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Autor: Martina Nicklaus
Artikel vom 18.03.2016

Kreis-Sozialdezernentin in den Ruhestand verabschiedet

Kreis-Sozialdezernentin in den Ruhestand verabschiedet

Landrat Dr. Richard Sigel hat die langjährige Sozialdezernentin des Rems-Murr-Kreises und Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Rosemarie Längle-Sanmartin, feierlich in den Ruhestand verabschiedet.

Dr. Rosemarie Längle-Sanmartin übergibt ihr Amt zum 1. April an Petra Bittinger

 

„Wir lassen Sie ungern ziehen – auch wenn Ihr Ruhestand wohlverdient ist“, sagte Landrat Dr. Richard Sigel bei der feierlichen Verabschiedung von Dr. Rosemarie Längle-Sanmartin am Dienstag in Waiblingen. Schließlich ist die Sozialdezernentin im Landratsamt nicht nur für ihre fachliche Kompetenz, sondern auch für ihre offene, herzliche Art bekannt. 1988 kam sie als stellvertretende Amtsärztin ins Waiblinger Gesundheitsamt – das damals noch eine Landesbehörde war. Ab 1990 leitete sie die Behörde, die erst mit der Verwaltungsreform 1995 Teil des Landratsamts wurde. Unter dem damaligen Landrat Horst Lässing war sie in der Folge die erste Frau in der Führungsriege der Kreisverwaltung. 2005 übertrug Landrat Johannes Fuchs der Gesundheitsamtsleiterin zusätzlich den Posten der Sozialdezernentin.

 

„Sie werden uns in Erinnerung bleiben als jemand, der losstürmen kann“, erklärte Dr. Richard Sigel bei der Verabschiedung. Dieses Bild bezog der Landrat auf die zupackende, unkomplizierte Arbeitsweise der Führungskraft, aber auch auf den für sie so typischen flotten Gang durch die Flure des Kreishauses. Diese Vitalität hat die gebürtige Heilbronnerin auch mit dem Neckar gemein, der sich als roter Faden durch ihre Biografie zieht: Der Name des Flusses stammt vom ureuropäischen Wort nik ab, das „Losstürmen“ bedeutet. „Wie Rems und Murr waren Sie in den Dezernentenrunden ein Zufluss, der half, den Wasserstand zu halten, sodass immer Schifffahrt möglich war“, so der Landrat.  

 

Dr. Jürgen Wuthe, Leiter des Referats Gesundheitspolitik und Gesundheitsdialog beim Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren, lobte die Zuverlässigkeit und Lösungsorientierung der scheidenden Sozialdezernentin. „Mit Ihnen konnten wir auch strittige Themen stets kollegial diskutieren.“

 

Gerhard Rall, Geschäftsführer des Kreisdiakonieverbands, lobte stellvertretend für die Liga der Freien Wohlfahrtspflege, dass Dr. Längle-Sanmartin „in allen Bemühungen immer die Menschen im Blick hatte“. Gerade in der Zusammenarbeit mit den freien Trägern sei sie eine exzellente Netzwerkerin gewesen, die wichtige Impulse gesetzt hat. Ein „unglaubliches Engagement“ habe die Sozialdezernentin nicht zuletzt zum Ende ihrer Amtszeit hin in der Flüchtlingsunterbringung an den Tag gelegt. „Im letzten Jahr hatten Sie keine ruhige Minute mehr“, so Rall.

 

Erster Landesbeamter Bernd Friedrich überbrachte der zukünftigen Ruheständlerin die Grüße der  Mitarbeiter des Landratsamts: Nach einem Ständchen vertrauter Kollegen gab Friedrich humorvolle Anekdoten über die Sozialdezernentin zum Besten. Da wurde etwa bedauert, dass nun keine Ärztin mehr in der Führungsriege sei. Dies sei schließlich äußerst hilfreich, um Landräte zu impfen oder um plötzlichen Bluthochdruck in heiklen Besprechungen zu kurieren. Bilder aus ihrer Amtszeit, Kollegen als Komiker und Improvisationstheater: Viele kreative Ideen der Mitarbeiter gaben der Abschiedsfeier die richtige Würze.

 

Dr. Rosemarie Längle-Sanmartin selbst ließ ihr „reiches berufliches Leben“, das geprägt war vom „ständigen Wandel im Sozialbereich“ in gereimter Form Revue passieren. Sie habe es stets als Privileg empfunden, dort zu arbeiten, wo sie aufgewachsen ist: im Rems-Murr-Kreis. Die vielfältigen Aufgaben hätten ihr viel Freude gemacht – auch dank wohlwollender Chefs und einer überaus treuen Mannschaft im Landratsamt. „Es lief nur durch Sie“, sagte die zukünftige Ruheständlerin zu ihren Mitarbeitern.

 

Das Amt der Sozialdezernentin hat Dr. Längle-Sanmartin bereits symbolisch an Petra Bittinger, bisher Leiterin des Geschäftsbereichs Soziales, übergeben. Offiziell wird der Wechsel zum 1. April. Die Führung des Gesundheitsamts übernimmt kommissarisch der stellvertretende Leiter Peter Müller, bis ein Nachfolger gefunden ist.

(mk/02.08.2016)

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