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Wochen-Aktionen

Wir möchten Euch, euren Kindern, den Omas und Opas und all den Anderen da draußen gerne den Wald näher bringen.

Daher gibt es immer Montags eine neue Anregung für die Freizeit. Gerade in der heutigen Zeit, in der wir uns überwiegend über Felder und in Wäldern bewegen, benötigt man manchmal ein paar Tipps.

Schaut doch einfach jede Woche mal rein, es ist bestimmt für jeden etwas interessantes dabei.

Viel Spaß

Waldala - das Wald Mandala

Ein Künstler steckt in jedem von uns. Man muss ihn nur raus lassen - in die freie Natur des Schwäbischen Waldes zum Beispiel. Sie bietet zu jeder Jahreszeit eine Vielzahl an unterschiedlichen Materialien, womit sich vergängliche Kunstwerke erstellen lassen. Land Art, ist die Kunst in und mit der Natur, die alle Sinne anspricht und unsere Fantasie anregt.

Werden auch sie oder ihre Kinder zum Künstler! Sammeln sie zum Beispiel verschiedene Blätter und Zapfen und legen sie damit wunderschöne Mandalas. Oder nennen wir es dem Schwäbischen Wald entsprechend „Waldalas“.

Sie können auch auf den Waldboden einen Bilderrahmen aus Zweigen legen, das Innere bilden die eigenen Fundstücke aus Feld und Flur. Auf diese Weise entsteht eine Bild oder gar eine Galerie vielfältiger Kunstwerke unter freiem Himmel. Wenn Sie Ihre Kunstwerke oder „Waldalas“ danach in einem Bild festhalten, können sie so ein Stück der vergänglichen Kunst zur bleibenden Erinnerung mit nach Hause nehmen.

 

Viel Freude dabei und bleiben Sie gesund!

Beachten Sie bitte, dass auch im Wald gilt: Abstand halten und nicht in Gruppen!

 

Quelle (Text und Bild): Schwäbischer Wald Tourismus

Holunder - Rezeptideen für Zuhause

Schwarzer Holunder oder auch Holder, Holderbusch, Holle, Ellhorn, Elderbaum, Mausflieder genannt.

Seit langer Zeit wird dieser Baum aus größer Wertschätzung um Haus und Hof gepflanzt. Unter seinem Blütendach ist es möglich in lauen Sommernächten zu ruhen, ohne dabei von blutsaugenden Insekten geplagt zu werden. Die aufrechten Blüten strecken sich der Sonne entgegen und verströmen einen süßlich herben Duft.

Aus diesen Blütendolden, die aus vielen, vielen kleinen Sternchen bestehen lässt sich ein leckerer Blütensirup herstellen.

 

Grundrezept für Blütensirup

Zwei Handvoll Blüten mit 30g Zitronensäure und einer in Scheiben geschnittenen Bio Zitrone in einen Topf geben und mit einem Liter Wasser übergießen. Alles langsam zum Siedepunkt bringen und kurz aufwallen lassen. Vom Herd nehmen und über Nacht ausziehen lassen.

800g Zucker unterrühren und nochmals erwärmen und ca. 10 min leicht köcheln lassen. Abfiltern und in saubere, vorgewärmte Flaschen füllen. Verschlossen und kühl aufbewahrt hält der Sirup etwa ein halbes Jahr.

Der Sirup eignet sich hervorragend als Erfrischungsgetränk im Sommer als Hollerschorle, mit saurem Sprudel verdünnt. Oder als Hugo, wenn er mit Sekt gemischt getrunken wird.

 

Als Süßspeise eignen sich die Holunderblüten für einen leckeren Nachtisch.

 

Rezept für Hollerküchle

Dazu die Holunderblüten sammeln und von den Blüten einen kurzen Stiel übriglassen. Die Blüte am Stielansatz festhalten und in einen etwas dickeren Pfannenkuchenteig eintauchen und in einer Pfanne mit heißem Fett goldgelb ausbacken.

Zum Essen mit etwas Puderzucker bestäuben und genießen.

 

Guten Appetit!

Malen mit Naturpinsel

Diesmal haben wir wieder einmal eine tolle Bastel-Aktion für Euch.

Ich war mit meiner Tochter spazieren und da kam wir auf die Idee aus Naturmaterialien Pinsel zu basteln.

Wir sammelten also verschiedene Sträucher, Blumen und Zweige. Zuhause haben wir dann die Sträucher und Blumen an die Zweige geklebt. Hierfür haben wir ein buntes Klebeband genommen, es gehen aber auch normale Klebebänder oder eine Schnur zum festbinden. Dann haben wir uns Fingerfarben genommen und unserer Fantasie freien Lauf gelassen. Das malen hat überwiegend meine Tochter übernommen.

Sie hat sich für ein Landschaftsbild entschieden.

 

Für das Nachbasteln benötigt Ihr folgendes:

- verschiedene Sträucher und Blumen

- passende Anzahl an Zweigen als Pinsel-Halter

- Klebeband oder Schnur

- Fingerfarben

- ein Blatt Papier

 

Wir wünschen Euch viel Spaß!

Maibowle aus Waldmeister

Waldmeister (Galium odoratum)

Im Volksmund wird der Waldmeister auch Herzensfreude, Waldfee, Maiblume, Wohlriechendes Labkraut, Waldmutterkraut und Waldmännchen genannt.

Geerntet wird der Waldmeister während der Blütezeit im Mai, in den letzten warmen Jahren blüht er meist schon ab April.

An einem glatten vierkantigen Stängel sitzen die lanzettlichen Blätter, die in Quirlen angeordnet sind. Kleine weiße Blüten sitzen oben an den Stängeln in lockeren Trugdolden. Im Juni nach der Blüte sieht man nur noch kleine, grüne, behaarte Samenkügelchen, Häkelfrüchte, die wie Kletten hängenbleiben und so für die Verbreitung des Waldmeisters sorgen.

Beim Trocknen des Waldmeisters spaltet sich das intensiv duftende Cumarin aus dem Cumaringlykosid ab, was dem Waldmeister seinen warm-würzigen und süßen charakteristischen Duft verleiht.

Um diesen Duft einzufangen gibt es eine

 

Maibowle mit oder ohne Alkohol

Ein kleines Sträußen Waldmeisterstängel kurz vor der Blüte, wird mit einem Baumwollfaden zusammengebunden und kopfüber in ein Bowlegefäß gehängt.

Mit einer Flasche Weißwein oder Apfelsaft und einigen Tropfen Zitronensaft übergießen und etwa ein bis zwei Stunden ziehen lassen und entfernen.

1-2 Esslöffel Zucker werden unter Rühren und etwas Mineralwasser solange erhitzt, bis sich der Zucker gelöst hat, und dem Bowleansatz zugegeben.

Das Ganze mit einer Flasche Sekt oder für die alkoholfreie Variante mit einer Flasche Mineralwasser auffüllen und genießen.

 

Lassen Sie sich von der Lebensfreude des Waldmeisters anstecken und genießen sie seinen unvergleichlichen Geschmack.

 

Literaturhinweis: Das Heilpflanzenjahr von Adelheid Lingg

Ausflug zur Kesselgrotte

Diese Woche haben wir einen Ausflug zur Kesselgrotte als Freizeittipp. Die Kesselgrotte ist eine durch Verwitterung entstandene Sandsteingrotte, liegt rund 2 km westlich von Welzheim und bildet einen Wasserfall. Durch die Kesselgrotte führt ein schmaler Wanderpfad.

Geparkt werden kann am Wanderparkplatz an der Laufenmühle. Von dort aus geht es den Müllersgehrenweg hinauf in Richtung Kesselgrotte. Der Weg dorthin ist ausgeschildert.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Link und der Infotafel an der Kesselgrotte.

Wir wünschen ganz viel Spaß.

Wander-Route

Heute haben wir eine Wander-Route in Spiegelberg als Tipp für Euch. Hierbei handelt es sich um einen Rundwanderweg von ca 4 km. Es werden griffige Wanderschuhe empfohlen.

Einfach dem Link folgen. Hier ist alles gut beschrieben.

Wander-Walter Tour J2 Spiegelberg

Bitte beachtet, dass das Gasthaus, welches im Link beschrieben ist, wegen Corona geschlossen hat.

Waldbild

Heute haben wir ein Waldbild für Euch zum Nachbasteln. Ich habe dieses zusammen mit meiner Tochter gebastelt. Da macht der Spaziergang doch gleich doppelt so viel Spaß, wenn man mit einer Aufgabe in den Wald geht. Wir sind dieses mal mit dem Fahrrad los. Was wir wussten war, dass wir einen Bilderrahmen aus Ästen machen wollten. Was sich allerdings für ein Bild darin befinden soll, diese Idee entstand erst beim Sammeln.

Für ein Waldbild benötigt Ihr folgendes:

- dickere Äste (für den Bilderrahmen)

- dünne Zweige

- Laub in allen Formen und Farben

- Tannenzweige / Zapfen

- Rinde

- ggf. Moos

- Klebstoff / Heißkleber

- Säge zum kürzen der Äste

- Pappe oder dickes Papier (bunt oder einfarbig zum anmalen)

- ggf. Wasserfarben oder Fingerfarben

 

Nun nehmt ihr zuerst die Pappe / das dicke Papier. Wenn Ihr einfarbige Pappe / dickes Papier habt, können die Kinder dieses mit diversen Farben bunt gestalten. Wir hatten allerdings buntes, dickes Papier vorrätig. Nun nehmt Ihr die dicken Äste und kürzt diese so, dass diese um die Pappe einen Rahmen ergeben und klebt diesen auf die Pappe. Nun kann das innere Bild entstehen. Hier könnt Ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Meine Tochter hat sich für ein Haus mit Garten entschieden. Das Bild wird dann, nachdem Ihr es gelegt habt, fest geklebt.

Zum Schluss braucht Ihr nur noch einen schönen passenden Platz dafür.

Viel Spaß beim Nachbasteln.

dav

Waldspaziergang mit allen Sinnen

Geht spazieren, allein oder zu zweit, seht Ihr Bäume, dann geht zu ihnen hin!

Seht sie euch an und zu eurer Sicherheit schaut nach oben, gibt es dürre Äste, abgebrochene Äste oder sind Gespinste am Stamm zu entdecken. Wenn ja, sucht einen anderen Baum!

Habt ihr einen passenden Baum gefunden, schaut wie er seinen Platz im Wald einnimmt. Ist er eingeklemmt oder hat er Platz?

Fühlen sich alle Bäume gleich an? Ist die Rinde glatt, rau, wellig? Fühlen die Bäume sich kalt oder warm an? Bewegen sie sich, wackeln sie im Wind?

Lasst euch darauf ein, nehmt einen Baum in den Arm, lehnt euch an! Fühlst du den Baum oder fühlst du dich? Nehmt euch genügend Zeit!

Lasst eure Kinder die Erfahrung machen, wie Wald sich anfühlt, wie Bäume sich anfühlen, wie sie stehen und wie sie riechen.

Auf dem Rückweg könnt ihr noch ein Stück Wald mit nach Hause nehmen. Jetzt, wenn die Knospen an den Zweigen kurz vor dem Austreiben sind, stellt ein Paar Zweige in die Vase und ihr könnt dem kommenden Frühling Tag für Tag zuschauen.

Einen schönen Spaziergang!

Osterhasen aus Naturmaterialien

In der jetzigen Zeit, in der man das Haus kaum verlassen sollte und einem in der Freizeit „nur“ Spaziergänge übrigbleiben, haben wir uns vom Forstamt entschieden, jede Woche ein paar Anregungen zur Abwechslung anzubieten.

Ostern steht vor der Tür und ich habe mit unserer Tochter gebastelt. Dabei sind diese hübschen Osterhasen entstanden.

Vielleicht habt Ihr Lust diese Häschen nachzubasteln? Hier haben wir die Anleitung für Euch:

Als aller Erstes waren wir zusammen im Wald, um die benötigten Naturmaterialien zu sammeln. Die Aufgabe meiner Tochter war es gabelförmige Äste bzw. Zweige zu finden. Das allein war schon ein riesen Spaß, da wird ein langweiliger Spaziergang schon zum Erlebnis.  Zum Schluss hatten wir eine Tüte voller Naturmaterialien wie Moos, Laub und Äste. Wir haben uns dann, zur Belohnung, ein Obst-Picknick auf einem Baumstamm mitten in unserem schönen Wald in der Sonne gegönnt.

Folgendes benötigt Ihr zum Nachbasteln      (bitte nur auf dem Boden liegende Materialien sammeln):

- mehrere kleine Äste in Form von Gabeln

- Laub in allen Formen und Farben

- Rinde mit Moos

- dünne Äste oder auch Stroh (haben wir auf dem Feldweg eingesammelt)

- Blumen (diese verwelken aber nach ein paar Stunden)

- scharfes Messer oder kleine Säge (zum entfernen überstehender Äste)

- etwas bunte Wolle (Kinder mögen es ja bunt)

- weiße und schwarze Fingerfarbe (weiße Deckfarbe aus dem Wasserfarben-Kasten ist gut geeignet und deckt gut)

- einen dünnen Pinsel

- guter Klebstoff evtl. Heißkleber

 

Das Basteln ist dann ganz leicht. Da dürft Ihr Euren Fantasien freien Lauf lassen.

Zuerst haben wir die gabelförmigen Äste zurecht gesägt bzw. teilweise auch zurechtgebrochen. Dann haben die Äste ein Gesicht bekommen. Hier müsst Ihr die weiße Farbe erst trocknen lassen bevor Ihr mit Schwarz weitermacht. Kinder haben es natürlich immer eilig. Wir haben zum Trocknen einen Föhn benutzt. Das ging dann schnell genug. Dann wurden die Häschen angekleidet mit Laub, Moos und Wolle. Zum Schluss haben die Hasen noch die Schnauzhaare bekommen. Diese könnt Ihr aus dünnen Ästen machen oder, wie wir, aus Stroh.

Aus unseren Häschen wurden dann, laut meiner Tochter, eine kleine Familie bestehend aus Papa (der Hase in weiß), Mama (der Hase mit dem Laub-Rock) und Kind (der Hase in Rosa).

Mit den Hasen können die Kinder dann auch tagsüber spielen. Dafür eignen sich allerdings eher Hasen aus Wolle oder komplett angemalte Hasen wie unser Papa-Hase, da sonst das Laub und das Moos nicht lange an den Hasen haftet.

Es hat uns wirklich viel Spaß gemacht und wir wünschen Euch diesen auch beim Nachbasteln.