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Autor: Maiju Zóe Wilhelm
Artikel vom 29.06.2020

Hilfe für versauerte Waldböden: Bodenschutzkalkung im Rems-Murr-Kreis

Bodenschutzkalkung im Rems-Murr-Kreis 2019
Bodenschutzkalkung im Rems-Murr-Kreis 2019

Ab 1. Juli werden die Waldböden bei Sulzbach und Murrhardt, Rudersberg und Winnenden sowie Kirchberg gekalkt.

Rund 70 Prozent des Trinkwassers versickert zuvor in den lokalen Wäldern. Klimastabile Wälder sind natürliche Wasserfilter und damit unerlässlich für sauberes Grundwasser. Deshalb ist es wichtig, die Qualität und den Nährstoffreichtum der Waldböden zu erhalten und zu verbessern. Seit rund zehn Jahren werden deshalb in Baden-Württemberg die Waldböden gekalkt. Mit der Ausbringung von Kalk soll die Versauerung der Waldböden abgemildert und die natürliche Regeneration der Böden unterstützt werden. Zur Bodenschutzkalkung werden Gemische aus Dolomit, Holzasche und Wasser eingesetzt. Diese werden entweder mit einem Hubschrauber ausgebracht oder mithilfe von speziell ausgerüsteten Fahrzeugen verteilt.

Ab 1. Juli stehen im Rems-Murr-Kreis wieder Bodenkalkungen an. Dieses Jahr reichen die zu kalkenden Waldgebiete im Norden des Kreises auf Teilflächen der Gemeinde Sulzbach und dem Oberen Murrtal bis Murrhardt. Im Süden des Landkreises erfolgt die Kalkung im Bereich Rudersberg und Winnenden, im Westen bei Kirchberg. Je nach Wetterlage wird die Bodenschutzkalkung mindestens rund sechs Wochen in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit kann der Waldzutritt teilweise eingeschränkt sein.

Eine gesundheitliche Gefährdung für den Menschen durch das Kalkmaterial besteht nicht. In den berührten Waldgebieten kann es während der Arbeiten zu Wegesperrungen kommen. Waldbesuchende werden gebeten, diese Hinweise zu beachten. Bei extremer Trockenheit ist zudem mit starker Staubentwicklung zu rechnen.

Weitere Informationen zum Thema Wald finden sich auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unter www.mlr-bw.de sowie auf den Seiten der Landesforstverwaltung BW unter www.landesforstverwaltung-bw.de.

(wil, 29.06.20)

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