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Autor: Martina Keck
Artikel vom 26.07.2019

Die Kreisbaugruppe stellt eine Rekord-Bilanz für das Jahr 2018 vor

Das Führungsteam der Kreisbaugruppe (von links): Steffen Krahn, Torsten Demand, Dirk Braune und Landrat Dr. Richard Sigel. Foto: Landratsamt
Das Führungsteam der Kreisbaugruppe (von links): Steffen Krahn, Torsten Demand, Dirk Braune und Landrat Dr. Richard Sigel.
Eines der Holzbauprojekte für bezahlbaren Wohnraum: Der Postweg in Plüderhausen. Foto: Landratsamt
Eines der Holzbauprojekte für bezahlbaren Wohnraum: Der Postweg in Plüderhausen.

Bilanzsumme hat sich in den letzten Jahren verdoppelt / Gewinn kommt unmittelbar dem Bau von bezahlbarem Wohnraum zugute

70 Jahre nach der Gründung der Kreisbaugesellschaft ist Wohnraummangel erneut eines der drängendsten Themen der Zeit. Bei der traditionellen Jahrespressekonferenz zog Landrat Dr. Richard Sigel eine erste Bilanz zum Investitionsprogramm für bezahlbaren Wohnraum, das der Kreistag bereits im Dezember 2017 beschlossen hat. 500 neue bezahlbare Wohnungen innerhalb von zehn Jahren zu bauen und damit den Bestand von 750 auf 1250 Mietwohnungen zu erhöhen – das ist das erklärte Ziel. Bis Ende des Jahres wird der Bestand an Mietwohnungen bereits auf 874 angewachsen sein, bis Ende 2022 ist ein Bestand von 1.071 Mietwohnungen geplant. Somit rückt das Ziel von 1250 Wohnungen bis Ende 2028 schon in greifbare Nähe.

"Unsere Strategie für bezahlbaren Wohnraum ist richtiger und wichtiger denn je", betonte Landrat Dr. Richard Sigel, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Unternehmen der Kreisbaugruppe. "Die durchschnittliche Miete in den Wohnungen der Kreisbau liegt bei 7,03 Euro pro Quadratmeter - das zeigt, wie wichtig uns dieses Anliegen ist."

Neben dem dringend benötigten Wohnraum schafft die Kreisbaugruppe auch immer mehr die nötige Infrastruktur, die in den Städten und Gemeinden gerade gefragt ist: Städtebauliche Lösungen wie etwa eine neue Ortsmitte oder aber immer häufiger Kindertagesstätten, die derzeit häufig mit Wohnungen kombiniert werden - wie aktuell in Waiblingen oder Berglen. "Wir stemmen hier die nötigen Investitionen und entlasten dadurch die Haushalte der Städte und Gemeinden", so der Landrat weiter.

Dieses Engagement, mit dem der Rems-Murr-Kreis den Städten und Gemeinden finanziell unter die Arme greift, spiegelt sich auch in der Bilanzsumme wieder: Waren es 2012 noch 108 Millionen Euro, so lag die Bilanzsumme der Kreisbaugruppe im vergangenen Jahr bei 250 Millionen.

"Die Erlöse, die wir im Bauträgergeschäft - also beim Verkauf von Eigentumswohnungen - erzielen, kommen dabei direkt dem Bau von bezahlbarem Wohnraum zugute", sagte Dirk Braune, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Kreisbaugesellschaft.

"Auch im Rahmen des Klimaschutz-Handlungsprogramm des Landkreises setzen wir uns mit Nachdruck ein", berichtete Kreisbau-Geschäftsführer Steffen Krahn. "So sanieren wir die Kreisschulgebäude nach den neuesten Standards und setzen im Wohnungsbau unter anderem auf klimafreundliche Holzbauweise."

(keck/26.07.19)

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