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Autor: Martina Keck
Artikel vom 05.04.2019

Runder Tisch zur Krötenwanderung: Gemeinsam möglichst viele Amphibien retten

Im Frühling sind wieder Amphibien wie dieser Grasfrosch unterwegs – zu ihren Laichgewässern.
Im Frühling sind wieder Amphibien wie dieser Grasfrosch unterwegs – zu ihren Laichgewässern. Foto: Robert Bader/Landratsamt

Landrat Dr. Sigel lobt den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer. Umweltschutzamt steht Helfern und Interessierten beratend zur Seite.

Im Frühling gehen viele Amphibienarten wie Erdkröte, Grasfrosch und Bergmolch auf Wanderschaft. Ihr Ziel ist ein geeignetes Laichgewässer, um dort ihre Eier abzulegen. Auf dem Weg dorthin ist die größte Gefahr, von einem Auto überfahren zu werden. Hier setzen die ehrenamtlichen Amphibienschützer an: Sie sammeln die Tiere mittels Eimern ein und helfen ihnen so über die Straße.

Damit sowohl die Tiere als auch die Helfer bei dieser Aktion geschützt sind, stellt das Straßenbauamt in der Wanderzeit mobile Leiteinrichtungen und Hinweisschilder am Straßenrand auf. Die fachliche Beratung leistet das Amt für Umweltschutz. Die dortigen Experten erfasst auch die Anzahl der geretteten Amphibien. Aktuelle Zahlen liegen voraussichtlich ab Juni vor.

Das Landratsamt plant noch in diesem Jahr einen „Runden Tisch Amphibienschutz“. Bei dieser Veranstaltung soll unter anderem gemeinsam über potentielle Gefahrenstellen und Verbesserungen diskutiert sowie über Fördermöglichkeiten für mobile Amphibienschutzzäune informiert werden.

„Nur durch den vorbildlichen Einsatz vieler Helferinnen und Helfer im Rems-Murr-Kreis gelingt es, Amphibien bei ihren Wanderungen vor dem Tod zu bewahren“, sagt Landrat Dr. Richard Sigel. „Ich danke allen, die sich für den Schutz der Amphibien ehrenamtlich engagieren. Als Kreisverwaltung stehen wir gerne beratend zur Seite. Der Runde Tisch Amphibienschutz soll dazu beitragen, dass wir die Akteure vernetzen und gemeinsam im Rems-Murr-Kreis möglichst viele Amphibien retten können.“

Weitere Informationen zum Amphibienschutz findet sich auf den Seiten des Umweltschutzamts des Rems-Murr-Kreises.

(keck/05.04.19)

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