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Daten und Fakten

Fläche und Bevölkerung

Gesamtfläche                                                                                 858 km²

Bevölkerung

Gesamtbevölkerung

Stand 31.12.2010                                                                           415.448 Einwohner
Bevölkerungsdichte Stand 31.12.2010                                      484 Einwohner / km²      

Bevölkerungsentwicklung:

2000                                                                                                  409.296 Einwohner
2005 (Höchststand)                                                                       417.697 Einwohner
2010                                                                                                  415.854 Einwohner
2020                                                                                                  409.797 Einwohner
2030                                                                                                  399.304 Einwohner

Die Vorausrechnungen beruhen auf dem Bevölkerungsstand vom 31.12.2008. Den Berech-nungen liegt außerdem ein jährlicher Wanderungsgewinn von 5.000 Personen bis zum Vorausrechnungsjahr 2011 sowie für die Folgejahre um jährlich 10.000 Personen zugrunde.

Voraussichtliche Bevölkerungsentwicklung bis 2030

Ausländeranteil 2005-2009
Ausländeranteil 2005-2009

Ausländeranteil

Im Rems-Murr-Kreis leben 52.490 ausländische Einwohner (Stand 31.12.2010).
Das entspricht einem Anteil von 12,6 % an der Gesamtbevölkerung.

Vergleichsquoten:
Land Baden-Württemberg                                  11,8 %
Bundesrepublik Deutschland                             8,7 %


Altersstruktur

Durchschnittsalter der Bevölkerung zum 31.12.2009:

- im Rems-Murr-Kreis                                          42,8 Jahre
- in Baden-Württemberg                                      42,5 Jahre
- in der Region Stuttgart                                       42,6 Jahre

Zum Vergleich: 2000 lag das Durchschnittsalter im Rems-Murr-Kreis noch bei 40,2 Jahren.

Bevölkerung nach Altersgruppen 2009

Kriminalität

Jährlich erscheinen aktuelle Berichte und Diagramme der Polizeidirektion Waiblingen über die Entwicklung der Kriminalität im Rems-Murr-Kreis.
Im vergangenen Jahr 2010 war die Aufklärungsquote im Rems-Murr-Kreis höher als je zuvor: 60,5 % aller erfassten Straftaten konnten aufgeklärt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wirtschaft

Kaufkraft

Zentralitätskennziffer

Die Zentralitätskennziffer zeigt die Kaufkraftbindung einer Stadt oder Gemeinde an. Zentralitätswerte sind Saldoangaben und stellen den Netto-Kaufkraftzufluss oder –abfluss von außerhalb dar. Liegt der Wert über 100,0 gilt, dass die Kaufkraftzuflüsse aus dem Umland die Kaufkraftabflüsse aus dem Stadtgebiet übersteigen. Die Zentralitätskennziffer gibt also an, ob die Einwohner ihr verfügbares Einkommen am Wohnort oder in anderen Städten und Gemeinden ausgeben.

Zentralitätskennziffern 2007

Bruttoinlandsprodukt

Das Bruttoinlandsprodukt liefert ein Bild der wirtschaftlichen Leistung einer Volkswirtschaft in einer Periode. Es umfasst den Wert aller innerhalb eines Wirtschaftsgebietes während einer bestimmten Periode produzierten Waren und Dienstleistungen.
Das Bruttoinlandsprodukt entspricht der Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche zuzüglich der Gütersteuern und abzüglich der Gütersubventionen. Die Bruttowertschöpfung, die zu Herstellungspreisen bewertet wird, ergibt sich für jeden Wirtschaftsbereich aus dem Bruttoproduktionswert zu Herstellungspreisen abzüglich der Vorleistungen zu Anschaffungspreisen.

BIP im Rems-Murr-Kreis 2008                        11.149 Mio. €
BIP je Einwohner
2008           
 - im Rems-Murr-Kreis                                      26.784 €
 - in Baden-Württemberg                                  33.960 €
 
- in der Region Stuttgart                                   37.976 €


Einkommen

Verfügbares Einkommen der privaten Haushalte

Beim Verfügbaren Einkommen handelt es sich um das Einkommen, das den privaten Haushalten nach Abzug von Steuern und Sozialbeiträgen zum Konsum oder zum Sparen zur Verfügung steht.

Verfügbares Einkommen 2008                                                               9.188 Mio. €
Durchschnittlich Verfügbares Einkommen je Einwohner
2008
 - im Rems-Murr-Kreis                                                                                22.075 €
 - in Baden-Württemberg                                                                            20.752 €
 - in der Region Stuttgart                                                                             22.077 €


Innovationsindex

Der Innovationsindex ist ein Indikator für die Innovationskraft einer Region. In hoch entwickelten Volkswirtschaften gelten Innovationen als entscheidende Grundlage für Wachstum und Beschäftigung.

Der Indikator setzt sich aus den beiden Teilindizes »Niveau« und »Dynamik« zusammen. In den Niveauindex gehen die aktuellsten Werte von sechs Innovationsindikatoren ein. Er gibt Aufschluss über den technologischen Ist-Zustand in den untersuchten Regionen. Der Dynamikindex umfasst die jahresdurchschnittlichen Veränderungsraten dieser sechs Innovationsindikatoren und gibt damit Hinweise auf die Entwicklung des Innovationspotenzials in den Regionen.

 

Innovationsindex 2010

Umsatz und Export

Umsatz im verarbeitenden Gewerbe

Im Jahr 2008 lag der Umsatz im Rems-Murr-Kreis bei ca. 7,4 Mrd. €. Im Krisenjahr 2009 ist der Umsatz zwar kurzzeitig um nahezu ein Fünftel eingebrochen. Zum Jahresende 2010 lag der Umsatz aber bereits wieder bei 6,5 Mrd. €.

Exportquote

Die Exportquote im Verarbeitenden Gewerbe gibt den Anteil am Umsatz wider, der durch den Export erwirtschaftet wird.

Exportquoten 2010 im Vergleich:
- im Rems-Murr-Kreis                                            50,6 %
- in Baden-Württemberg                                         49,9 %
- in der Region Stuttgart                                         59,7 %

Kompetenzzentren

Regionale Innovations- und Kompetenzzentren bieten auch im Rems-Murr-Kreis eine Kommunikations-Plattform für Technologietransfer, bündeln die Interessen ihrer Mitglieder und unterstützen Existenzgründer sowie junge Unternehmen.

Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosenquote (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen) im Rems-Murr-Kreis lag 2010 bei 4,7 %. Damit setzt sich ein Trend der letzten zehn Jahre fort: Sowohl die landesweite Quote mit 4,9 % als auch der Bundesdurchschnitt mit 7,7 % werden deutlich unterschritten.

Den aktuellen Arbeitsmarktreport finden Sie hier.

Beschäftigung im Rems-Murr-Kreis

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort zum 30.06.2010

  • insgesamt                                                                                       124.014
  • davon im Verarbeitenden Gewerbe                                              43.763
  • davon Frauen                                                                 55.348 (= 44,6 %)

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort

  • insgesamt                                                                                       148.060
  • davon Frauen                                                                 66.242 (= 44,7 %)

Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg bietet Ihnen weitere Informationen.

Pendlerströme 2008-2010
Pendlerströme 2008-2010

Pendlerströme

Während der letzten drei Jahre gab es immer mehr Berufsauspendler als Berufseinpendler. Dies hängt mit der unmittelbaren Nachbarschaft zur Stadt Stuttgart zusammen, an die der Rems-Murr-Kreis eine hervor-ragende Verkehrsanbindung hat.

Als Pendler werden alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bezeichnet, deren betrieblicher Arbeits-platz nicht mit der Wohnsitzgemeinde übereinstimmt. Als Auspendler gelten Personen, die ihren Wohnsitz hier im Rems-Murr-Kreis haben und in einen anderen Landkreis zur Arbeit fahren. Entsprechend spricht man von Einpendlern, wenn deren Wohnort außerhalb, die Arbeitsstätte jedoch innerhalb des Kreises liegt.

Qualifikation der Arbeitskräfte

Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit hoher Qualifikation

Im Jahr 2010 waren ca. 10.400 Akademiker im Rems-Murr-Kreis beschäftigt. Das entspricht einem Anteil von 8,7 %.

In den letzten zehn Jahren hat sich dieser Anteil tendenziell erhöht, während im Vergleich dazu der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ohne abgeschlossene Ausbildung kontinuierlich gesunken ist.

Qualifikation der Schulabgänger

Schulabgänge aus öffentlichen und privaten Schulen (allgemein bildende Schulen; ohne Schulen des 2. Bildungsweges) im Schuljahr 2008/09:

Hochschulreife                                                                                         1.171
Mittlerer Abschluss                                                                                   2.197
Hauptschulabschluss                                                                             1.286
Ohne Abschluss                                                                                        233

Verkehrsanbindung

Straße
Der Rems-Murr-Kreis ist über die Anschlussstelle Mundelsheim direkt an die A 81 Stuttgart - Heilbronn angebunden. Zwei Hauptverkehrsachsen verbinden den Landkreis mit dem überregionalen Straßenverkehrsnetz: Die B 14 Stuttgart - Backnang - Schwäbisch Hall - Nürnberg und die B 29 Stuttgart - Waiblingen - Schwäbisch Gmünd - Aalen.

Die Anbindung des Raumes Backnang wird sich nach der erst kürzlich erfolgten Umgehung von Winnenden und der damit verbundenen Weiterführung der vierspurigen B 14 bis Nellmersbach erneut verbessern. Im Frühjahr 2012 soll mit dem vierspurigen Ausbau des nächsten Bauabschnitts bis zum Knotenpunkt Waldrems begonnen werden, bis 2013 soll dieser Abschnitt dann für den Verkehr befahrbar sein.

Schiene
Der Landkreis ist als Teil des Verkehrsverbunds Stuttgart durch einen leistungsfähigen öffentlichen Personennahverkehr erschlossen. Die sechs Großen Kreisstädte Backnang, Fellbach, Schorndorf, Waiblingen, Weinstadt und Winnenden verfügen über umsteigefreie S-Bahn-Direktverbindungen zum Hauptbahnhof Stuttgart sowie zum Flughafen / zur Messe Stuttgart.
Darüber hinaus stehen auf der Remsbahn- (Stuttgart - Schorndorf - Aalen) und auf der Murrbahn-Strecke (Stuttgart - Backnang - Schwäbisch Hall-Hessental - Crailsheim) regelmäßige Bahnverbindungen zur Verfügung.

Durch den sogenannten Ringschluss wird in absehbarer Zeit eine weitere Verkehrsachse entstehen: Durch den Ausbau der Strecke zwischen Marbach und Backnang wird der Umstieg in Marbach entfallen, stattdessen wird mit der S 4 eine umsteigefreie Verbindung von Backnang nach Ludwigsburg eingeführt. Die Durchführung der Baumaßnahmen ist für das Jahr 2012 geplant und bereits im Dezember 2012 soll die neue Strecke in Betrieb genommen werden.

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Weitere Informationen

Regionale Wirtschaftsförderung

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Im Bereich der Wirtschaftsförderung greift der Rems-Murr-Kreis auf das Know-how seines regionalen Kooperationspartners Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) zurück.

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Telefon: +49 711 22835-0
Telefax: +49 711 22835-55
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