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Hauptbereich

Unsere Klimaschutzprojekte

 

 

bike & work

Projekt zur betrieblichen Fahrradförderung

Das vom Rems-Murr-Kreis im Jahr 2013 initiierte Projekt "bike & work" hat das Ziel, die betriebliche Fahrradförderung im Landkreis zu unterstützen: Radfahren soll auf dem täglichen Arbeitsweg oder für Dienstfahrten als gesunde und klimaschonende Alternative gefördert werden. Die Teilnahme am Projekt ist für Betriebe aus dem Rems-Murr-Kreis kostenfrei. Drei Projektrunden "bike & work" wurden von 2013 bis 2016 bereits erfolgreich durchgeführt. Die vierte Projektrunde startet am 29. Oktober 2018.

Projektinteressierte werden bei "bike & work" über ein knappes Jahr dabei unterstützt, ihren Betrieb fahrradfreundlicher zu gestalten. Im Laufe der Projekte haben die teilnehmenden Betriebe vielfältige fahrradfreundliche Maßnahmen umgesetzt, angefangen von der Einführung einer Stempelkarte für geradelte Arbeitswege über einen E-Bike-Tag zum Ausprobieren für die Mitarbeiter*innen bis hin zur Optimierung der Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.

 

Faktenblätter zum Thema Photovoltaik und Solarthermie

Bürger im Rems-Murr-Kreis. Durch Änderungen im Erneuerbaren-Energien-Gesetz sind diese jedoch verunsichert, ob sich Photovoltaik-Anlagen überhaupt noch rentieren. Mit den Faktenblättern sollen Hemmnisse bezüglich des Photovoltaik-Ausbaus abgebaut, offene Fragen geklärt, Hinweise auf Fördermittel gegeben und den Bürger*innen Ansprechpartner*innen im Landkreis an die Hand gegeben werden.

Die Erstellung der Faktenblätter entstand auf Initiative der Geschäftsstelle Klimaschutz im Landratsamt in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Rems-Murr gGmbH, den Energiegenossenschaften BürgerEnergie Schwaikheim eG und Energiegemeinschaft Weissacher Tal eG als lokale Vertreter sowie dem Solar Cluster Baden-Württemberg e.V. und der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA).

Wirtschaftlichkeit
Rechte und Pflichten
Speicherung
Mieterstrommodelle
Solarthermie

Solarexkursionen

Auf den Klimaschutz-Exkursionen, die das Landratsamt zusammen mit dem Solarverein e.V. durchführt, werden wechselnde "good-practice-Beispiele" für einen funktionierenden Klimaschutz vor Ort besichtigt. Um möglichst viele innovative Lösungsansätze und Ideen bekannter zu machen, finden die Klimaschutz-Exkursionen sowohl zu Zielen innerhalb als auch außerhalb des Rems-Murr-Kreises.

Am Samstag, 29. September 2018 fand die Solarexkursion nach Rottenburg am Neckar statt. An der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg stellte Herr Brunotte, Professor für Regenerative Energien und Energieplanung, die Studiengänge sowie Forschungsfelder der Hochschule vor. Beim Gang über das Gelände erläuterte Prof. Brunotte einige der aktuellen Forschungsprojekte der Studierenden. Diese beschäftigen sich ganz praxisnah u. a. mit Themen, die die Studierenden direkt betreffen, so zum Beispiel der Solarfahrradstellplatz. Die Studierenden haben dabei die Planung und Ausführung der Überdachung eines Fahrradstellplatzes in Kombination mit einer Energiegewinnung, sprich der Nutzung der solaren Einstrahlung in Form einer Photovoltaik-Anlage, übernommen. Der gewonnene Strom kann direkt zur Ladung des E-Bikes oder E-Autos verwendet werden

Im Anschluss ging es in das Solardorf Oberndorf. Bei einem Rundgang durch das Dorf wurden Gebäude mit den verschiedensten Anlagen zur Solarwärme- und Solarstrom- Gewinnung, Pelletheizungen und Wärmepumpenanlagen vorgestellt. Das Dorf zeigt eindrücklich, wie vielfältig klimaneutrale Lösungen zur Energieversorgung sein können. Ein wichtiger Bestandteil ist außerdem eine ausreichende Dämmung, wenn ein Haus energiesparsparend versorgt werden soll. Das Dorf macht außerdem sichtbar, wie sich die architektonischen Möglichkeiten zur Einbindung Erneuerbarer Energieträger im Laufe der Zeit gewandelt haben.

 

Vergangene Exkursionsziele

29. September 2018: Rottenburg a.N. und Oberndorf (Schwerpunkte: Energieplanung, Solarwärme- und Solarstromanlagen, Pelletheizungen und Wärmepumpenanlagen)
5. Mai 2018: Exkursion zum Jugendhaus Kernen (Schwerpunkte: Smart-Grid, Elektrospeicher, Elektromobilität)
30. September 2017: Craislheim und Kirchberg an der Jagst (Schwerpunkte: Solarthermie, Erneuerbare Energien)
22. Oktober 2016: Tübingen (Schwerpunkte: Stadtökologie und nachhaltige urbane Entwicklung)
2. April 2016: Winterbach (Schwerpunkt: Passivhäuser)

Stromsparchecker

Das auf Bundesebene bewährte Projekt Stromsparchecker bietet ein enormes Potenzial an CO2-Einsparung und wird in Kooperation mit der Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz durchgeführt. Ziel des Projektes ist es, private Haushalte, die soziale Leistungen beziehen oder über ein geringes Einkommen verfügen, dabei zu unterstützen, ihren Strom- und Wärmeverbrauch zu senken. Dadurch werden die Haushalte finanziell entlastet und zudem hohe CO2-Einsparungen erzielt. Über 28.500 Haushalte sind im Rems-Murr-Kreis berechtigt einen solchen Check zu erhalten. Die „Stromsparchecker“ besuchen diese Haushalte und messen den Strom-, Wärme- sowie Wasserverbrauch und informieren über Einsparmöglichkeiten. Des Weiteren installieren sie vor Ort kostenlose Sparhilfen wie Energiesparlampen, schaltbare Steckerleisten, Zeitschaltuhren, Strahlregler für Wasserhähne, Wassersparduschköpfe und Kühlschrankthermometer. Das Programm wurde zusätzlich um einen „Kühlgerätetausch“ erweitert. Beim Ersatz des Altgerätes durch ein neues Kühlgerät der Effizienzklasse A+++ wird vom Bund ein Zuschuss in Höhe von 150 Euro gewährt. Darüber hinaus spielt die soziale Komponente eine große Rolle, da Haushalte mit geringem Einkommen viel Geld sparen können. Auch die öffentlichen Kassen werden entlastet, denn eingesparte Heizkosten verringern die Transferleistungen.

zur Webseite der Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz.

Stromspar-Check | Der Stromspar-Check Kommunal ist eine gemeinsames Angebot des Deutschen Caritasverbandes e.V. (DCV) und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands e.V., eaD.

Kommunale Klimaschutz- und Energietage

Am 22. März 2018 fand zum dritten Mal  der kommunale Klimaschutz- und Energietag im Rems-Murr-Kreis statt. In den Veranstaltungsräumen des Rems-Murr-Klinikums Winnenden trafen sich die Vertreter*innen der Gemeinden und Kommunen, des Landratsamts sowie seiner Beteiligungsgesellschaften und der Energiewirtschaft zu einem gemeinsamen Austausch über Klimaschutz- und Energiethemen. Solarenergie war dieses Jahr das Schwerpunktthema.

Die Teilnehmer*innen erhielten aus mehreren Impulsvorträgen wichtige Informationen zu Solarthermie und Photovoltaik. Zudem wurden sechs vorbildhafte Klimaschutzprojekte aus dem Rems-Murr-Kreis vorgestellt: klimaneutrales Neubaugebiet in Waiblingen, Mieterstrom-Konzepte für Bürger in Schwaikheim und Weissach im Tal, klimafreundliche Quartiersversorgung in Winnenden, Strom und Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen im Wärmenetz Aspach und besondere Fördermöglichkeiten von der Kommune für die Bürger in Weissach im Tal.

Lernen mit Kopf, Herz und Hand - Klimaschutz Module

Mit dem Projekt WeltenRetter möchte der Kreisjugendring mit einem Angebot zum Klimaschutz, dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und den erneuerbaren Energien sein Engagement in diesem Bereich verstärken und Anfragen der vergangenen Jahre nachkommen. Kinder, Jugendliche und auch die Gesellschaft werden für verschiedene Aspekte des Klimawandels sensibilisiert. Trotz des ernsten Hintergrunds sollen Spiel, Spaß und Mitmachen hierbei nicht zu kurz kommen.

Der Kreisjugendring hat zum Thema Klimaschutz altersgerechte, ganzjährig anwendbare Module entwickelt. Die Angebote sind im Freien anwendbar und überall im Rems-Murr-Kreis durchführbar, so dass Kinder und Jugendliche vor Ort die Angebote nutzen können und so auch durch den regionalen Bezug einen leichteren Zugang zur Thematik finden. Das Angebot richtet sich an alle Kinder und Jugendliche im Rems-Murr-Kreis und vor allem auch Vereine, Verbände und sonstige Institutionen, die sich mit dem Thema Klimaschutz auseinander setzen wollen. Weitere Informationen erhalten Sie hier oder beim Kreisjugendring Rems-Murr e.V.

ECO-Fit

Im Vordergrund des ECOfit-Projekts steht die Entwicklung kostensenkender und umweltorientierter Maßnahmen in mittelständischen Unternehmen. Besonders großes Potenzial steckt erfahrungsgemäß im Energiebereich, in dem sich nicht nur unnötige Kosten, sondern auch Kohlendioxid-Emissionen für den Klimaschutz vermeiden lassen. Weitere Themen sind Abfall, Wasser/Abwasser, Gefahrstofflagerung, Umweltmanagement, umweltfreundlicher Einkauf und Mobilität.

Sechs Unternehmen aus dem Rems-Murr-Kreis haben 2011 die erste ECOfit-Runde erfolgreich beendet und sparen in Folge der angestoßenen Maßnahmen gemeinsam jährlich bis zu 580.000 Euro Betriebskosten und 515 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid ein. Hier können Sie die Ergebnisse einsehen.

Im März 2014 wurde die 2. Projektrunde ECOfit im Rems-Murr-Kreis mit weiteren sechs Firmen erfolgreich abgeschlossen. Zusammengenommen sparen die Firmen nun pro Jahr rund 330.000 Euro an Kosten und reduzieren den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) um rund 1300 Tonnen. Hier können Sie die Ergebnisse einsehen. Im März 2016 wurde die 3. Projektrunde ECOfit im Rems-Murr-Kreis abgeschlossen. Die Teilnehmer stammen aus verschiedenen Branchen und haben zwischen sechs und 170 Mitarbeiter. Hier können Sie die Ergebnisse einsehen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Energieagentur Rems-Murr (Telefonnummer: 07151 975 173-0).

Biovergärungsanlage Backnang-Neuschöntal

Auf der Biovergärungsanlage in Backnang-Neuschöntal wurden im Jahr 2014 insgesamt 34.911 Tonnen Bioabfall angeliefert. Zusätzlich wurden 4.657 Tonnen an Gras- und Rasenschnitt sowie 3.008 Tonnen Strauchwerk mitbehandelt. Das Strauchwerk wird als sogenanntes Strukturmaterial, welches für den Verarbeitungsprozess benötigt wird, angenommen und verarbeitet.

Bei der Vergärung der Bioabfälle entsteht Biogas welches in zwei Blockheizkraftwerken zur Stromerzeugung genutzt wird. Im Jahr 2014 wurden so rund 10.648 MWh Strom erzeugt. Davon wurden rund 9.473 MWh in das öffentliche Netz eingespeist und 1.175 MWh für den Eigenverbrauch verwendet. Die in den Blockheizkraftwerken entstehende Abwärme wird bedarfsabhängig zum Teil zur Beheizung der Fermenter und des Betriebsgebäudes verwendet. Der überwiegende Teil, der bis zu rund 7,8 Mio. kWh an Wärmeenergie betragen kann, wird kostenfrei für die Klärschlammtrocknung auf der Kläranlage der Stadt Backnang zur Verfügung gestellt. Im Jahr 2014 konnten insgesamt rund 3,98 Mio. kWh Abwärme verwertet werden.

Zusätzlich ist auf den Betriebshallen eine Photovoltaikanlage, bestehend aus 897 polykristallinen Modulen mit einer Leistung von 206,31 kWp installiert. Mit dieser Photovoltaikanlage wurden im Jahr 2014 205 MWh Strom erzeugt, der in das öffentliche Netz eingespeist wurde.

Klimaschutz in der Ernährung - Natur von hier

zur Webseite von natur-von-hier

Klimaschutz macht auch vor dem Thema Ernährung nicht halt. Der Einkauf direkt beim Erzeuger oder auf dem Wochenmarkt ist in der Regel nachhaltig und umweltverträglich. Unser tägliches Essen, wie wir Lebensmittel einkaufen, lagern und zubereiten, hat einen bedeutenden Einfluss auf unsere persönliche CO2-Bilanz und das Klima.

Unter der Dachmarke "Natur von Hier" finden sich momentan rund 80 Direktvermarkter aus dem Rems-Murr-Kreis. "Natur von Hier" präsentiert Ihnen heimische Direktvermarkter und ihr Warenangebot und informiert über die gesunden und frischen Produkte der heimischen Landwirte, Gärtner, Wengerter, Obstbauern, Müller, Imker, Bäcker und Metzger. Zudem bietet "Natur von Hier" den Verbrauchern umfassende Informationen rund um das tägliche Brot und stärkt die heimische Landwirtschaft.