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Fachbereich Bautechnik

Fachbereichsleitung Andreas Nerrn
Landratsamt Rems-Murr-Kreis
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71332 Waiblingen
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Erneuerbare Energie Wärme Gesetze des Bundes (EEWärmeG)

Für Neubauvorhaben gilt ab 1. Januar 2009 das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz des Bundes (EEWärmeG). Für fast alle Neubauvorhaben mit einer Nutzfläche von mehr als 50 m² gilt ab diesem Zeitpunkt verbindlich, dass ein bestimmter Anteil des Wärmeenergiebedarfs durch die Nutzung so genannter erneuerbaren Energien gedeckt wird. Der Anteil ist abhängig von der Art der erneuerbaren Energie. Ausgenommen von dieser Bestimmung sind nur wenige Gebäude, wie z.B. Ställe, Gewächshäuser, Traglufthallen, Zelte und Kirchen.

In Betracht kommt die Nutzung von Sonnenenergie, Erdwärme, Umweltwärme (Wärme, die der Luft oder dem Wasser entnommen wird), Biomasse oder ersatzweise die Nutzung von Abwärme, Kraft-Wärme-Kopplung, Wärmenetzen oder Maßnahmen zur Einsparung von Energie (z.B. Dämmmaßnahmen). Die verschiedenen Energieformen können auch miteinander kombiniert werden. Bauherren, deren Gebäude in räumlichen Zusammenhang stehen, können ihre Verpflichtung aus dem Gesetz auch gemeinsam erfüllen.

Die Erfüllung der Verpflichtung zur anteiligen Nutzung erneuerbarer Energien ist der Baurechtsbehörde innerhalb von 3 Monaten ab dem Inbetriebnahmejahr der Heizungsanlage nachzuweisen. Wie der Nachweis zu erbringen ist und wer diesen erstellen kann, ergibt sich aus der Anlage zum EEWärmeG.

Weitere Einzelheiten finden unter Service-BW

Erneuerbare Wärme Gesetz des Landes (EWärmeG) 2015

Nach der Novellierung zum 01.07.2015 beträgt der Pflichtanteil zum Einsatz von erneuerbaren Energien jetzt 15 Prozent. Das Gesetz ist technologieoffen ausgestaltet. Sie können aus einer Vielzahl an Technologien wie z.B. Solarthermie, Holz, Umweltwärme wählen oder sich für Ersatzmaßnahmen wie z.B. Dämmung, Kraft-Wärme-Kopplung, Anschluss an ein Wärmenetz oder Photovoltaik entscheiden. Sie können die Technologien und Maßnahmen auch miteinander kombinieren. Mit der Novelle wurde erstmals der gebäudeindividuelle, energetische Sanierungsfahrplan in das EWärmeG aufgenommen. Er kann bei Wohngebäuden zu 1/3, bei Nichtwohngebäuden als vollständige Erfüllungsoption angerechnet werden.

Nicht vom Gesetz erfasst sind z.B. kleine oder provisorische Gebäude, Kirchen, wenige beheizte Gebäude oder Hallen. Die Pflicht entfällt, wenn alle Optionen unmöglich sind oder auf Antrag wegen einer unbilligen Härte im Einzelfall von der Nutzungspflicht befreit wurde.

Den vollständigen Gesetzestext und Informationen über Ausnahmen und Ersatzmaßnahmen sowie die notwendigen Formulare finden Sie hier:

EWärmeGesetz 2015

oder auf der Homepage des Umweltministeriums unter um.baden-wuerttemberg.de (Stichwort: Wärmegesetz) oder unter www.landesrecht-bw.de (Stichwort: EWärmeG).

Zuständig für folgendes Verfahren:

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