Rems-Murr-Kreis (Druckversion)

Lebensmittelüberwachung

Die amtliche Lebensmittelüberwachung beginnt bereits im Stall und auf dem Feld und erstreckt sich lückenlos über alle Verarbeitungs- und Vermarktungsstufen bis hin zum Endverbraucher. Im Rems-Murr-Kreis sind die Amtstierärzte und Lebensmittelkontrolleure für die Lebensmittelüberwachung zuständig.

Fleischhygiene

Die Fleischhygiene ist ein Teilbereich der Lebensmittelüberwachung. Die amtliche Schlachttier- und Fleischuntersuchung wird durch amtliche Tierärzte und Fachassistenten unterstützt.

Trichinenuntersuchungsstellen

Gebührenverordnung Erzeugnisse tierischen Ursprungs

Erleichterungen in der Wildbretvermarktung von "Ausnahmewild"

Vor dem Hintergrund der drohenden Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest in die Wildschweinbestände in Deutschland und der sich daraus ergebenden Notwendigkeit, die Wildschweinbestände zu reduzieren und die Bereitschaft der Jäger zur verstärkten Bejagung von Schwarzwild weiterhin aufrecht zu erhalten, wurden Erleichterungen der Vermarktung von Wildfleisch und Wildfleischerzeugnissen aus "Ausnahmewild" geschaffen.

Als "Ausnahmewild" bezeichnet man Wild, welches unter bestimmten Voraussetzungen ohne amtliche Fleischuntersuchung in Verkehr gebracht werden darf.

Es handelt sich dabei um kleine Mengen (Strecke eines Jagdtages) Wild oder Wildfleisch, welches nur an den Endverbraucher oder an örtliche Einzelhandelsbetriebe (z.B. Gastronomie, bestimmte Metzgereien u.a.) zur direkten Abgabe an den Endverbraucher abgegeben werden darf, sofern keine bedenklichen Merkmale vorliegen und bei bestimmten Tierarten (z.B. Wildschweinen) die Trichinenuntersuchung durchgeführt wurde.

Wenn diese Bedingungen nicht eingehalten werden, ist eine amtliche Fleischuntersuchung in einem sog. Wildbearbeitungsbetrieb zwingend vorgeschrieben.

Zu den verschiedenen Vermarktungsmöglichkeiten für Wildbret hat der Landesjagdverband in Abstimmung mit dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg eine ausführliche Broschüre verfasst. Diese ist unter folgendem Link abrufbar:  

Unter folgendem Link finden Sie das Rückmeldeformular zur Meldung von Jägern als Lebensmittelunternehmer: 

Lebensmittelbetriebe, welche die Dienstleistung der Be- und Verarbeitung von Ausnahmewild anbieten möchten (z.B. registrierte oder zugelassene Metzgereien) bitten wir, sich vor Aufnahme der Tätigkeit an uns zu wenden.

Für weitere Rückfragen können Sie sich gerne an uns oder den Landesjagdverband direkt wenden.

Ansprechpartner und Überwachungsbezirke

Fachbereichsleiter
Herr Dr. Benz
Telefonnummer: 07191 895-4068
veterinaeramt(@)rems-murr-kreis.de

Tierärztin
Frau Dr. Ackermann
Telefonnummer: 07191 895-4063
veterinaeramt(@)rems-murr-kreis.de

Tierärztin
Frau Tux
Telefonnummer: 07191 895-4614
veterinaeramt(@)rems-murr-kreis.de

 

Bezirk Plüderhausen, Urbach

Lebensmittelkontrolleur, Teamleiter
G. Holzwarth
07191 895-4785
veterinaeramt(@)rems-murr-kreis.de

Bezirk Allmersbach i.T., Althütte, Auenwald, Großerlach, Kaisersbach, Murrhardt, Sulzbach a.d.M., Weissach i.T.
Lebensmittelkontrolleur
R. Georgi
Telefonnummer: 07191 895-4779
veterinaeramt(@)rems-murr-kreis.de

Bezirk Teilorte Fellbach, Kernen i.R., Teilorte Waiblingen
Lebensmittelkontrolleur
W. Pfeiffer
Telefonnummer: 07191 895-4780
veterinaeramt(@)rems-murr-kreis.de

Bezirk Weinstadt
Lebensmittelkontrolleurin
G. Maucher
Telefonnummer: 07191 895-4782
veterinaeramt(@)rems-murr-kreis.de

Bezirk Waiblingen
Lebensmittelkontrolleur
P. Herrschlein
Telefonnummer: 07191 895-4085
veterinaeramt(@)rems-murr-kreis.de

Bezirk Aspach, Teilorte Backnang, Berglen, Burgstetten, Kirchberg a.d. M., Leutenbach, Oppenweiler, Rudersberg, Spiegelberg
Lebensmittelkontrolleur
J.P. Brauck
Telefonnummer: 07191 895-4787
veterinaeramt(@)rems-murr-kreis.de

Bezirk Schorndorf, Winterbach
Lebensmittelkontrolleurin
N. Köhne
Telefonnummer: 07191 895-4174
veterinaeramt(@)rems-murr-kreis.de

Bezirk Backnang
Lebensmittelkontrolleur
F. Neuberger
Telefonnummer: 07191 895-4786
veterinaeramt(@)rems-murr-kreis.de

Bezirk Alfdorf, Teilorte Schorndorf, Welzheim

Lebensmittelkontrolleur
T. Scheuler
Telefonnummer: 07191 895-4781
veterinaeramt(@)rems-murr-kreis.de

Bezirk Winnenden
Lebensmittelkontrolleurin
C. Ostadal
Telefonnummer: 07191 895-4777
veterinaeramt(@)rems-murr-kreis.de

Bezirk Fellbach
Lebensmittelkontrolleur
J. Böhringer
Telefonnummer: 07191 895-4176
veterinaeramt(@)rems-murr-kreis.de

Bezirk Korb, Remshalden, Schwaikheim
Lebensmittelkontrolleurin
K. Försterling
Telefonnummer: 07191 895-4114
veterinaeramt(@)rems-murr-kreis.de 

 

Veröffentlichungen der Ergebnisse amtlicher Lebensmittelkontrollen

Nach § 40 Abs. 1a des Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) sind die zuständigen Behörden verpflichtet, bei hinreichendem Verdacht die Verbraucher unter Namensnennung des verantwortlichen Unternehmens über

1.    Überschreitungen festgelegter Grenzwerte/Höchstgehalte/Höchstmengen im Anwendungsbereich des LFGB (Lebensmittel und Futtermittel) oder

2.    das Vorhandensein eines nach Vorschriften im Anwendungsbereich dieses Gesetzes nicht zugelassenen oder verbotenen Stoffs in dem Lebensmittel oder Futtermittel oder

3.    alle sonstigen Verstöße gegen Hygienevorschriften oder Vorschriften, die dem Gesundheits- oder Täuschungsschutz dienen, wenn sie in nicht unerheblichem Ausmaß oder wiederholt erfolgen und bei denen ein Bußgeld von mindestens 350 € zu erwarten ist,

unverzüglich zu informieren.

Bestimmte herausgehobene Rechtsverstöße sollen nach dem Willen des Gesetzgebers unabhängig vom Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen nach diesem Gesetz veröffentlicht werden. Eine Namensnennung bei Feststellung der aufgeführten Rechtsverstöße ist nunmehr zwingend. Ein Ermessen der Behörden besteht hierbei nicht. Auf die Gesetzesbegründung in Drucksache 17/7374 des Deutschen Bundestages wird hingewiesen.

Der Verstoß muss auf Grund von Tatsachen nach pflichtgemäßer Überzeugung der Behörde hinreichend begründet sein; der bloße – unaufgeklärte – Verdacht eines Verstoßes ist für den mit der Veröffentlichung verbundenen weitreichenden Eingriff in den Gewerbebetrieb des Lebensmittel- oder Futtermittelunternehmers nicht ausreichend. Die Untersuchungsergebnisse nach Nr. 1 und 2 müssen durch eine zweite Untersuchung abgesichert sein. Die amtlichen Lebensmittel- und Futtermitteluntersuchungseinrichtungen des Landes sind nach europarechtlichen Vorgaben entsprechend Art. 12 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 akkreditiert.

Mit der Information soll auch dem Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher an einer verlässlichen behördlichen Information über das Marktumfeld Rechnung getragen werden. Bei Rechtsverstößen durch Grenzwertüberschreitungen oder den Nachweis verbotener Stoffe besteht unabhängig vom jeweiligen Schweregrad des Verstoßes ein besonderes Interesse der Öffentlichkeit zu erfahren, welche Lebensmittel oder Futtermittel mit unzulässigen Schadstoffen oder unerwünschten Stoffen belastet sind.

Die Ergebnisse amtlicher Kontrolltätigkeit nach dieser Vorschrift werden landesweit auf der Internetseite www.verbraucherinfo-bw.de veröffentlicht.

Die Veröffentlichung dient vor allem der aktiven Information des Verbrauchers aus Gründen behördlicher Transparenz und sollte nicht als Warnung vor den aufgeführten Produkten oder Betrieben missverstanden werden. Die dargestellten Informationen sollten daher nicht mit anderen Formen der Veröffentlichung (öffentlichen Warnungen) nach diesem Gesetz, die der Gefahrenabwehr vor einer Gesundheitsgefährdung des Verbrauchers oder vor einer erheblichen Irreführung dienen, verwechselt werden. Öffentliche Warnungen vor entsprechenden Erzeugnissen finden Sie deutschlandweit auf dem Portal www.lebensmittelwarnung.de sowie speziell für Baden-Württemberg auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unter www.mlr-bw.de/de/unser-service/lebensmittel-und-produktwarnungen.

Weitere Fragen und Antworten finden Sie hier.

 

Ergebnisse amtlicher Kontrollen nach § 40 Abs. 1a LFGB

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