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Autor: Martina Keck
Artikel vom 20.11.2018

Landwirte haben nach wie vor mit dem Trockenjahr 2018 zu kämpfen

Runder Tisch Landwirtschaft: Konstruktiver Austausch im Landwirtschaftsamt in Backnang  

Die Vertreter der landwirtschaftlichen Organisationen und Verbände trafen sich Anfang November zum traditionellen Austausch über aktuelle landwirtschaftliche Themen. Im Mittelpunkt der Diskussion stand dabei vor allem das Trockenjahr 2018. Die von Bund und Land auf den Weg gebrachte Dürrebeihilfe wurde grundsätzlich befürwortet und das Engagement der Landesverwaltung ausdrücklich gewürdigt, allerdings wurden die enormen bürokratischen Hürden für die landwirtschaftlichen Betriebe sowie die vielfältigen zu prüfenden Ausschlusskriterien bemängelt.

Das Zusammenspiel zwischen Landwirtschaft und Naturschutz war ein weiteres intensiv diskutiertes Thema. Neben dem Spannungsfeld, das es in diesem Bereich immer wieder gibt, wurden aber auch zahlreiche positive Aspekte und Aktionen hervorgehoben: Etwa die Blühflächen im Rahmen der Remstal Gartenschau oder das Schutzprojekt für Rebhühner auf dem Schmidener Feld, an dem neben Landwirten unter anderem die Naturschutzverwaltung, der Landschaftserhaltungsverband, der Landesjagdverband und die Stadt Fellbach beteiligt sind.

Weitere Themen in der Runde der Vertreter der Landwirtschaft im Rems-Murr-Kreis waren die Herausforderungen bei der Umsetzung der neuen Düngeverordnung sowie der Regelung, dass Wiesen nicht in Ackerland umgewandelt werden dürfen (Dauergrünland-Umbruchverbot). Des Weiteren sprachen die Teilnehmer über die Schnittgutverbrennung auf landwirtschaftlichen Flächen sowie über das Problem von Hundekot in landwirtschaftlichen oder obstbaulichen Kulturen.

Für die vielfältigen Problemstellungen und Herausforderungen, mit denen sich die Landwirte im Rems-Murr-Kreis auseinandersetzen müssen, konnte bei diesem Runden Tisch zwar nicht immer eine abschließende Lösung gefunden werden. Allerdings ist dieser regelmäßige und konstruktive Austausch ein wichtiges Instrument zur gemeinsamen Lösungsfindung und wird von den teilnehmenden Organisationen und Verbänden gerne in Anspruch genommen.

„Der jährliche Austausch ist für uns als Landratsamt sehr wertvoll – gerade in diesem Trockenjahr 2018“, sagt der Erster Landesbeamte Michael Kretzschmar. „Es freut mich, dass wir auch von Seiten der Landwirtschaft so positive Rückmeldungen bekommen. Der offene Austausch – gerade auch zu Themen des Naturschutzes – bringt alle Beteiligten weiter und verstärkt das gegenseitige Verständnis.“

Symbolfoto: Pixabay

(keck/20.11.18)

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