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Coronavirus: Aktuelle Informationen

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen zur dynamischen Lage im Rems-Murr-Kreis - in unterschiedliche Rubriken zum Aufklappen unterteilt.

Die Kurve mit den aktuellen Fallzahlen wird Montag bis Freitag täglich aktualisiert. Wenn Sie diese Seite mit einem mobilen Endgerät (z.B. einem Smartphone) öffnen, sollten Sie die Grafik im neuen Tab laden. Dort lässt sie sich vergrößern und heranzoomen. Wenn bei Ihnen stets eine ältere Version der Grafik geladen wird, löschen Sie bitte Ihren Browser-Cache.

Die Karte mit Fällen pro Kommune und eine statistische Aufbereitung der Fälle (Alter, Geschlecht, etc.) finden Sie hier.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund einer Softwareanpassung die seither veröffentlichten Zahlen an die Darstellung des Robert-Koch-Instituts (RKI) angepasst haben.

25.05.2020, 13:10 Uhr

Allgemeine Informationen und Handlungsempfehlungen

Verlässliche Antworten und allgemeine Informationen zum Thema Corona gibt es auf der sehr übersichtlichen Seite Zusammen gegen Corona des Bundesgesundheitsministeriums - in mehreren Sprachen.

Was tun, wenn Sie denken, sich mit Coronavirus infiziert zu haben:

Wenn Sie akute respiratorische Symptome jeder Schwere haben und/oder über den Verlust von Geruchs-/ Geschmackssinn klagen, vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie zu Hause. Falls Sie ärztliche Hilfe benötigen, kontaktieren Sie telefonisch Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt. Wenn die Praxis geschlossen ist, können Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden (116 117).

Die Kassenärztliche Vereinigung hat im Rems-Murr-Kreis mehrere Corona-Schwerpunktpraxen  eingerichtet. In den Rems-Murr-Kliniken arbeiten die Corona-Bereiche streng isoliert vonden anderen. Am Klinikum Schorndorf wurde eine Notfallambulanz für Corona-Patienten eingerichtet. Mehr Informationen hier. Das Testzentrum Corona am Klinikum Schorndorf kümmert sich mittlerweile schwerpunktmäßig um die Testung von Alten- und Pflegeheimen.

Ergänzende hilfreiche Hinweise des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie hier.

Corona-Hotline und weitere Beratungsangebote

Bei Fragen zum Thema Corona informieren Sie sich bitte zuerst auf dieser Homepage und auf der Seite Zusammen gegen Corona.

Sollten Fragen offen bleiben, können Sie sich per Mail an corona(@)rems-murr-kreis.de oder telefonisch an unsere Corona-Hotline wenden. Unter der Telefonnummer Telefonnummer: 07151/501-3000 können sich Bürgerinnen und Bürger Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr an das Gesundheitsamt wenden.

Dieser Service ergänzt die bestehenden Angebote des Landesgesundheitsamtes und des Robert-Koch-Instituts. Die Bürgerhotline des Landesgesundheitsamts erreichen Sie unter: Telefonnummer: 0711-904 39555

Beratungsdienste und Telefonseelsorge

Das Jugendamt und die freien Träger der Jugendhilfe arbeiten weiter und sind auch in der Krise für Kinder, Jugendliche und Familien da. Mehr Informationen hier.

Das Land hat eine Hotline für Menschen mit psychischen Belastungen eingerichtet. Unter der kostenfreien Nummer 0800 377 377 6 gibt es psychosoziale Beratung. Die Expertinnen und Experten stehten dort täglich von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung.

Ratsuchende können sich unter folgenden Telefonnummern an Seelsorger wenden:

  • Die evangelische Landeskirche sowie die Diakonie Württemberg verweisen auf die Telefonseelsorge Stuttgart e.V. Diese unterstützt unter der Telefonnummer: 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 rund um die Uhr Menschen in Krisen und anderen psychischen Notlagen. Die Nummer ist gebührenfrei.
  • Die katholische Diözese Rottenburg-Stuttgart hat zwei Krisentelefone eingerichtet. Unter der Telefonnummer 07472/1 69 10 10 oder 07472/1 69 10 20 sind montags bis freitags von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr die Krisentelefone erreichbar. Es wird jedoch auch auf die oben genannte Telefonseelsorge verwiesen.
  • Zudem finden Sie hier den Kontakt zu den Seelsorgern der Rems-Murr-Kliniken.

Häusliche Gewalt:

Familienberatung:

Update: Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen

Die aktuelle Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen der Landesregierung finden Sie hier.

Die wesentlichen Änderungen ab 18. Mai:

  • Detailliertere Regelungen zur Öffnung von Speisegaststätten

    Der Besuch einer Speisewirtschaft ist nur alleine, mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und den Angehörigen eines weiteren Haushalts möglich. In räumlich abgetrennten geschlossenen Gesellschaften sind in Gaststätten auch Zusammenkünfte mit der erweiterten Familie möglich.
  • Eingeschränkter Regelbetrieb in Kitas

    Übergang von der erweiterten Notbetreuung in einen eingeschränkten Regelbetrieb für Kindertagesstätten und Kindertagespflege. Zunächst sollen nur maximal 50 Prozent der Kinder zur gleichen Zeit in der Kita sein. Die Ausgestaltung erfolgt durch die Träger vor Ort.
  • Lockerungen der Besuchsverbote in Krankenhäusern und Pflegeheimen

    Besuche sind unter Auflagen unter Beschränkung auf eine Person pro Tag wieder möglich.
  • Fahrgastschifffahrt wieder möglich

    Es besteht Maskenpflicht. 
  • Ab 29. Mai: Öffnung von Freizeitparks und Freizeitaktivitäten auch in Innenräumen

    Auflagen werden noch bekannt gegeben.
  •  Ab 02. Juni: Öffnung weiterer Sportstätten insb. Fitnessstudios

    Sportanlagen und Sportstätten auch innerhalb geschlossener Räume (Fitnessstudios, Tanzschulen und ähnlichen Einrichtungen) dürfen, sofern durch Rechtsverordnung zugelassen,  unter besonderen Auflagen wieder öffnen. Zum Erlass der Rechtsverordnung für alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten einschließlich Schwimm- und Hallenbäder und Thermal- und Spaß-bäder sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen sind Kultusministerium und Sozialministerium sind dazu ermächtigt.

    Schwimm- und Hallenbäder dürfen nur zum Zweck der Durchführung von Schwimmkursen öffnen. Ein Freizeit- Breitensport-Badebetrieb ist zunächst weiter nicht möglich.

     

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur CoronaVO, insbesondere zur Wiedereröffnung von Speisegaststätten, finden Sie hier.

(keck/17.5.20)

Allgemeinverfügung für Quarantäneanordnungen des Landkreises

Landkreis und Kommunen haben sich auf eine schnelle und einheitliche Regelung für Quarantäneordnungen verständigt

Die Allgemeinverfügung ersetzt Einzelanordnungen der Städte und Gemeinden gegenüber positiv aus Sars-Cov-2 getesteten Personen und deren engen Kontaktpersonen. Das ermöglicht es den Städten und Gemeinden, noch mehr Energie in die Ermittlung von engen Kontaktpersonen zu investieren und damit einer weiteren Ausbreitung möglichst wirksam entgegentreten zu können.

Die wesentlichen Inhalte der Allgemeinverfügung zusammengefasst:

  • Positiv getestete Personen und deren enge Kontaktpersonen müssen eine 14-tägige Quarantäne einhalten.
  • Enge Kontaktperson ist man, wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich angesteckt hat. Enger Kontakt bedeutet, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend ist. Getestet werden müssen diese Personen nur, wenn Symptome auftreten oder es sich um medizinisches oder pflegerisches Personal handelt.
  • Städte und Gemeinden ermitteln bei infizierten Personen alle engen Kontakte ab einem Zeitpunkt 48 Stunden vor Beginn der grippalen Symptome und informieren diese.
  • Wer keinen engen Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte, muss nicht in Quarantäne.
  • Die 14-tägige Quarantäne beginnt bei positiv getesteten Personen mit dem Datum des Abstrichs, bei engen Kontaktpersonen ab dem Tag des letzten Kontakts mit der infizierten Person. Bei positiv getesteten Personen darf die Quarantäne grundsätzlich 14 Tage nach dem Abstrich auf Corona beendet werden, wenn die Person bezogen auf die akute COVID-19-Erkrankung seit mindestens 48 Stunden ohne Symptome ist. Die Einbeziehung des Hausarztes wird hierbei empfohlen. Bei engen Kontaktpersonen endet die Quarantäne nach 14 Tagen, wenn keine grippalen Symptome aufgetreten sind. Sollten Symptome auftreten, ist der Hausarzt telefonisch zu kontaktieren.Bei medizinischen Fragen wenden sich Betroffene an ihren Hausarzt. Sollte dieser nicht erreichbar sein, an die Corona-Hotline unter 07151 501-3000.

Die vollständige Allgemeinverfügung finden Sie hier.

Informationen zum Thema Schutzausrüstung

Der Rems-Murr-Kreis ist das Thema Schutzaurüstung frühzeitig selbst angegangen. Im Sinne eines koordinierten Vorgehens ist die gesamte Beschaffung bei den Rems-Murr-Kliniken gebündelt und wird eng mit den Rettungsdiensten und allen Bedarfsgruppen abgestimmt. In den vergangenen Wochen hat der Landkreis beispielsweise 40.000 Mund-Nasen-Schutze sowie 31.475 FFP-Masken an die Heime verteilt. Ebenso pragmatisch wurde die Versorgung der Kreisärzteschaft mit 5.000 FFP-Masken gesichert.

Der Landkreis wird auch weiterhin bei dringenden Engpässen nicht nur die Einrichtungen und Dienste, sondern auch den Rettungsdienst und andere systemrelevante Berufsgruppen unkompliziert und schnell unterstützen.

Sie können sich bei akutem Bedarf an folgende zentrale Ansprechpartner wenden:

Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

  • Ärztinnen und Ärzte können für ihre Arztpraxis im Rems-Murr-Kreis Mundschutzmasken zum Selbstkostenpreis bestellen, unter der E-Mail-Adresse schutzausruestung(@)rems-murr-kreis.de.

  • Bitte nennen Sie dabei die erforderliche Anzahl der Masken – pro Arzt können jeweils maximal 20 Stück ausgegeben werden. Diese Regelung wurde auch für Gemeinschaftspraxen mit bedacht: Auch hier erhält jeder Arzt bis zu 20 Masken. 

  • Die Kosten für die Schutzmasken sowie die Informationen zur Abholung werden bei der Bestellbestätigung genannt. Bitte geben Sie an, ob Sie die Masken in Waiblingen, Schorndorf oder Backnang abholen möchten. Bei Abholwunsch in Schorndorf oder Backnang bitten wir um rechtzeitige Mitteilung (ca. 2 Tage vorher).

Rettungsdienste

Apotheken

Physiotherapeuten

Hebammen

Einrichtungen und Dienste der Pflege- und Behindertenhilfe

Wirtschaft: Hinweise für Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Unternehmen wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehner finden Informationen und hilfreiche Links auf der Seite der Wirtschaftsförderung.

Bei Fragen können Sie sich an den Wirtschaftsförderer des Landkreises, Dr. Timo John, wenden: t.john(@)rems-murr-kreis.de oder 07151 501-1193.

Gewerbeaufsicht:

Angesichts der Corona-Krise liegt der Schwerpunkt der Gewerbeaufsicht aktuell auf der Überwachung und der Beratung von Betrieben hinsichtlich Corona-Themen und damit beim Arbeitsschutz. Mehr dazu hier. Das gilt auch für die Gewerbeaufsicht im Rems-Murr-Kreis. Schwerpunktmäßig werden Baustellen beraten und systematisch auf Einhaltung der coronabedingten Arbeitsschutzmaßnahmen überprüft.

Orientierungshilfe für Ärztinnen und Ärzte

Verdachtsabklärung und Maßnahmen laut RKI (Flussschema, wird ständig aktualisiert)

Checkliste begründeter Verdachtsfall (Dokument ausfüllbar am PC)

Meldebogen (Dokument ausfüllbar am PC)

Erläuterung zum Ausfüllen der Checklisten (pdf-Dokument)

Informationen und Tipps für Kinder

Was ist Corona? Mit Klick auf dieses Foto werden Sie auf Youtube weitergeleitet. Dort können Sie das Erklärvideo der Stadt Wien zum Coronavirus sehen.

Die Stadt Wien hat in einem Video das Coronavirus für Kinder erklärt. Mit Klick auf das Bild rechts gelangen Sie zu Youtube, wo Sie das Video sehen können.

Das Forstamt stellt hier abwechselnd Bastel oder Ausflugstipps bereit.

Informationen in leichter Sprache und in Gebärdensprache

Hier gibt es Informationen in leichter Sprache.
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Hier gibt es Informationen in Gebärdensprache.
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