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Autor: Leonie Ries
Artikel vom 14.05.2019

Radverkehr: Fahrrad2Go gewinnt Deutschen Fahrradpreis 2019

Im Fahrrad2Go-Bus lassen sich Fahrräder ganz unkompliziert transportieren. Foto: Landratsamt
Im Fahrrad2Go-Bus lassen sich Fahrräder ganz unkompliziert transportieren. Foto: Landratsamt
Verkehrsdezernent Dr. Peter Zaar, Landrat Dr. Richard Sigel und Projektleiter Jörg Walter mit der Auszeichnung und dem Scheck über 1.000 Euro. Foto: Landratsamt
Verkehrsdezernent Dr. Peter Zaar, Landrat Dr. Richard Sigel und Projektleiter Jörg Walter mit der Auszeichnung und dem Scheck über 1.000 Euro. Foto: Landratsamt

Das innovative Projekt des Rems-Murr-Kreises hat in der Kategorie Service den dritten Platz belegt

Der Rems-Murr-Kreis hat für sein innovatives Fahrradmitnahmeprojekt Fahrrad2Go den Deutschen Fahrradpreis in Bronze in der Kategorie Service gewonnen. Der Preis wurde in Anwesenheit von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Max Rabe, der als fahrradfreundlichste Persönlichkeit 2019 ausgezeichnet wurde, am 13. Mai auf dem Nationalen Radverkehrskongress 2019 in Dresden verliehen. Landrat Dr. Richard Sigel, Verkehrsdezernent Dr. Peter Zaar und Projektleiter Jörg Walter nahmen den Preis einschließlich eines Schecks über 1.000 Euro entgegen. Deutschlandweit hatten sich über 100 Projekte für den renommierten Preis in den drei Kategorien Infrastruktur, Service und Kommunikation beworben.  

„Der Deutsche Fahrradpreis ist für mich ein Feedback und Gütesiegel, dass der Landkreis mit Fahrrad2Go einen innovativen Beitrag für eine Verknüpfung der umweltfreundlichen Verkehrsmittel Bus und Fahrrad leistet“, sagt Landrat Dr. Richard Sigel. „Das Geld aus dem kreisweitern Klimaschutzkonzept haben wir hier gut und richtig angelegt.“ Verkehrsdezernent Dr. Peter Zaar dankt dem Verband Region Stuttgart, „der das Projekt im Rahmen des Programms Nachhaltige Mobilität in der Region Stuttgart finanziell unterstützt hat. Ein Dank geht ebenso an die Busunternehmen und die teilnehmenden Kommunen entlang der vier Fahrrad2Go-Linien im Kreisgebiet, denen ein großer und wichtiger Anteil am Erfolg des Projekts gebührt.“ 

Nach dem ÖPNV-Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg 2015 ist der Deutsche Fahrradpreis 2019 nun die zweite Auszeichnung für das Projekt Fahrrad2Go. „Mich freut der Preis persönlich besonders, denn das Projekt entstand im Rahmen einer Ideen- und Zukunftswerkstatt, die ich noch als Verkehrsdezernent initiiert habe“, so der Rems-Murr-Landrat. „Gemeinsam vorausschauen, Neues ausprobieren und quer denken war uns damals wichtig. Das passt auch zum Motto des diesjährigen Nationalen Fahrradkongresses: Weiterdenken.“ 

Die Fahrradmitnahme in den Fahrrad2Go-Bussen ist kostenlos. In den Pfingstferien startet der Rems-Murr-Kreis gemeinsam mit dem VVS die Aktion „Fahrrad wird zum Ticket“: Im Aktionszeitraum vom 8. bis zum 23. Juni 2019 gilt ein Fahrrad auf allen Fahrrad2Go-Buslinien des Rems-Murr-Kreises als Busticket. Die Aktion soll die Fahrgäste dazu animieren, die Fahrrad2Go-Busse selbst auszuprobieren. 

Fahrrad2Go ist in Deutschland und darüber hinaus einzigartig: Bis zu zehn Fahrräder können in einem Linienbus sicher und unkompliziert transportiert werden. Die Besonderheit der Fahrrad2Go-Busse ist ein absenkbarer Heckträger, den der Rems-Murr-Kreis gemeinsam mit dem Busunternehmen OVR aus Waiblingen und Studenten der Fachhochschule für Technik in Esslingen entwickelt hat. Dank einer Hydraulikeinrichtung können Fahrgäste die Ladefläche selbst absenken. Dadurch können Fahrräder mit relativ geringem Kraftaufwand in die fünf Fahrradhalterungsschienen gestellt werden. Im Inneren der Busse stehen weitere Halterungen für bis zu fünf Fahrräder zur Verfügung. 

Hintergrundinformation zu den vier Fahrrad2Go-Buslinien: 

Linie 310 (Winnenden–Buoch–Grunbach), Firma Omnibus-Verkehr Ruoff (OVR):

Die Strecke ist mit ihren 240 Höhenmetern für eine Radmitnahme wie geschaffen. Am Bahnhof Winnenden sind die Linienbusse an die S3 (Backnang–Flughafen/Messe) angebunden. An Wochenenden wird die Linie über Buoch hinaus ins Remstal bis Remshalden-Grunbach verlängert, wo Umsteigemöglichkeiten auf die S2 in Richtung Stuttgart und Schorndorf gegeben sind. 

Linie 245 (Schorndorf–Weiler–Rohrbronn–Hößlinswart (Erlenhof)), Firma Knauss-Reisen:

Auf der Linie 245 können im Streckenverlauf fast 200 Höhenmeter eingespart werden. Am Bahnhof Schorndorf und (teilweise) an der S-Bahnstation Winterbach (Haltestelle „Pflegeheim“) bestehen günstige Umsteigeverbindungen auf die S2 (Schorndorf–Flughafen/Messe–Filderstadt). Ein Großteil der Fahrten dieser Linie ist mit Fahrrad2go ausgestattet – diese sind mit einem Fahrradsymbol gekennzeichnet. 

Linie 244 (Schorndorf–Schornbach–Oppelsbohm), Firma Knauss-Reisen:

200 Höhenmeter können mit den Bussen der Linie 244 mühelos umfahren werden. Am Bahnhof Schorndorf bestehen Umsteigeverbindungen auf die S2 (Schorndorf–Flughafen/Messe–Filderstadt). Die Fahrradmitnahme ist sonn- und feiertags möglich. 

Linie 393 (Backnang–Allmersbach im Tal–Rudersberg), Firma Friedrich Müller (FMO):

Bis zu 270 Höhenmeter und zwei Täler lassen sich auf der Linie 393 einfach meistern. Am Bahnhof Backnang bestehen Umsteigeverbindungen auf die S-Bahnen in Richtung Stuttgart. Am Bahnhof Rudersberg besteht die Möglichkeit, auf die Wieslauftalbahn R21 (Schorndorf–Rudersberg–Oberndorf) und die Buslinien 228 (Rudersberg–Welzheim) und 230 (Rudersberg–Mannenberg–Althütte) umzusteigen.

(ries/14.5.19)

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