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Autor: Leonie Ries
Artikel vom 04.06.2019

Am 5. Juni ist Tag der Umwelt: Landkreis fördert biologische Vielfalt

Der europaweit gefährdete Wiesenknopf-Ameisenbläuling soll im Rems-Murr-Kreis in seinem Bestand gesichert werden. Foto: Landratsamt
Der europaweit gefährdete Wiesenknopf-Ameisenbläuling soll im Rems-Murr-Kreis in seinem Bestand gesichert werden. Foto: Landratsamt

Der Rems-Murr-Kreis erhält Fördermittel für Naturschutzmaßnahmen / Damit soll die biologische Vielfalt gestärkt werden 

Im Rems-Murr-Kreis stärken zahlreiche Naturschutzmaßnahmen die biologische Vielfalt. Dafür erhält der Landkreis vom Land Baden-Württemberg in diesem Jahr Fördermittel in Höhe von 350.000 Euro. Das Kreispflegeprogramm mit über 200 Projekten und Maßnahmen kann nun nahezu vollständig umgesetzt werden.

Der Rückgang von Tier- und Pflanzenarten ist eine der dringendsten Herausforderungen unserer Zeit. Naturschutzverbände, Landwirte und Privatpersonen leisten im Landkreis einen wichtigen Beitrag, die biologische Vielfalt zu erhalten und zu stärken. Im Rems-Murr-Kreis erhalten Ortsgruppen des Naturschutzbundes (NABU), des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und des Bunds Naturschutz Alb Neckar (BNAN) sowie Privatpersonen Zuwendungen für die Pflege von Schutzgebieten und spezielle Artenschutzmaßnahmen. Die Ehrenamtlichen helfen Amphibien bei ihren nächtlichen Wanderungen über die Straße, mähen naturschutzwichtige Flächen und pflegen Gehölz. So bleiben viele Schutzgebiete erhalten und werden in ihrem Zustand verbessert. 

Ein Teil der Fördermittel stammt aus dem „Sonderprogramm des Landes zur Stärkung der biologischen Vielfalt“. Das ist vor allem für die Pflege und Optimierung von Natura 2000- und Naturschutzgebieten vorgesehen. die geförderten Maßnahmen dienen dem Erhalt von geschützten und bedrohten Lebensräumen und Arten. Dafür arbeiten der Landkreis und der Landschaftserhaltungsverband eng mit den Landwirten zusammen. So kann zum Beispiel der Bestand des Wiesenknopf-Ameisenbläulings dadurch gesichert werden, dass bestimmte Mahdzeiten eingehalten werden. Die Schmetterlingsart ist europaweit gefährdet. Der Lebensraum der Gelbbauchunke wird dadurch optimiert, dass Schilf und Gras am Rand ihres Laichgewässers entfernt werden. Diese Maßnahmen kommen nicht nur den Schmetterlingen, Amphibien und Vögeln zugute, sondern letztlich uns allen –wenn es im Kreis weiterhin quakt, flattert, singt und summt. 

Hintergrund zum Tag der Umwelt:

Am 05. Juni 1992 verabschiedeten die Vereinten Nationen das Übereinkommen zum Erhalt der biologischen Vielfalt (CBD). Hierin beschlossen die Staaten der Welt – auch Deutschland und die EU – in der Verantwortung vor nachfolgenden Generationen, das gigantische Artensterben auf unserem Planeten zu stoppen. Jede Nation verpflichtete sich, auf ihrem Territorium gezielte Schritte zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu unternehmen. Die Naturschutzstrategie des Landes stellt in Baden-Württemberg die Grundlage dafür dar, dieses Ziel zu erreichen.

(ries/4.6.19)

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