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Autor: Sandra Weiss
Artikel vom 15.11.2017

Teichsanierungsprojekt: Mehrere Teiche entschlammt und saniert

Teichsanierungsprojekt: Mehrere Teiche entschlammt und saniert

Teich im Naturdenkmal ‚Teiche in den Bäderwiesen‘ in Plüderhausen vor Umsetzung der Pflegemaßnahmen.
Foto: Landratsamt
Teich im Naturdenkmal ‚Teiche in den Bäderwiesen‘ in Plüderhausen direkt nach Umsetzung der Pflegemaßnahmen im Oktober. Die Randbereiche der Teiche werden sich im Laufe des Frühjahrs / Sommers 2018 wieder vollständig begrünen.
Foto: Landratsamt

Der Landschaftserhaltungsverband (LEV) hat gemeinsam mit der Stuttgarter Hofbräu Umweltstiftung im Rahmen eines Projektes mehrere Stillgewässer im Rems-Murr-Kreis saniert.

Der Landschaftserhaltungsverband Rems-Murr-Kreis e.V. (LEV) hat ein neues Projekt ins Leben gerufen und umgesetzt. Unter dem Titel „Teichpflege an Rems und Murr“ konnten im vergangenen Monat gemeinsam mit der Stuttgarter Hofbräu Umweltstiftung mehrere Stillgewässer im Rems-Murr-Kreis saniert werden. In Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes, den betroffenen Gemeinden und den Flurstückseigentümern wurden im Oktober insgesamt vier Teiche in zwei Projektgebieten saniert.

Dabei wurden im Naturdenkmal „Teiche in den Bäderwiesen“ in Plüderhausen sowie in einem weiteren Naturdenkmal namens „Feuchtgebiet Tränkteich“ in Kaisersbach je zwei Teiche entschlammt und Gehölzpflegemaßnahmen durchgeführt. Die Arbeiten wurden in Kooperation mit der Servicegesellschaft des Maschinenring Rems-Murr mbH durchgeführt. Die genannten Teiche waren in einem ökologisch schlechten Zustand: Die Gewässer waren teilweise stark zugewachsen und standen kurz vor einer Verlandung. Die Randbereiche der Teiche, die durch die notwendigen Pflegemaßnahmen in den Naturdenkmalen stark ausgelichtet wurden, werden sich im Laufe des Frühjahrs/Sommers 2018 wieder vollständig begrünen.

Grundsätzlich sollten künstlich angelegte Gewässer alle 15 bis 20 Jahre entschlammt und der Laubeintrag sowie der Lichteinfall regelmäßig reguliert werden. Nur so können die Gewässer in einem dauerhaft guten Zustand erhalten werden. Durch die durchgeführten Maßnahmen konnte nicht nur der Erhalt der Gewässer gewährleistet, sondern auch dringend benötigter Lebensraum für Amphibienarten geschaffen werden. „Besonders gefreut haben wir uns über die unkomplizierte und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Hofbräu Umweltstiftung, welche die Finanzierung des Projektes in Höhe von rund 11.500 Euro übernommen hat“, sagte Lilith Stelzner, eine der beiden Geschäftsführerinnen des LEV. Um die Nachhaltigkeit des Projektes zu gewährleisten, wird der Pflegezustand der zwei Naturdenkmale auch weiterhin durch den LEV beobachtet.

(saw/22.11.17)

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