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Autor: Leonie Ries
Artikel vom 05.03.2019

Flurneuordnung in Plüderhausen-Walkersbach erfolgreich abgeschlossen

Bürgermeister Andreas Schaffer mit der Karte des Flurbereinigungsgebietes, Nick Schuppert, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft, Flurbereinigungsingenieur Jens Pohl und Gemeinderätin Gerda Rost.
Bürgermeister Andreas Schaffer mit der Karte des Flurbereinigungsgebietes, Nick Schuppert, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft, Flurbereinigungsingenieur Jens Pohl und Gemeinderätin Gerda Rost. Foto: Gemeinde Plüderhausen, Kern

Auslöser war ein versehentlich verkaufter öffentlicher Weg / Mit der Kompromisslösung sind alle betroffenen Grundstückseigentümer einverstanden  

Das Verfahren zur Flurneuordnung in Plüderhausen-Walkersbach – genauer im Gebiet „Reutehau“ – ist nun erfolgreich abgeschlossen. Das Amt für Vermessung und Flurneuordnung im Landratsamt hat das Ende des Verfahrens mit der sogenannten Schlussfeststellung offiziell gemacht. Die Neuordnung des Bodens war notwendig geworden, nachdem ein öffentlicher Weg versehentlich verkauft worden war. Die Eintragungen ins Kataster waren missinterpretiert worden. Als der Vorgang korrigiert werden sollte, waren nicht alle Grundstückseigentümer mit dem Vorgehen einverstanden. Die einzig mögliche Lösung war eine Bodenordnung im Rahmen eines Flurneuordnungsgsverfahrens. 

Schon im Vorfeld haben die Ingenieure der Flurneuordnung viele Gespräche mit den beteiligten Grundstückseigentümern geführt, bevor im September 2016 dann das „vermutlich kleinste Flurbereinigungsverfahren der Welt angeordnet wurde“, so Gerd Holzwarth, Leiter des Amts für Vermessung und Flurneuordnung im Landratsamt: Die Fläche ist nur knapp zwei Hektar groß, verteilt auf 17 Flurstücke mit elf Grundstückseigentümern. 

Die Flurbereinigungsbehörde hat nun mit der Schlussfeststellung das Verfahrens beendet. Daraufhin hat sich die Teilnehmergemeinschaft als Zusammenschluss der Grundstückseigentümer aufgelöst. 

Details zur Neuordnung:

Konkret war die Aufgabe, einen Schotterweg, der in den 1960er Jahren durch die Gemeinde auf privaten Grundstücken angelegt worden war, in öffentliches Eigentum zu bringen. Im Gegenzug sollte ein Weg, der im Liegenschaftskataster eingezeichnet ist, der vor Ort aber nicht erkennbar, außerdem viel zu schmal und zu steil war, den Anliegern zukommen. Die Flurbereinigungsingenieure haben die vorhandene Situation exakt vermessen und daraus eine Planung der neuen Grundstücke abgeleitet. Nach einer gemeinsamen Besprechung mit den Eigentümern und weiteren Einzelgesprächen ist es gelungen, einen Kompromiss auszuarbeiten, mit dem alle einverstanden waren. Es folgten individuelle Vereinbarungen mit den Eigentümern, um die Details zu regeln und Ausgleichszahlungen festzulegen. Im November 2017 wurde das Ergebnis der Neuordnung präsentiert.

(ries/5.3.19)

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