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Autor: Leonie Ries
Artikel vom 17.11.2017

Zwei Flurbereinigungsverfahren in Kernen erfolgreich abgeschlossen

Zwei Flurbereinigungsverfahren in Kernen erfolgreich abgeschlossen

Von links: Beigeordneter Horst Schaal, Bürgermeister Stefan Altenberger, Karl-Heinz Schmid, Konrad Bellon und Gerd Holzwarth, Landratsamt Waiblingen. Foto: Landratsamt
Die Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaften erhalten ihre Urkunden

Mitarbeiter der Flurbereinigungsbehörde übergeben Urkunden an die Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaften

Im Rems-Murr-Kreis konnten gleich zwei Flurbereinigungsverfahren abgeschlossen werden. Es handelt sich dabei um die Rebflurbereinigung am Stettener Mönchberg und um die Neuordnung der Streuobstwiesen in der Kammerforstheide in Stetten. Bürgermeister Stefan Altenberger und Beigeordneter Horst Schaal freuten sich darüber ebenso wie die Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaften Konrad Bellon und Karl-Heinz Schmid.

Im August 2017 erließ der Fachbereich Flurneuordnung im Landratsamt gleich zwei Mal die sogenannte Schlussfeststellung, mit der ein Flurbereinigungsverfahren endet. Dieser letzte Verwaltungsakt kann erst gesetzt werden, wenn im Grundbuch alle neuen Flurstücke eingetragen sind. „Das zentrale Grundbuchamt in Waiblingen hat die Eintragungen schnell vorgenommen“, freute sich Gerd Holzwarth, Leiter des Fachbereiches Flurneuordnung. Mit dem Ende des Verfahrens erlöschen auch die Teilnehmergemeinschaften, die im Wesentlichen aus den Eigentümern von Grundstücken bestehen.

Konrad Bellon, der 1996 zum Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft Mönchberg gewählt wurde, ist froh, das Ehrenamt nun wieder abgeben zu können. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit der Flurbereinigungsbehörde und deren Ingenieuren und ist vom Ergebnis der neu geordneten Rebparzellen überzeugt. Nur durch eine rationelle maschinelle Bewirtschaftung sei es möglich, den in Stetten wachsenden Wein auch wirtschaftlich zu vermarkten.

Karl-Heinz Schmid von der Interessengemeinschaft Streuobst e.V. (IG-Streuobst) hatte 2011 vorgeschlagen, den stark verwilderten und steilen Streuobsthang „Kammerforstheide“ zwischen den Weinbergen und dem Wald wieder in die Streuobstwiesen-Nutzung zu bringen. Im Rahmen der Flurneuordnung wurde die Idee aufgegriffen, ein Schotterweg zur besseren Erschließung angelegt und das Gebüsch großflächig zurückgedrängt. Den steilen Bereich weiden jetzt Schafe ab, die flacheren Abschnitte pflegen jetzt wieder die Grundstückseigentümer. „Das für das Remstal prägende Bild konnte oberhalb von Stetten hergestellt, die ökologisch wertvollen Streuobstweisen reaktiviert werden“, resümiert Holzwarth das Ergebnis der Flurbereinigung.

(ries/23.11.2017)

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