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Autor: Juliane Jastram
Artikel vom 16.10.2020

Pflanzung in Sulzbach: Neue Baumarten sollen den Wald stärker machen

 Baumpflanzung in Sulzbach
V.l.n.r.: Revierförster Axel Kalmbach (Gemeinde Sulzbach), Staatssekretär Christian Lange MdB, Forstamtsleiterin Dagmar Wulfes, Landrat Dr. Richard Sigel, Bürgermeister Dieter Zahn und Martin Röhrs von Forst Baden-Württemberg.

Dass Melanie Maier und Nils Pillkann ihr Preisgeld direkt wieder in ein Projekt zum Klimaschutz investieren wollten, war für die beiden von Anfang an klar. Bei der gestrigen Baumpflanzung im Arboretum in Sulzbach lobte Landrat Dr. Richard Sigel das Engagement der beiden Azubis des Landratsamtes.

Sie hatten bei einem vom Bundesumweltministerium ausgelobten Wettbewerb zum besten „kommunalen Klima- und Energiescout-Projekt“ einen der ersten Plätze belegt - mit ihrem Projekt zur Reduzierung des Papierverbrauchs, "AZUB1S GO D1G1TAL". Mit dem Preisgeld von 1000 Euro und weiteren 4000 Euro von der Rems-Murr-Stiftung konnte die Gemeinde Sulzbach eine Pflanzung von 25 neuen Bäumen in ihrem Arboretum am Utschberg finanzieren. "Die 4.000 Euro der Rems-Murr-Stiftung und die gespendeten 1.000 Euro unserer Azubis werden hier sinnvoll eingesetzt", so bewertet der Landrat das Projekt. 

Gepflanzt wurden die jungen Bäume bereits im März, wegen Corona allerdings ohne Publikum; daher wurde nun am 14. Oktober eine Esskastanie nachgepflanzt, in Anwesenheit von Staatssekretär Christian Lange MdB, Landrat Dr. Sigel, Bürgermeister Dieter Zahn und Mitgliedern des Sulzbacher Gemeinderates, dem Dezernenten für Forst Gerd Holzwarth, Forstamtsleiterin Dagmar Wulfes und dem Gemeinde-Revierförster Axel Kalmbach sowie Martin Röhrs von Forst Baden-Württemberg. Die beiden Azubis Melanie Maier und Nils Pilkann vertrat die Leiterin des Umweltschutzamtes, Felicia Wurster.

Ein Arboretum ist ein Schauwald, der wie ein Museum die Vielfalt von Baumarten zeigt: Besucher können hindurchspazieren und mithilfe von Hinweistafeln und einem Kurzführer in Form eines Flyers die unterschiedlichen Bäume entdecken. Auch eine Neuauflage des Flyers und der zugehörigen Tafeln wurde im konkreten Fall mit dem gestifteten Geld finanziert.

Warum wurden überhaupt neue Bäume gepflanzt? Die trockenen Sommer haben im Arboretum am Utschberg wie in vielen Wäldern merkliche Löcher geschlagen. Die neu gepflanzten Baumarten aber sind klimaresistent: Elsbeere und Speierling, Esskastanie, Baumhasel und Tulpenbaum kommen mit warmen und trockenen Standorten besser zurecht als viele unserer heimischen Baumarten. Möglicherweise werden sie unsere Wälder in Zukunft also stärker prägen.

 

(jas/16.10.2020)