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Freigabe des Geh- und Radwegs an der K 1864 zwischen Beutelsbach und Aichelberg
Baumaßnahmen am neuen Geh- und Radweg erfolgreich abgeschlossen – Deutlicher Sicherheits- und Komfortgewinn für den Alltags- und Freizeitradverkehr
Am Freitag, den 26.06.2026, wurde der ausgebaute Geh- und Radweg entlang der K 1864 zwischen Beutelsbach und Aichelberg feierlich für den Verkehr freigegeben. Landrat Dr. Richard Sigel und Oberbürgermeister Michael Scharmann aus Weinstadt gaben im Beisein von Vertretern des Umwelt- und Verkehrsausschusses, des ADFC Rems-Murr sowie der beteiligten Baufirmen die neue Strecke offiziell frei.
Die Strecke zwischen Beutelsbach und Aichelberg stellt eine wichtige Alltags- und Freizeitroute in Richtung Schurwald dar. Sie verbindet Wohn- und Arbeitsorte über die Kreisgrenze hinaus. Um den gestiegenen Anforderungen an die Strecke gerecht zu werden, wurde der bestehende Weg auf einer Länge von 1,3 Kilometern umfassend von bisher 1,30 Meter auf nun 2,50 Meter verbreitert. „Beim Thema Radwege tritt der Rems-Murr-Kreis weiter kräftig in die Pedale. Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Ausbau dieses Geh- und Radwegs entlang der K 1864 den schönsten Aufstieg in den Schurwald schaffen“, sagt Landrat Dr. Richard Sigel. „Mit der Verbreiterung des Radwegs setzen wir den bereits vom Landkreis Esslingen ausgebauten Weg nahtlos fort – denn gute Radverkehrsplanung endet nicht an Verwaltungsgrenzen. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit.“
Auch Weinstadts Oberbürgermeister Herr Scharmann zeigt sich hocherfreut über das gelungene Projekt: „Mit dem Ausbau des Geh- und Radwegs entlang der K1864 zwischen Beutelsbach und Aichelberg verbessern wir nicht nur die Sicherheit und den Komfort, sondern stärken zugleich eine wichtige Verbindung über kommunale und sogar Landkreisgrenzen hinweg. Der Weg vernetzt Menschen, Orte und Lebensräume und schafft bessere Voraussetzungen für eine nachhaltige Mobilität in der gesamten Region. Solche Projekte zeigen, dass gute Infrastruktur dort entsteht, wo Kommunen und Landkreise gemeinsam an einem Strang ziehen. Mein herzlicher Dank gilt dem Rems-Murr-Kreis, dem Landkreis Esslingen sowie allen Beteiligten.“
Daten und Fakten zum Projekt:
Rund um den Radweg wurden umfangreiche Maßnahmen zur Hangsicherung, Anpassungen an der Entwässerung und Maßnahmen zur Absturzsicherung umgesetzt. Eine durchgängige Randmarkierung sorgt für eine sichere Wegeführung bei jeder Witterung. Die Bauzeit betrug rund neun Monate. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1,5 Mio. Euro. Die Maßnahmen wird durch das Land Baden-Württemberg zu 50 Prozent (750.000 Euro), im Rahmen des Landesgemeindeverkehrs-finanzierungsgesetzes (kurz LGVFG) gefördert.
Ökologische Begleitmaßnahmen und Artenschutz im Fokus
Ein besonderes Augenmerk lag bei dieser Baumaßnahme auf dem Natur- und Artenschutz. Für die umfangreichen zeitlich vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen war es nötig, neue Lebensräume anzulegen. Die Stadt Weinstadt stellte hierfür die benötigten Flächen für insgesamt 18 Totholzhaufen bereit. Vor Beginn der Bauarbeiten wurden 80 erwachsene Zauneidechsen, über 100 Jungtiere sowie 10 Blindschleichen sorgsam abgesammelt und in ihr neues Quartier umgesiedelt. Ein im Rahmen der Eröffnungsfeier enthülltes Hinweisschild am Rande des Weges informiert die vorbeikommenden Radfahrer und Fußgänger künftig über die Bedeutung dieser Totholzhaufen als wertvolle Biotope.
(keck/3.7.26)
