausgenommen sind die Abiturvorbereitungsklasse und die Kindertagesstätte. (12.3.20, 19 Uhr)
  • In Waiblingen ist eine weitere Person positiv auf das Coronavirus getestet wurden. (12.3.20, 17:48 Uhr)
  • In der kommenden Zeit kann es im Landratsamt zu Einschränkungen kommen. Bei der Bewältigung der Lage bekommt das Gesundheitsamt Unterstützung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Bereichen. (12.3.20, 17:35 Uhr)
  • In Welzheim ist eine Person positiv auf das Coronavirus getestet worden. (12.3.20, 17 Uhr)
  • Erster Todesfall im Zusammenhang mit Corona: Der Ehemann von Fall 5, der im Februar aus dem afrikanischen Kongo zurückgekehrt war, ist vor einigen Tagen im Alter von 67 Jahren verstorben. Inzwischen ist der Verstorbene positiv auf das Coronavirus getestet worden.
    Fünf weitere Personen im Rems-Murr-Kreis sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zwei Personen sind aus Waiblingen, jeweils eine aus Backnang, Schorndorf und Plüderhausen. (12.3.20, 12:08 Uhr)
  • Eine weitere Person im Rems-Murr-Kreis - in Korb - ist positiv auf das Virus getestet worden. (11.3.20, 18 Uhr)
  • Fünf weitere Personen sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es handelt sich um Personen in Waiblingen, Fellbach, Weinstadt und Schorndorf. (11.3.20, 16:30 Uhr)
  • Fall 8: In Weinstadt ist eine weitere Infektion bestätigt worden. Die Person, die zuvor in Italien war, ist zuhause isoliert. (10.3.20, 17:00 Uhr)
  • Fall 7: In Auenwald ist eine Person, die aus Italien zurückgekehrt ist, positiv auf das Virus getestet worden und ist zu Hause isoliert. (10.3.20, 17:00 Uhr)
  • Fall 6: Eine weitere Person aus Weinstadt ist positiv auf das Virus getestet worden. Die Person hatte sich in Südtirol aufgehalten und befand sich bereits seit mehreren Tagen in häuslicher Quarantäne. (10.3.20, 12:34 Uhr)
  • Drei Schüler des Remstalgymnasiums, die Kontakt zu dem Infizierten aus Weinstadt (Fall 4) hatten, wurden inzwischen negativ getestet. (9.3.20)
  • Das Schulzentrum in Rudersberg, auf das Fall 4 geht, kann am Mittwoch, 11. März, wieder öffnen. Inzwischen liegen die ausstehenden Testergebnisse vor, eine Ansteckung mit dem Coronavirus wurde bei den betroffenen Personen nicht nachgewiesen. Auf Basis dieser Ergebnisse haben Gesundheitsamt, Schulleitung und Gemeindeverwaltung entschieden, am Mittwoch, 11. März 2020 den Schulbetrieb am Schulzentrum Rudersberg und das SBBZ wieder aufzunehmen.

    Die Klassen 8a und 8b, Personen der Risikogruppe 1 und Heimkehrer aus Südtirol bleiben gemäß den Empfehlungen des Kultusministeriums und des Gesundheitsamtes weiterhin in Quarantäne. Weitere Informationen und regelmäßige Updates zum Schulbetrieb finden Eltern und Schüler auf der Homepage des Schulzentrums. (9.3.20, 19:00)

  • Fall 5: In Remshalden ist am Wochenende eine fünfte Infektion mit dem Coronavirus aufgetreten. Eine 70-jährige Frau ist positiv auf das Virus getestet worden. Sie hatte sich zuvor in Frankreich aufgehalten. Die Frau befindet sich in stationärer Behandlung in den Rems-Murr-Kliniken. 

    Der Ehemann der Erkrankten, der im Februar aus dem afrikanischen Kongo zurückgekehrt war, ist vor wenigen Tagen verstorben. Ob dieser ebenfalls an Corona erkrankt war, oder der Tod andere Ursachen hatte, ist noch in Abklärung. Das Gesundheitsamt hat insoweit das Land um Unterstützung gebeten.

    In diesem Zusammenhang bittet das Gesundheitsamt nochmals alle Bürgerinnen und Bürger, die aus Risikogebieten kommen und Symptome wie Atemwegsbeschwerden haben, nur nach telefonischer Abstimmung Arztpraxen oder Notfallpraxen aufzusuchen. (8.3.20, 14:15 Uhr)

  • Fall 4: In Weinstadt ist eine vierte Infektion mit dem Coronavirus aufgetreten. Ein 53-jähriger Mann ist positiv auf das Virus getestet worden. Er hatte sich zuvor in Südtirol aufgehalten. (6.3.20, 19:00 Uhr)
  • Fall 3: In Backnang ist eine weitere Infektionen mit dem Coronavirus aufgetreten. Ein 57-Jähriger aus Backnang ist positiv auf das Virus getestet worden. Er ist zu Hause isoliert. Er hatte sich zuvor in Südtirol aufgehalten. (6.3.20, 11:30 Uhr) 

  • Fall 2: Die Tochter des Mannes (Fall 1) aus wurde ebenfalls positiv getestet. Die betroffene Familie wird für zwei Wochen zu Hause isoliert. Zudem wurden Kontaktpersonen der Kategorie 1 laut Robert-Koch-Institut und einzelne weitere Kontaktpersonen ermittelt und vom Gesundheitsamt kontaktiert. Mehr zu Kontakt-Kategorien auf der Seite des Robert-Koch-Instituts. Das Rudersberger Schulzentrum, auf das die Tochter geht, bleibt bis Freitag, 6. März, geschlossen.
    Wichtiger Hinweis: Darüber hinaus bleiben Schulen und Kindertagesstätten geöffnet. Geschwisterkinder der Schülerinnen und Schüler des Rudersberger Schulzentrums, die in andere Schulen oder Kindertagesstätten im Umkreis gehen, können nach Einschätzung des Gesundheitsamts ihrem Alltag wie gewohnt nachgehen. (4.3.20, 15:48 Uhr) 

  • Landkreis und Rems-Murr-Kliniken eröffnen Testzentrum Corona: Auf dem Gelände der Rems-Murr-Klinik in Schorndorf nimmt das Testzentrum Corona seine Arbeit auf. Es dient ausschließlich als Anlaufstelle für Patienten, bei denen nach den Definitionen des Robert-Koch-Instituts (RKI) der begründete Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht.

    Wichtig: Das Gesundheitsamt appelliert daher, dass Patienten bei einem Verdacht nicht unaufgefordert und eigenständig in Kliniken, Notfallpraxen oder Arztpraxen gehen. Auch das Testzentrum soll nur nach vorheriger Anmeldung angesteuert werden. Abstriche werden nur bei Personen vorgenommen, die telefonische Rücksprache mit dem Hausarzt und/oder dem Gesundheitsamt hatten und bei denen ein Test angeordnet wurde. Daraufhin erhalten diese Personen von den Rems-Murr-Kliniken einen Termin. Mehr Infos hier. (4.3.20, 14:02 Uhr) 

  • Fall 1: Ein Mann aus Rudersberg im Rems-Murr-Kreis ist an Covid-19 erkrankt. Das wurde am Dienstag, 3. März, im Labor bestätigt. Der 44-Jährige, der eine Vorerkrankung hat, wurde zur vorsorglichen Beobachtung in die Rems-Murr-Kliniken eingeliefert. (3.3.20, 16.54 Uhr)

     

 

 

 

Landkreisweite Allgemeinverfügung für Quarantäneanordnungen

Landkreis und Kommunen haben sich auf eine schnelle und einheitliche Regelung für Quarantäneordnungen verständigt

„Diese Pandemie können wir nur gemeinsam besiegen“ - das hat Landrat Dr. Richard Sigel bereits mehrfach unterstrichen. „Die Einigung auf eine Allgemeinverfügung zeigt einmal mehr, dass wir im Rems-Murr-Kreis Kampf gegen das Corona-Virus alle an einem Strang ziehen und dass bei uns kein Kirchturmdenken herrscht!“

In diesem Sinne haben sich der Landkreis und die 31 Städte und Gemeinden auf einheitliche Regelungen für Quarantäneanordnungen verständigt, nachdem andere Landkreise diesen Weg bereits beschritten haben. Dieser Schritt ist letztlich auch eine Reaktion auf die weiter exponentiell steigenden Fallzahlen im Rems-Murr-Kreis. Die Nachbarlandkreise Esslingen und Göppingen sowie die Landeshauptstadt Stuttgart liegen bereits deutlich über dem Landesdurchschnitt.

Die Allgemeinverfügung ersetzt Einzelanordnungen der Städte und Gemeinden gegenüber positiv aus Sars-Cov-2 getesteten Personen und deren engen Kontaktpersonen. Das ermöglicht es den Städten und Gemeinden, noch mehr Energie in die Ermittlung von engen Kontaktpersonen zu investieren und damit einer weiteren Ausbreitung möglichst wirksam entgegentreten zu können.

Die Städte und Gemeinden hätten eine entsprechende Verfügung oder Einzelanordnungen auch weiterhin selbst treffen können, haben sich im Sinne einer wirksamen Bekämpfung des Virus aber ganz bewusst auf dieses gemeinsame und einheitliche Vorgehen verständigt.

Die Allgemeinverfügung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Die wesentlichen Inhalte der Allgemeinverfügung zusammengefasst:

  • Positiv getestete Personen und deren enge Kontaktpersonen müssen eine 14-tägige Quarantäne einhalten.
  • Enge Kontaktperson ist man, wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich angesteckt hat. Enger Kontakt bedeutet, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend ist. Getestet werden müssen diese Personen nur, wenn Symptome auftreten oder es sich um medizinisches oder pflegerisches Personal handelt.
  • Städte und Gemeinden ermitteln bei infizierten Personen alle engen Kontakte ab einem Zeitpunkt 48 Stunden vor Beginn der grippalen Symptome und informieren diese.
  • Wer keinen engen Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte, muss nicht in Quarantäne.
  • Die 14-tägige Quarantäne beginnt bei positiv getesteten Personen mit dem Datum des Abstrichs, bei engen Kontaktpersonen ab dem Tag des letzten Kontakts mit der infizierten Person. Bei positiv getesteten Personen darf die Quarantäne grundsätzlich 14 Tage nach dem Abstrich auf Corona beendet werden, wenn die Person bezogen auf die akute COVID-19-Erkrankung seit mindestens 48 Stunden ohne Symptome ist. Die Einbeziehung des Hausarztes wird hierbei empfohlen. Bei engen Kontaktpersonen endet die Quarantäne nach 14 Tagen, wenn keine grippalen Symptome aufgetreten sind. Sollten Symptome auftreten, ist der Hausarzt telefonisch zu kontaktieren.Bei medizinischen Fragen wenden sich Betroffene an ihren Hausarzt. Sollte dieser nicht erreichbar sein, an die Corona-Hotline unter 07151 501-3000.

Die vollständige Allgemeinverfügung finden Sie hier.

Weiteres Update (29.3.20): Verordnung des Landes zur Einschränkung des öffentlichen Lebens

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen am 22. März 2020 erneut angepasst. Die neuen Regelungen gelten seit Sonntag, 29. März 2020. Um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, werden Restaurants, Einrichtungen und Geschäfte in großem Umfang geschlossen. Das Wirtschaftsministerium zeigt in einer Übersicht, welche Geschäfte geschlossen werden müssen und welche offen bleiben können.

Neue Regelungen seit 29.3.2020:

  • Die Notbetreuung für Kinder ist auch während der Ferienzeit gewährleistet. Voraussetzung bleibt, dass beide Erziehungsberechtigte oder die oder der Alleinerziehende in Bereichen der kritischen Infrastruktur im Sinne von § 1 Absatz 6 tätig und nicht abkömmlich sind. Alleinerziehenden gleichgestellt sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist. Die Entscheidung über die Zulassung einer solchen Ausnahme trifft unter Anlegung strenger Maßstäbe die Gemeinde, in der die Einrichtung ihren Sitz hat. 

  • Die Schließung von Bildungseinrichtungen gilt nicht für: Schulen der Altenpflege, Altenpflegehilfe, Krankenpflege, Krankenpflegehilfe, Kinderkrankenpflege, Entbindungspflege (Hebammen), Notfallsanitäter sowie Schulen zur Ausbildung von Medizinisch-technischen Assistenten und Pharmazeutisch-technischen Assistenten, soweit dort Schüler und Schülerinnen geprüft und unterrichtet werden, deren Abschluss oder deren Kenntnisprüfung im Rahmen des Anerkennungsverfahrens ausländischer Berufsabschlüsse bis spätestens 30. Mai 2020 erfolgen soll sowie für die Weiterbildung für Intensivkrankenpfleger.

  • Die ambulanten Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe, die Leistungen nach §§ 67 ff. des Zwölften Buchs Sozialgesetzbuch erbringen, sowie gemeindepsychiatrische und sozialpsychiatrische Einrichtungen und Dienste, die einem Versorgungsvertrag unterliegen, und ambulante Einrichtungen und Dienste der Drogen- und Suchtberatungsstellen, gehören jetzt auch zur kritischen Infrastruktur.

  • Zur kritischen Infrastruktur zählen nun ferner auch der Katastrophenschutz sowie die Einheiten und Stellen der Bundeswehr, die mittelbar oder unmittelbar wegen der durch das Corona-Virus SARS-CoV-2 verursachten Epidemie im Einsatz sind.

  • Einrichtungen des Polizeivollzugsdienstes, die zu Übungs- und Ausbildungszwecken sowie zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs erforderlich sind, sind nicht von Schließungen betroffen.

  • Poststellen und Paketdienste dürfen ihren Betrieb aufrechterhalten. Sie dürfen aber nicht in den unter § 4, Absatz 1 aufgelisteten zu schließenden Einrichtungen betrieben werden, wenn sie beim Umsatz nur eine untergeordnete Rolle spielen. Sie dürfen generell nicht in Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen, ferner nicht in Frisörgeschäften, Tattoo-/Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege sowie Sonnenstudios betrieben werden.

  • Wenn eine Einrichtung nicht von den Schließungen betroffen ist, haben die Betriebe und Einrichtungen mit Kundenverkehr in geschlossenen Räumen darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten der Zutritt gesteuert und Warteschlangen vermieden werden Insbesondere ist darauf hinzuwirken, dass ein Abstand von möglichst 2 Metern, mindestens 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind. Davon ausgenommen sind Tätigkeiten, bei denen engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist. Insbesondere solche im Zusammenhang mit der Erbringung von Heil- und Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln, der Erbringung ärztlicher, zahnärztlicher, psychotherapeutischer, pflegerischer und sonstiger Tätigkeiten der Gesundheitsversorgung und Pflege.

  • Über den Zugang für Besucher zu Fachkrankenhäusern für Psychiatrie mit Ausnahme der Fachkrankenhäuser für Gerontopsychiatrie, entscheidet die Leitung der jeweiligen Einrichtung. Über den Zugang für Besucher zu psychosomatischen Fachkrankenhäusern sowie kinder- und jugendpsychiatrischen Fachkrankenhäusern, jeweils einschließlich der zugehörigen Tageskliniken, entscheidet ebenfalls die Leitung der jeweiligen Einrichtung.

  • Der neue § 9 regelt den Umgang mit Verstößen gegen die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2. (29.3.20, 12 Uhr)

Einschränkungen des öffentlichen Lebens (seit 21.3.2020):

1) Ab sofort sind Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen mit mehr als zwei Personen nicht mehr erlaubt. Ausnahmen gelten für Familien (Eltern mit Kindern) und in einem Haushalt lebende Personen. 

2) Ab Samstag, 21.03.2020, sind Gaststätten und Restaurants geschlossen zu halten. Essensausgabe zur Mitnahme und Lieferservice sind weiterhin erlaubt. Auch Friseurläden werden geschlossen.

3) Einreisen und Durchreisen von Personen aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Baden-Württemberg untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz zum Arbeitsplatz, zum Wohnort, zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie.

Mit den Maßnahmen soll die Infektionsketten des Coronavirus durchbrochen und das Tempo der Ansteckungen gebremst werden.

Verstöße können mit Bußgeldern bis zu 25 000 Euro und auch mit mehrjährigen Haftstrafen geahndet werden.(29.3.20, 12 Uhr)

Landrat Dr. Sigel: „Die Bedrohung ist unsichtbar – unsere Solidarität muss sichtbar werden!“

Landrat Dr. Sigel ruft zu Solidarität auf. Foto: Landratsamt
Landrat Dr. Sigel ruft zu Solidarität auf.

Statement zu den verschärften Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch das Land

Landrat Dr. Richard Sigel appelliert nach weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die Landesregierung an die Menschen im Rems-Murr-Kreis, sich solidarisch zu verhalten und aufeinander Rücksicht zu nehmen. „Die Bedrohung ist unsichtbar, deswegen muss unsere Solidarität umso sichtbarer werden“, so Sigel. „Ich rufe daher alle Menschen in unserem Landkreis auf, den dringenden Empfehlungen der Behörden Folge zu leisten und zu Hause zu bleiben. Vermeiden Sie Gruppenansammlungen, halten Sie Abstand voneinander und verlangsamen Sie so die Ausbreitung des Corona-Virus.“

Diese Maßnahmen dienten in erster Linie dazu, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und so genug Kapazitäten für schwer Erkrankte zu haben. Sigel betonte: „Dies ist die Zeit, in der wir zuerst an andere denken müssen: Die älteren Menschen, die Arbeitskräfte in den Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und Gesundheitsämtern, an die Kassiererinnen und Kassierer – ihnen alle können wir helfen, indem wir zu Hause bleiben und nur falls unbedingt nötig vor die Tür gehen.“

Diese Pandemie könne man nur gemeinsam besiegen, so der Landrat. Deswegen wurden im Rems-Murr-Kreis bereits viele Kräfte gebündelt und man steht zusammen. Aktuell unterstützen zum Beispiel die Rems-Murr-Kliniken den Rettungsdienst mit medizinischer Schutzkleidung, nachdem dort die Lager leer sind. Ein gemeinsamer Aufruf mit der IHK-Bezirkskammer an die Unternehmen im Kreis, bei der Beschaffung von medizinischer Schutzausrüstung zu unterstützen, ist auf viel positive Resonanz gestoßen. Und das Landratsamt hat eine zentrale Registrierungsstelle für medizinische Fachkräfte eingerichtet, die freiwillig helfen möchten, damit schnell auf zusätzliches Personal zurückgegriffen werden kann.

Mit Blick auf das Gesundheitssystem sagte der Landrat: „Insbesondere unser Personal in den Rems-Murr-Kliniken, beim Rettungsdienst, im Gesundheitsamt und die niedergelassenen Ärzte – sie alle arbeiten derzeit teilweise rund um die Uhr, um bestmöglich mit der Pandemie umzugehen und das Schlimmste zu verhindern. Es sind daher alle aufgerufen – auch junge Menschen – Solidarität gegenüber diesen Menschen zu zeigen, die Ihnen im Notfall jederzeit zur Seite stehen.“

(21.3.20, 8:00 Uhr)

Landkreis und Kliniken bereiten sich auf steigende Fallzahlen vor / Appell an Minister Spahn

Symbolbild: Pixabay

Mit konkreten Maßnahmen bereiten sich der Rems-Murr-Kreis und die Rems-Murr-Kliniken auf steigende Corona-Fallzahlen vor:

  • Das Testzentrum an der Klinik in Schorndorf, das bereits mehr als 646 Abstriche durchgeführt hat, wird personell verstärkt und die Abläufe werden optimiert.
  • Geplante, nicht eilige Operationen werden verschoben.
  • Der Landkreis und die Kliniken prüfen, ob sie ein Therapiezentrum Corona außerhalb der Kliniken einrichten: Patienten mit leichten Beschwerden, die aber medizinisch versorgt werden müssen, könnten so stationär ärztlich versorgt werden.
  • Die Rems-Murr-Kliniken verfügen aktuell über 32 Beatmungsgeräte. Diese Kapazität wird ausgebaut.
  • Eine Notbetreuung für Kinder von Klinik-Mitarbeitern ist eingerichtet.

Die vollständige Pressemitteilung zu diesem Thema finden Sie hier. (18.3.20, 17 Uhr)

 

Die Landkreise der Region Stuttgart und deren Kliniken haben sich in einem offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gewandt

In dem offenen Brief fordern die Geschäftsführer von sechs kommunalen Kliniken dringende Änderungen am geplanten Gesetzesentwurf zur Unterstützung der Krankenhäuser in Deutschland gefordert: „Der derzeitige Gesetzesentwurf ist für uns und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Weitem nicht ausreichend", so heißt es in dem Brief. „Mit diesem Gesetzentwurf laufen wir Gefahr, dass in wenigen Monaten Krankenhäuser ohne die Unterstützung der Landkreise in die Insolvenz gehen würden. Damit stehen die Helfer in kurzer Zeit ohne Hilfe da."

„Wir Krankenhäuser sind bereit, unsere Aufgabe, die medizinische Versorgung der Bevölkerung wahrzunehmen und wollen gemeinsam mit Ihnen die aktuellen sowie zukünftigen Herausforderungen bewältigen. Wir haben alle elektiven, nicht dringlichen chirurgischen Eingriffe sowie nicht zwingend notwendige Patientenaufnahmen auf Station ausgesetzt. Wir haben kurzfristig alle möglichen Intensiv- und Beatmungskapazitäten realisiert. Wir haben unser Personal auf die Intensiv -und Beatmungsbetten fokussiert. Wir akquirieren Hilfspersonal zur Unterstützung der Pflege und Ärzte," so die Unterzeichner.

Um diese Aufgabe zu stemmen, sei eine sofortige und unbürokratische Lösung notwendig, so die Landkreise und deren Kliniken. (24.3.20, 10 Uhr)

Wirtschaft: Hinweise für Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Unternehmen wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehner finden Informationen und hilfreiche Links auf der Seite der Wirtschaftsförderung.

Bei Fragen können Sie sich an den Wirtschaftsförderer des Landkreises, Dr. Timo John, wenden: t.john(@)rems-murr-kreis.de oder Telefonnummer: 07151 501-1193.

 

 

ÖPNV: Hinweise zur Nutzung von Bus und Bahn

Weil die Verkehrsunternehmen mit einer täglich dünneren Personaldecke zu kämpfen haben und die Nachfrage deutlich abgenommen hat, wird das Fahrplanangebot eingeschränkt. Seit Donnerstag, 26. März bietet der VVS ein verlässliches Grundangebot bei Bussen und Bahnen

Bei den Busunternehmen im Rems-Murr-Kreis tgilt bis auf Weiteres ein erweiterter Samstagsfahrplan in Kraft. Er stellt sicher, dass besonders die Fahrgäste, die beispielsweise im Gesundheitsbereich oder im Verkauf arbeiten, ihren Arbeitsplatz nach wie vor zuverlässig erreichen. „Erweitert“ heißt, dass zusätzlich zu dem regulären Samstagsfahrplan in den Hauptverkehrszeiten, vor allem morgens, teilweise aber auch am späten Nachmittag, Busse unterwegs sind. Teilweise werden auch Fahrten auf Linien angeboten, auf denen samstags sonst kein Bus im Einsatz ist. Die Nachtbuslinien sowie die Ruftaxis, die nur an Wochenenden unterwegs sind, entfallen ebenfalls.

Die S-Bahn Stuttgart fährt auf allen Linien bis auf Weiteres im Halbstundentakt. Die Nacht-S-Bahnen sind am Wochenende nicht im Einsatz.

Die Regionalbahnen fahren grundsätzlich nur noch im Stundentakt. Die Nachtfahrten am Wochenende finden nicht statt.

Die Wieslauftalbahn reduziert ihr Angebot ebenfalls auf den Samstagsfahrplan und fährt nur noch jede Stunde. Die letzten Fahrten um 0.19 Uhr ab Oberndorf und um 0.50 Uhr nach Schorndorf entfallen.

Mehr Infos auf der Seite des VVS.

Hinweise für das Taxigewerbe

Um die Ausbreitung des Corona-Virus wirksam zu verlangsamen, sind deutschlandweit einheitliche Regelungen erforderlich. Bund und Länder stehen dazu in engem Austausch. Insbesondere die jüngst erlassenen Verordnungen der Länder sind aufeinander abgestimmt, um ein konsequentes und geschlossenes Vorgehen zu gewährleisten.

Die aktuelle Situation stellt eine große Herausforderung für fast alle Branchen dar. Insbesondere der Mittelstand steht vor enormen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Diese Probleme lassen sich nur durch ein koordiniertes Vorgehen lösen, bei dem alle betroffenen Branchen in den Blick genommen und nach einheitlichen Grundsätzen unterstützt werden. Ein solches Vorgehen übersteigt jedoch die finanzielle Leistungsfähigkeit des Landkreises bei Weitem. Wir hoffen daher, dass zeitnah Förderprogramme des Bundes und der Länder eingerichtet werden, um kurzfristig die Liquidität der Unternehmen sicherzustellen und langfristig die wirtschaftlichen Verluste abzufedern.

Ein einheitliches Vorgehen ist auch in Bezug auf Schutzmaßnahmen erforderlich. Dazu gehört auch, dass die immer knapper werdenden Schutzmasken nur noch dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden. Absolute Priorität hat daher die Ausstattung von Krankenhäusern.

Im Übrigen ist jeder Einzelne ist dazu aufgerufen, alles zu unternehmen, um die Ausbreitung des Corona-Virus so weit wie möglich zu verlangsamen. Dies entspricht auch der übereinstimmenden Linie aller politischen Ebenen. Zu den möglichen Maßnahmen gehören etwa auch die Verdeckung von Mund und Nase oder die Beförderung von Fahrgästen nur noch auf der Rückbank. Da in der aktuellen Situation der Gesundheitsschutz an erster Stelle steht, erscheint es uns nicht vorstellbar, dass solche Maßnahmen eine Sanktionierung oder anderweitige Konsequenzen durch die Verwaltungsbehörden zur Folge haben.

Corona-Hotline und weitere Beratungsangebote

Wichtiger Hinweis: Das Gesundheitsamt führt keine Corona-Sprechstunde durch. Kommen Sie bitte nicht selbstständig ins Gesundheitsamt. Melden Sie sich daher bitte zuallererst telefonisch bei Ihrem Hausarzt.

Einzelfälle werden dem Gesundheitsamt vom behandelnden Arzt telefonisch und per Fax vorgestellt. In diesen Fällen nimmt das Gesundheitsamt selbstständig Kontakt mit der betroffenen Person auf.

Alle anderen Personen mit Fragen zum Thema Coronavirus bitten wir, sich vor allem über unsere Homepage und die dort eingefügten Links zu informieren. Sollten hierbei Fragen offen bleiben, können Sie sich per Mail an corona(@)rems-murr-kreis.de wenden.

Seit Montag, 2. März 2020, hat das Landratsamt zudem eine Hotline geschaltet: Unter der Telefonnummer 07151/501-3000 können sich Bürgerinnen und Bürger Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr an das Gesundheitsamt wenden - dieses Angebot hat die Kreisverwaltung seit dem Beginn ausgeweitet. Nun stehen mehr Leitungen und Mitarbeiter zur Verfügung.

Zusätzlich wird für Notfälle eine Erreichbarkeit am Wochenende eingerichtet: Bürgerinnen und Bürger können samstags und sonntags jeweils von 10 bis 14 Uhr anrufen.

Dieser Service ergänzt die bestehenden Angebote des Landesgesundheitsamtes und des Robert-Koch-Instituts. Die Bürgerhotline des Landesgesundheitsamts erreichen Sie täglich (auch am Wochenende) von 9 bis 18 Uhr, unter: Telefonnummer: 0711-904 39555

(18.3.20)

Beratungsdienste und Telefonseelsorge

Ratsuchende können sich unter folgenden Telefonnummern an Seelsorger wenden:

  • Die evangelische Landeskirche sowie die Diakonie Württemberg verweisen auf die Telefonseelsorge Stuttgart e.V. Diese unterstützt unter der Telefonnummer: 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 rund um die Uhr Menschen in Krisen und anderen psychischen Notlagen. Die Nummer ist gebührenfrei.
  • Die katholische Diözese Rottenburg-Stuttgart hat zwei Krisentelefone eingerichtet. Unter der Telefonnummer 07472/1 69 10 10 oder 07472/1 69 10 20 sind montags bis freitags von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr die Krisentelefone erreichbar. Es wird jedoch auch auf die oben genannte Telefonseelsorge verwiesen.
  • Zudem finden Sie hier den Kontakt zu den Seelsorgern der Rems-Murr-Kliniken.

Familienberatung:

(24.3.20)

Orientierungshilfe für Ärztinnen und Ärzte

Verdachtsabklärung und Maßnahmen laut RKI (Flussschema, wird ständig aktualisiert)

Checkliste begründeter Verdachtsfall (Dokument ausfüllbar am PC)

Meldebogen (Dokument ausfüllbar am PC)

Erläuterung zum Ausfüllen der Checklisten (pdf-Dokument)