Rems-Murr-Kreis (Druckversion)

Coronavirus: Aktuelle Informationen

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen zur dynamischen Lage im Rems-Murr-Kreis - in unterschiedliche Rubriken zum Aufklappen unterteilt.

Die Kurve mit den aktuellen Fallzahlen wird Montag bis Freitag täglich aktualisiert. Wenn Sie diese Seite mit einem mobilen Endgerät (z.B. einem Smartphone) öffnen, sollten Sie die Grafik im neuen Tab laden. Dort lässt sie sich vergrößern und heranzoomen. Wenn bei Ihnen stets eine ältere Version der Grafik geladen wird, löschen Sie bitte Ihren Browser-Cache.

Die Karte mit Fällen pro Kommune und eine statistische Aufbereitung der Fälle (Alter, Geschlecht, etc.) finden Sie hier.

Allgemeine Informationen und Handlungsempfehlungen

Verlässliche Antworten und allgemeine Informationen zum Thema Corona gibt es auf der sehr übersichtlichen Seite Zusammen gegen Corona des Bundesgesundheitsministeriums - in mehreren Sprachen.

Was tun, wenn Sie denken, sich mit Coronavirus infiziert zu haben:

Wenn Sie akute respiratorische Symptome jeder Schwere haben und/oder über den Verlust von Geruchs-/ Geschmackssinn klagen, vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie zu Hause. Falls Sie ärztliche Hilfe benötigen, kontaktieren Sie telefonisch Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt. Wenn die Praxis geschlossen ist, können Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden (116 117). Das gilt auch, wenn Sie die Corona-Warn-App nutzen und diese Sie zum Test auffordert.

Der Abstrich erfolgt anschließend entweder beim Hausarzt, bei einer der Schwerpunktpraxen im Kreis oder in der Fieberambulanz an der Rems-Murr-Klinik Schorndorf (Corona-Ambulanz). Diese ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet und kann nach telefonischer Voranmeldung über die zentrale Rufnummer 116 117 aufgesucht werden.

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hat stellt auf ihrer Homepage eine Karte mit allen Abstrichstellen und Schwerpunktpraxen zur Verfügung.   

Ergänzende hilfreiche Hinweise des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie hier.

Corona-Fälle in Schulen und Kitas: Aktuelle Lage

 no alternative

Mehrere Corona-Fälle in Schulen und Kitas im Rems-Murr-Kreis (Stand: 24.9.20, 18:00 Uhr):

Im Kontext einer privaten Familienfeier in einer Gaststätte wurden inzwischen mehrere Gäste positiv auf das Coronavirus getestet. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden ermittelt das Gesundheitsamt die Kontakte und veranlasst bei Bedarf die Schließung von Schulklassen beziehungsweise Kitagruppen. Auch ein Seniorenheim ist betroffen.

Die im Rahmen dieser Feier entdeckten Corona-Fälle haben Auswirkungen auf mehrere Schulen im Rems-Murr-Kreis:

Burggymnasium in Schorndorf

Im Schorndorfer Burg-Gymnasium wurde ein Neuntklässler positiv auf das Coronavirus getestet. Die betroffenen Klassen müssen deshalb für zwei Wochen in Quarantäne. In den nächsten Tagen werden Tests durchgeführt.

Sommerrainschule Schorndorf-Schornbach

Drei Schüler der Sommerrainschule sind Kontaktpersonen eines positiv getesteten Familienmitglieds, das an der Familienfeier teilgenommen hatte. Da die Testergebnisse nun negativ sind, kann die Schule ab Freitag wieder öffnen.

Remstal-Gymnasium Weinstadt

Eine Lehrkraft ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Recherche der Stadt Weinstadt und des Gesundheitsamts wurde das Hygiene-Konzept in der Schule eingehalten, sodass bis auf eine weitere Lehrkraft keine engen Kontaktpersonen ermittelt wurden. Die Schulleitung hat den Eltern der betroffenen Klassen freigestellt, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken oder zu Hause lassen. 

Entwarnung gibt es am Max-Planck-Gymnasium in Schorndorf und in der Gemeinschaftsschule in Winterbach: Die Testergebnisse der betroffenen Schüler sind negativ, die Klassen können wieder zur Schule gehen.

Weitere Fälle an Schulen/Kitas

Grafenbergschule Schorndorf

Ein Schüler ist positiv auf das Coronavirus getestet geworden. Da die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten wurden, muss nicht die ganze Klasse in Quarantäne, sondern nur eine weitere Kontaktperson ersten Grades. Nun werden Tests durchgeführt.

Gemeinschaftsschule in der Taus Backnang

Eine Schülerin der neunten Klasse ist positiv getestet, deshalb blieben zunächst beide Klasse der Stufe zuhause. Inzwischen wurde ermittelt, dass die betroffene Klasse als enge Kontaktpersonen in Quarantäne muss, während die Parallelklasse wieder zur Schule gehen kann. Nun werden Tests durchgeführt.

Gemeinschaftsschule in Weinstadt

Eine Schülerin der sechsten Klasse wurde im Zusammenhang mit einer Reiserückkehr positiv auf das Coronavirus getestet. Die betroffenen Klassen bleiben zunächst zu Hause und werden getestet.

Bad-Kindergarten in Weinstadt

Ein Kind des Kindergartens wurde im Zusammenhang mit einer Reiserückkehr positiv auf das Coronavirus getestet. Die betroffenen Kinder der Kindergartengruppe dieses Kindes bleiben zunächst zuhause und werden getestet.

Appell von Landrat Dr. Sigel:

Landrat Dr. Sigel fasst die Corona-Lage im Rems-Murr-Kreis zusammen: Zum Beginn der zweiten Woche nach den Sommerferien haben wir vermehrt Corona-Fälle in Schulen und Kitas zu verzeichnen. Die Lage ist ernst zu nehmen, aber ich bin dennoch optimistisch, denn wir alle wissen inzwischen wesentlich besser über Corona Bescheid. Wir alle wissen, was wir tun können, um der Ausbreitung der Pandemie entgegenzuwirken. Dies zu beachten, darauf kommt es jetzt an – und darum bitte ich die Bürgerinnen und Bürger.“

„Dies gilt insbesondere, wenn das Wetter in den kommenden Wochen umschlägt und sich viele Aktivitäten wieder von draußen nach drinnen verlagern“, so der Landrat weiter. „Dadurch kann die Situation auch leicht kippen. Jeder und jede sollte daher verantwortungsvoll handeln. Nur so können wir Infektionsketten schnell unterbrechen und die Ausbreitung des Virus im Griff behalten.“

 

Corona-Fälle in Schulen und Kitas: Handreichung und allgemeine Informationen

Der Rems-Murr-Kreis ist für Corona-Fälle in Schulklassen und Kitagruppen gewappnet

Im Fall einer Infektion sollen Schulklassen oder Kitagruppen schnell und verlässlich getestet werden / Handreichung für Träger und Leiter
 

Der Rems-Murr-Kreis hat sich frühzeitig für steigende Infektionszahlen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Schulen und Kindertagesstätten im Herbst gewappnet. Dies vor dem Hintergrund, dass die Teststrategie des Landes Baden-Württemberg zwar theoretisch vieles regelt, in der Umsetzung aber immer wieder mit Unklarheiten und praktischen Problemen behaftet ist. Und auch die Regelungen für Reiserückkehrer kamen spät und haben für viel Verunsicherung gesorgt.

Der Landkreis und das Staatliche Schulamt haben daher vor allem gemeinsam einheitliche Regelungen und Maßnahmen für den Fall vereinbart, dass positive Fälle in Schulen und Kindertagesstätten auftreten, damit schnell und einheitlich reagiert wird. Das Konzept kann grundsätzlich auch auf andere Gruppen übertragen werden, z.B. Sportvereine etc. Dies ist aber mit Blick auf die begrenzten Kapazitäten zunächst nicht angedacht.

Oberstes Ziel ist es, dass im Falle einer Infektion die betroffenen Klassen bzw. Gruppen schnell und verlässlich getestet werden. Nur so kann Unsicherheit vermieden und ein möglichst geordneter Betrieb gewährleistet werden, so die Überzeugung des Landratsamts. Dafür hat der Landkreis gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt und der Kreisärzteschaft ein einheitliches Konzept mit konkreten Handlungshilfen erstellt und vor allem auch die Testkapazitäten gesichert. Konkret bedeutet das: Immer wenn ein Fall in einer Schule oder Kindertagesstätte auftritt, kann sich die gesamte Klasse bzw. Gruppe freiwillig testen lassen. Die Testung und Schließung einer gesamten Schule oder Einrichtung soll so ein Ausnahmefall bleiben. Die Besonderheit und das Ergebnis der Abstimmung: Die Testung der Klasse bzw. Gruppe wird zentral über das Gesundheitsamt des Landkreises in Abstimmung mit der Schule organisiert. Durchgeführt werden die Tests entweder in der Fieber-Ambulanz im Klinikum Schorndorf oder von niedergelassenen Ärzten. Die Anmeldung zur Testung für die jeweilige Klasse bzw. Gruppe kann schnell und unkompliziert über ein Online-Tool erfolgen, um auch insoweit die Schulen und Einrichtungen zu entlasten. 

 

Informationen für Reiserückkehrer

Hinweis: Das Gesundheitsamt kann  keinen Einfluss auf den Erhalt Ihres Testergebnisses nehmen und kann keine Fragen zu QR-Codes beantworten. Sehen Sie daher zu diesen Themen bitte von Rückfragen beim Gesundheitsamt ab und wenden Sie sich, soweit Sie innerhalb einiger Tage noch kein Testergebnis erhalten haben, an die testende Stelle.

Das Land Baden-Württemberg hat neue Regelungen zur Einreise und Quarantäne erlassen, die seit dem 29. August 2020 gelten. Demnach benötigen Rückkehrer aus Risikogebieten nicht mehr zwingend ein ärztliches Attest, zumindest wenn sie den Test in Deutschland gemacht haben.

 

Corona-Hotline und weitere Beratungsangebote

Bei Fragen zum Thema Corona informieren Sie sich bitte zuerst auf dieser Homepage und auf der Seite Zusammen gegen Corona.

Sollten Fragen offen bleiben, können Sie sich per Mail an corona(@)rems-murr-kreis.de oder telefonisch an unsere Corona-Hotline wenden. Unter der Telefonnummer Telefonnummer: 07151/501-3000 können sich Bürgerinnen und Bürger Rat holen. 

Die Corona-Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 13 Uhr erreichbar.

Zu den nicht besetzten Zeiten können sich die Bürgerinnen und Bürger an die Bürgerhotline desLandesgesundheitsamts unter Telefonnummer: 0711-904 39555 wenden.

Beratungsdienste und Telefonseelsorge

Das Jugendamt und die freien Träger der Jugendhilfe arbeiten weiter und sind auch in der Krise für Kinder, Jugendliche und Familien da. Mehr Informationen hier.

Das Land hat eine Hotline für Menschen mit psychischen Belastungen eingerichtet. Unter der kostenfreien Nummer 0800 377 377 6 gibt es psychosoziale Beratung. Die Expertinnen und Experten stehten dort täglich von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung.

Ratsuchende können sich unter folgenden Telefonnummern an Seelsorger wenden:

  • Die evangelische Landeskirche sowie die Diakonie Württemberg verweisen auf die Telefonseelsorge Stuttgart e.V. Diese unterstützt unter der Telefonnummer: 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 rund um die Uhr Menschen in Krisen und anderen psychischen Notlagen. Die Nummer ist gebührenfrei.
  • Die katholische Diözese Rottenburg-Stuttgart hat zwei Krisentelefone eingerichtet. Unter der Telefonnummer 07472/1 69 10 10 oder 07472/1 69 10 20 sind montags bis freitags von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr die Krisentelefone erreichbar. Es wird jedoch auch auf die oben genannte Telefonseelsorge verwiesen.
  • Zudem finden Sie hier den Kontakt zu den Seelsorgern der Rems-Murr-Kliniken.

Häusliche Gewalt:

Familienberatung:

Verordnungen der Landesregierung - auch zu Einreise und Quarantäne

Die in der Urlaubzeit besonders wichtigen Regelungen zur Einreise und zur Quarantäne finden Sie auf den Seiten des Sozialministeriums. Ebenso gibt es dort Antworten auf häufige Fragen

Die aktuelle Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen(Corona-Verordnung) der Landesregierung finden Sie hier.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur CoronaVO, etwa zur Wiedereröffnung von Bädern, Speisegaststätten und zu den neuen Regeln für Feiern, finden Sie hier (Internetseite des Sozialministeriums).

(6.8.20)

Allgemeinverfügung für Quarantäneanordnungen des Landkreises

Landkreis und Kommunen haben sich auf eine schnelle und einheitliche Regelung für Quarantäneordnungen verständigt

Die Allgemeinverfügung ersetzt Einzelanordnungen der Städte und Gemeinden gegenüber positiv aus Sars-Cov-2 getesteten Personen und deren engen Kontaktpersonen. Das ermöglicht es den Städten und Gemeinden, noch mehr Energie in die Ermittlung von engen Kontaktpersonen zu investieren und damit einer weiteren Ausbreitung möglichst wirksam entgegentreten zu können.

Die wesentlichen Inhalte der Allgemeinverfügung zusammengefasst:

  • Positiv getestete Personen und deren enge Kontaktpersonen müssen eine 14-tägige Quarantäne einhalten.
  • Enge Kontaktperson ist man, wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich angesteckt hat. Enger Kontakt bedeutet, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend ist. Getestet werden müssen diese Personen nur, wenn Symptome auftreten oder es sich um medizinisches oder pflegerisches Personal handelt.
  • Städte und Gemeinden ermitteln bei infizierten Personen alle engen Kontakte ab einem Zeitpunkt 48 Stunden vor Beginn der grippalen Symptome und informieren diese.
  • Wer keinen engen Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte, muss nicht in Quarantäne.
  • Die 14-tägige Quarantäne beginnt bei positiv getesteten Personen mit dem Datum des Abstrichs, bei engen Kontaktpersonen ab dem Tag des letzten Kontakts mit der infizierten Person. Bei positiv getesteten Personen darf die Quarantäne grundsätzlich 14 Tage nach dem Abstrich auf Corona beendet werden, wenn die Person bezogen auf die akute COVID-19-Erkrankung seit mindestens 48 Stunden ohne Symptome ist. Die Einbeziehung des Hausarztes wird hierbei empfohlen. Bei engen Kontaktpersonen endet die Quarantäne nach 14 Tagen, wenn keine grippalen Symptome aufgetreten sind. Sollten Symptome auftreten, ist der Hausarzt telefonisch zu kontaktieren.Bei medizinischen Fragen wenden sich Betroffene an ihren Hausarzt. Sollte dieser nicht erreichbar sein, an die Corona-Hotline unter 07151 501-3000.

Die vollständige Allgemeinverfügung finden Sie hier.

Quarantäne: Hinweise zur Verdienstausfallentschädigung

Hier finden Sie Informationen zu Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen.  

Hinweise für Reiserückkehrer:

Bitte beachten Sie, dass es derzeit aufgrund des großen Aufkommens an Reiserückkehrern einige Tage dauern kann, bis Sie Ihr Testergebnis erhalten. Für diesen in Quarantäne verbrachten Zeitraum steht Ihnen ggf. ein Verdienstausfallentschädigungsanspruch zu, wenn Ihr Reiseziel nicht bereits bei Hinreise als Risikogebiet klassifiziert war. Diesen müssen Sie beim Regierungspräsidium Stuttgart beantragen.  

Beim Gesundheitsamt Rems-Murr-Kreis ist dies nicht möglich.  

Orientierungshilfe für Ärztinnen und Ärzte

Meldebogen (Dokument ausfüllbar am PC)

Informationen und Tipps für Kinder

 no alternative
Was ist Corona? Mit Klick auf dieses Foto werden Sie auf Youtube weitergeleitet. Dort können Sie das Erklärvideo der Stadt Wien zum Coronavirus sehen.

Die Stadt Wien hat in einem Video das Coronavirus für Kinder erklärt. Mit Klick auf das Bild rechts gelangen Sie zu Youtube, wo Sie das Video sehen können.

Das Forstamt stellt hier abwechselnd Bastel oder Ausflugstipps bereit.

Informationen in leichter Sprache und in Gebärdensprache

 Hier gibt es Informationen in leichter Sprache.
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 Hier gibt es Informationen in Gebärdensprache.
Hier gibt es Informationen in Gebärdensprache.
 
http://www.rems-murr-kreis.de//jugend-gesundheit-und-soziales/gesundheit/coronavirus-aktuelle-informationen