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Autor: Leonie Ries
Artikel vom 06.07.2020

In Sachen Radwege tritt der Rems-Murr-Kreis in die Pedale

 Auf die sanierten Murrschleifen kann im Anschluss der lang ersehnte Radweg zwischen Kirchberg und der Kreisgrenze zum Kreis Ludwigsburg gebaut werden. Foto: Landratsamt
Auf die sanierten Murrschleifen kann im Anschluss der lang ersehnte Radweg gebaut werden. Foto: Landratsamt

Umwelt- und Verkehrsausschuss am 6. Juli: Bericht über Projekte in Sachen Radwege und Fahrradsicherheit

Die Stabsstelle Radwege im Landratsamt arbeitet mit Hochdruck an verschiedenen Radwegeprojekten. Im Umwelt- und Verkehrsausschuss a, 6. Juli hat Radwege-Koordinatorin Karen Fischer den aktuellen Stand vorgestellt. Strategisches Ziel ist dabei, Radverkehrsanteil bei Alltagswegen zu erhöhen. Eine elementare Grundlage ist an attraktives, lückenloses und sicher benutzbares Radwegenetz im Landkreis. Nach einem ersten Entwurf 2019 konnten die Bürgerinnen und Bürger im Radwege-Meldeportal mehrere Monate lang ihre Wünsche und Verbesserungsvorschläge beitragen. Die über 1.000 Meldungen wurden inzwischen gesichtet und eingearbeitet, ebenso die Ergebnisse der Abstimmung mit den Kommunen. Um alle Strecken des Radwegenetzes auf einen landesweiten Qualitätsstandard zu bringen, beginnt nun eine umfangreiche Zustandserfassung Im Anschluss werden die notwendigen baulichen Maßnahmen aufgestellt und priorisiert. 

Parallel arbeitet die Stabsstelle Radwege an gleich drei Radschnellwegen, die sich in verschiedenen Phasen der Planung befinden:

  • Fellbach – Schorndorf: Die Machbarkeitsstudie ist abgeschlossen, dem Förderantrag für Planungsmittel wurde zugestimmt. Nun ist der Kreis einen Schritt weiter: Die Trasse wird nun konkretisiert, der erste Planungsauftrag ist schon vergeben.
  • Auch für die Strecke Ludwigsburg – Waiblingen ist die Machbarkeitsstudie bereits abgeschlossen, die Förderung für Planungsmittel (87,5 Prozent) sind bewilligt. Jetzt beginnt die konkretere Planung.
  • Waiblingen – Backnang: Der Antrag auf Fördermittel für eine Machbarkeitsstudie ist gestellt, noch hat der Landkreis keine Zusage.

Aktuelle Maßnahmen im Radwegebau:

Aktuell saniert das Landratsamt die Murrböschung entlang K 1834 zwischen Kirchberg und der Kreisgrenze. Sobald die Sanierung abgeschlossen ist, kann mit der Sanierung der Kreisstraße und dem Bau des lang ersehnten Radwegs begonnen werden. 

Die Radverbindung zwischen Winnenden und Waiblingen entlang der K 1911 wird saniert und – unter anderem durch Randmakierungen – sicherer gemacht. Das Land fördert die Maßnahme mit bis zu 50 Prozent. Die Arbeiten sollen im September beginnen. 

Weitere Aktionen für mehr Fahrradsicherheit:

Der Rems-Murr-Kreis beteiligt sich am Pilotprojekt „Radspaß sicher e-biken“. Das Projekt des Württembergischen Radsportverbands (WRSV) und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) bietet in der Pilotphase kostenlose Fahrsicherheitstraininungs für E-biker. Aktuell werden Fahrsicherheitstrainer ausgebildet. 

Im Rahmen des Projekts „Radhelden at School“ bietet der Landkreis zusammen mit dem Württembergischen Radsportverband (WRSV) Fahrradaktionstage für alle Grundschulen an. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler Freude an der Bewegung, Verbesserung der motorischen Fähigkeiten und mehr Sicherheit auf dem Fahrrad erlangen. Corona-bedingt mussten die Aktionstage bis zu den Sommerferien abgesagt werden. Ob die für den Herbst geplanten Termine stattfinden können, steht noch nicht fest. 

Daneben werden durch den Rems-Murr-Kreis Radservice-Säulen gefördert: Insgesamt 36 Stationen in 21 Kommunen wurden und werden aktuell durch den ADFC installiert. Die Fördermittel stammen aus dem kreiseigenen Förderprogramm „Agenda 2030 – Projekte für eine nachhaltige Entwicklung“. Die Säulen sind an beliebten Radwegen und Rastplätzen installiert und ermöglichen eine selbstständige Reparatur von kleineren Radpannen.

(ries/6.7.2020)