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Daten und Fakten

Fläche und Bevölkerung

Gesamtfläche                                                                                 858 km²

Bevölkerung

Gesamtbevölkerung

Stand 30.09.2013 (Basis Zensus 09.05.2011)                  410.908 Einwohner
Bevölkerungsdichte Stand 30.09.2013                                      478 Einwohner / km²      

Bevölkerungsentwicklung*:

2000                                                                                                  409.296 Einwohner
2005 (Höchststand)                                                                          417.697 Einwohner
2010                                                                                                  415.854 Einwohner
2020                                                                                                  409.797 Einwohner
2030                                                                                                  399.304 Einwohner

Stand der Vorausrechnung der zugrunde liegenden Ausgangsbevölkerung samt Annahmen: 31.12.2008. Den Berechnungen liegt außerdem ein jährlicher Wanderungsgewinn von 5.000 Personen bis zum Vorausrechnungsjahr 2011 sowie für die Folgejahre um jährlich 10.000 Personen zugrunde. Die dargestellte Statistik beruht auf der öffentlich zugänglichen Datenquelle des Statistischen Landesamts Baden Württemberg.

*Die Zensusbereinigung ist in der Bevölkerungsentwicklung nicht dargestellt. 

Voraussichtliche Bevölkerungsentwicklung bis 2030

Ausländeranteil 2005-2012
Ausländeranteil 2005-2012

Ausländeranteil

Im Rems-Murr-Kreis leben 50.738 ausländische Einwohner (Stand 31.12.2012).
Das entspricht einem Anteil von 12,4 % an der Gesamtbevölkerung.

Vergleichsquoten:
Land Baden-Württemberg                                  12,1 %
Bundesrepublik Deutschland                             7,7 %


Altersstruktur

Durchschnittsalter der Bevölkerung zum 31.12.2012:

- im Rems-Murr-Kreis                                          43,5 Jahre
- in Baden-Württemberg                                      43,0 Jahre
- in der Region Stuttgart                                       42,6 Jahre

Zum Vergleich: 2000 lag das Durchschnittsalter im Rems-Murr-Kreis noch bei 40,2 Jahren.

Bevölkerung nach Altersgruppen

Kriminalität

Jährlich erscheinen aktuelle Berichte und Diagramme der Polizeidirektion Waiblingen über die Entwicklung der Kriminalität im Rems-Murr-Kreis.
Im vergangenen Jahr 2010 war die Aufklärungsquote im Rems-Murr-Kreis höher als je zuvor: 60,5 % aller erfassten Straftaten konnten aufgeklärt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wirtschaft

Kaufkraft

Zentralitätskennziffer

Die Zentralitätskennziffer zeigt die Kaufkraftbindung einer Stadt oder Gemeinde an. Zentralitätswerte sind Saldoangaben und stellen den Netto-Kaufkraftzufluss oder –abfluss von außerhalb dar. Liegt der Wert über 100,0 gilt, dass die Kaufkraftzuflüsse aus dem Umland die Kaufkraftabflüsse aus dem Stadtgebiet übersteigen. Die Zentralitätskennziffer gibt also an, ob die Einwohner ihr verfügbares Einkommen am Wohnort oder in anderen Städten und Gemeinden ausgeben.

Zentralitätskennziffer

Bruttoinlandsprodukt

Das Bruttoinlandsprodukt liefert ein Bild der wirtschaftlichen Leistung einer Volkswirtschaft in einer Periode. Es umfasst den Wert aller innerhalb eines Wirtschaftsgebietes während einer bestimmten Periode produzierten Waren und Dienstleistungen.
Das Bruttoinlandsprodukt entspricht der Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche zuzüglich der Gütersteuern und abzüglich der Gütersubventionen. Die Bruttowertschöpfung, die zu Herstellungspreisen bewertet wird, ergibt sich für jeden Wirtschaftsbereich aus dem Bruttoproduktionswert zu Herstellungspreisen abzüglich der Vorleistungen zu Anschaffungspreisen.

BIP im Rems-Murr-Kreis 2010                        10.810 Mio. €
BIP je Einwohner
2010            
 - im Rems-Murr-Kreis                                      27.751 €
 - in Baden-Württemberg                                  36.019 €
 
- in der Region Stuttgart                                   37.000 €


Einkommen

Verfügbares Einkommen der privaten Haushalte

Beim Verfügbaren Einkommen handelt es sich um das Einkommen, das den privaten Haushalten nach Abzug von Steuern und Sozialbeiträgen zum Konsum oder zum Sparen zur Verfügung steht.

Verfügbares Einkommen 2009                                                               8.945 Mio. €
Durchschnittlich Verfügbares Einkommen je Einwohner
2009
 - im Rems-Murr-Kreis                                                                                21.900 €
 - in Baden-Württemberg                                                                            20.504 €
 - in der Region Stuttgart                                                                             22.077 €


Innovationsindex

Der Innovationsindex ist ein Indikator für die Innovationskraft einer Region. In hoch entwickelten Volkswirtschaften gelten Innovationen als entscheidende Grundlage für Wachstum und Beschäftigung.

Der Indikator setzt sich aus den beiden Teilindizes »Niveau« und »Dynamik« zusammen. In den Niveauindex gehen die aktuellsten Werte von sechs Innovationsindikatoren ein. Er gibt Aufschluss über den technologischen Ist-Zustand in den untersuchten Regionen. Der Dynamikindex umfasst die jahresdurchschnittlichen Veränderungsraten dieser sechs Innovationsindikatoren und gibt damit Hinweise auf die Entwicklung des Innovationspotenzials in den Regionen.

 

Innovationsindex

Umsatz und Export

Umsatz im verarbeitenden Gewerbe

Im Jahr 2012 lag der Umsatz im Rems-Murr-Kreis bei ca. 7,3 Mrd. €. Im Krisenjahr 2009 ist der Umsatz zwar kurzzeitig um nahezu ein Fünftel eingebrochen. Zum Jahresende 2010 lag der Umsatz aber bereits wieder bei 6,5 Mrd. €.

Exportquote

Die Exportquote im Verarbeitenden Gewerbe gibt den Anteil am Umsatz wider, der durch den Export erwirtschaftet wird.

Exportquoten 2012 im Vergleich:
- im Rems-Murr-Kreis                                            50,0 %
- in Baden-Württemberg                                         49,9 %
- in der Region Stuttgart                                          59,5 %

Kompetenzzentren

Regionale Innovations- und Kompetenzzentren bieten auch im Rems-Murr-Kreis eine Kommunikations-Plattform für Technologietransfer, bündeln die Interessen ihrer Mitglieder und unterstützen Existenzgründer sowie junge Unternehmen.

Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosenquote (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen) im Rems-Murr-Kreis lag 2012 bei 3,8 %. Damit setzt sich ein Trend der letzten zehn Jahre fort: Sowohl die landesweite Quote mit 3,9 % als auch der Bundesdurchschnitt mit 5,3 % werden deutlich unterschritten.

Den aktuellen Arbeitsmarktreport finden Sie hier.

Beschäftigung im Rems-Murr-Kreis

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort zum 30.06.2012

  • insgesamt                                                                                       129.344
  • davon im Verarbeitenden Gewerbe                                              44.563
  • davon Frauen                                                                 57.653 (= 44,6 %)

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort

  • insgesamt                                                                                       154.684
  • davon Frauen                                                                 69.421 (= 44,9 %)

Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg bietet Ihnen weitere Informationen.

Pendlerströme
Pendlerströme

Pendlerströme

Während der letzten drei Jahre gab es immer mehr Berufsauspendler als Berufseinpendler. Dies hängt mit der unmittelbaren Nachbarschaft zur Stadt Stuttgart zusammen, an die der Rems-Murr-Kreis eine hervor-ragende Verkehrsanbindung hat.

Als Pendler werden alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bezeichnet, deren betrieblicher Arbeits-platz nicht mit der Wohnsitzgemeinde übereinstimmt. Als Auspendler gelten Personen, die ihren Wohnsitz hier im Rems-Murr-Kreis haben und in einen anderen Landkreis zur Arbeit fahren. Entsprechend spricht man von Einpendlern, wenn deren Wohnort außerhalb, die Arbeitsstätte jedoch innerhalb des Kreises liegt.

Qualifikation der Arbeitskräfte

Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit hoher Qualifikation

Im Jahr 2011 waren ca. 11.278 Akademiker im Rems-Murr-Kreis beschäftigt. Das entspricht einem Anteil von 10,5 %.

In den letzten zehn Jahren hat sich dieser Anteil tendenziell erhöht, während im Vergleich dazu der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ohne abgeschlossene Ausbildung kontinuierlich gesunken ist.

Qualifikation der Schulabgänger

Schulabgänge aus öffentlichen und privaten Schulen (allgemein bildende Schulen; ohne Schulen des 2. Bildungsweges) im Schuljahr 2010/11:

Hochschulreife                                                                                         1.243
Mittlerer Abschluss                                                                                   2.081
Hauptschulabschluss                                                                             1.061
Ohne Abschluss                                                                                        230

Verkehrsanbindung

Straße
Der Rems-Murr-Kreis ist über die Anschlussstelle Mundelsheim direkt an die A 81 Stuttgart - Heilbronn angebunden. Zwei Hauptverkehrsachsen verbinden den Landkreis mit dem überregionalen Straßenverkehrsnetz: Die B 14 Stuttgart - Backnang - Schwäbisch Hall - Nürnberg und die B 29 Stuttgart - Waiblingen - Schwäbisch Gmünd - Aalen.

Die Anbindung des Raumes Backnang hat sich mit dem Nebau der Umgehung von Winnenden und der damit verbundenen Weiterführung der vierspurigen B 14 bis Nellmersbach seit September 2009 deutlich verbessert.

Der Anschluss Backnang-Mitte soll baldmöglichst realisiert werden.

Schiene
Der Landkreis ist als Teil des Verkehrsverbunds Stuttgart durch einen leistungsfähigen öffentlichen Personennahverkehr erschlossen. Die sechs Großen Kreisstädte Backnang, Fellbach, Schorndorf, Waiblingen, Weinstadt und Winnenden verfügen über umsteigefreie S-Bahn-Direktverbindungen zum Hauptbahnhof Stuttgart sowie zum Flughafen / zur Messe Stuttgart mit der S3 (ab Backnang) und der S2 (ab Schorndorf). 
Darüber hinaus stehen auf der Remsbahn- (Stuttgart - Schorndorf - Aalen) und auf der Murrbahn-Strecke (Stuttgart - Backnang - Schwäbisch Hall-Hessental - Crailsheim) regelmäßige Bahnverbindungen zur Verfügung.

Durch den Ringschluss kann seit dem Dezember 2012 mit der S 4 eine umsteigefreie Verbindung von Backnang über Ludwigsburg nach Stuttgart genutzt werden. Mit dieser verkehrlichen Verbesserung profitieren die Fahrgäste von einem komfortableren, öffentlichen Nahverkehr mit erweitertem Takt und mehr Zügen.

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Regionale Wirtschaftsförderung

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Im Bereich der Wirtschaftsförderung greift der Rems-Murr-Kreis auf das Know-how seines regionalen Kooperationspartners Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) zurück.

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Telefon: +49 711 22835-0
Telefax: +49 711 22835-55
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