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Autor: Leonie Ries
Artikel vom 18.11.2019

Der Rems-Murr-Kreis ist eine Pilotregion für das Projekt „Sicher E-Biken“

Gemeinsam für mehr Sicherheit im Radverkehr: (v.l.n.r.) Karen Fischer, Radwegekoordinatorin im Landratsamt, Polizeipräsident Reiner Möller, Landrat Dr. Richard Sigel und Karl-Heinz Nagl vom Württembergischen Radsportverband. Foto: Landratsamt
Gemeinsam für mehr Sicherheit im Radverkehr: (v.l.n.r.) Karen Fischer, Radwegekoordinatorin im Landratsamt, Polizeipräsident Reiner Möller, Landrat Dr. Richard Sigel und Karl-Heinz Nagl vom Württembergischen Radsportverband. Foto: Landratsamt

Projekt „Radhelden“ und ein Verkehrsübungsplatz sollen die Sicherheit im Radverkehr zusätzlich fördern 

Fahrradfahren erlebt derzeit einen Boom. Der Anteil der Räder mit elektrischen Antrieb steigt dabei zunehmend. Das ist zwar erfreulich, birgt aber auch Risiken: Beispielsweise, wenn Personen lange nicht mehr Fahrrad gefahren sind und mit dem schnellen und schweren Pedelec überfordert sind. Oder wenn Autos nicht mit der hohen Geschwindigkeit der Radler rechnen.  

Hier setzt das Pilotprojekt „Sicher E-Biken“ an: Personen, die ein Pedelec oder E-Bike anschaffen beziehungsweise den Kauf erwägen, sollen ein Fahrsicherheitstraining bekommen, in dem es vor allem um Fahrtechnik und Verkehrsschulung geht. Die Initiative des Württembergischen Radsportverbands (WRSV) und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Baden-Württemberg (ADFC BW) wird vom Verkehrsministerium in der Pilotphase gefördert. Der Rems-Murr-Kreis ist einer von vier Pilot-Landkreisen.  

„Mit dem Projekt wollen wir erreichen, dass die Unfallzahlen zurückgehen. Und wir wollen den Leuten zeigen, dass Radfahren Spaß macht“, sagt Karl-Hein Nagl vom WRSV. „In den zwei Jahren der Pilotphase werden im Landkreis kostenlose Fahrsicherheitstrainings angeboten. Dabei soll ein dauerhaftes Angebot entwickelt werden, dass nach 2021 ohne Fördermittel funktioniert und im ganzen Land angeboten werden kann.“ 

„Der Rems-Murr-Kreis bringt in Sachen Radwege einiges ins Rollen. Wir arbeiten mit Hochdruck an besseren Radwegen und guter Radinfrastruktur“, sagt Landrat Dr. Richard Sigel. „Daneben verlieren wir nicht die Menschen aus den Augen, die in die Pedale treten. Deshalb freuen wir uns, mit dem Pilotprojekt Sicher E-Biken flächendeckend Sicherheitstrainings anbieten zu können. Als langjähriger Radsport-Trainer ist mir aber auch wichtig, dass wir die Jüngsten zu „Radhelden“ machen.“ 

Das Projekt „Radhelden“ richtet sich an Grundschüler: Mit Fahrradaktionstagen an allen Grundschulen im Landkreis soll spielerisch Sicherheit auf dem Fahrrad vermittelt werden. Die Grundschüler sollen Lust auf Radfahren bekommen. Der Fokus liegt dabei auf Motorik und Geschicklichkeit. Die Fahrradaktionstage sind eine gute Vorbereitung auf den „Fahrradführerschein“ in der vierten Klasse. Dabei schult die Polizei die Grundschüler zu Verkehrszeichen und zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr – auch mit dem Fahrrad. 

Was dafür noch fehlt, sind Verkehrsübungsplätze, auf denen die Verkehrserziehung stattfinden kann. Derzeit sind der Landkreis und die Polizei gemeinsam auf der Suche nach passenden Flächen, um solche Plätze einzurichten. Diese sollen mit Straßen, einem Kreisverkehr, Verkehrsschildern und Ampeln so hergerichtet werden, dass die Grundschüler dort realistisch, aber sicher die Teilnahme am Straßenverkehr üben können.  

„Der Polizei ist die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ein großes Anliegen. Ein besonderes Augenmerk richten wir jedoch insbesondere auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer. Deshalb engagieren wir uns in der Radfahrausbildung der Kinder und unterstützen dabei gerne kommunale Projekte, die sich dieser Themen annehmen“, so Polizeipräsident Reiner Möller.

(ries/18.11.19)

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