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Demenzfachberatung

Alzheimer und andere dementielle Erkrankungen

Demenzfachberaterin Monika Amann
Demenzfachberaterin Monika Amann
  • Wie erkenne ich sie?
  • Wie wirken sie sich aus?
  • Wo finde ich Hilfe?

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko an einer „Demenz“ zu erkranken. Die bekannteste und häufigste Form ist die „Alzheimer Erkrankung“. Betroffene Menschen wirken vergesslicher, sind unruhiger oder rascher aufbrausend als früher. Irgendwie scheinen sie sich verändert zu haben. Derartige Veränderungen einer Person sollten nicht als alterstypisch hingenommen und erklärt werden, sondern müssen ärztlich abgeklärt werden. Eine Demenz oder Alzheimer ist nicht ansteckend. Erste ärztliche Anlaufstelle ist dabei immer der Hausarzt. Eine weiterführende Diagnostik kann dann von einem Nervenarzt erstellt werden.

Jedem passiert es, dass einem ein Name entfällt oder man etwas verlegt hat und nicht wieder findet. Werden jedoch Absprachen vergessen, die am Morgen getroffen wurden oder wird vergessen wie altbekannte Gegenstände wie z. B. die Waschmaschine funktionieren, kann das ein Anzeichen für eine Erkrankung sein. Häufiges Auftreten solcher Ausfälle hat nichts mit einem natürlichen Alterungsprozess zu tun.

Demenzerkrankungen führen zu langsamem Abbau der geistigen Fähigkeiten durch die fortschreitende Zerstörung des Gehirns. Der Verlauf der Krankheit unterscheidet sich von Fall zu Fall. Das Alter der Erkrankten, die Lebensumstände und der gesundheitliche Allgemeinzustand spielen eine große Rolle. Durchschnittlich entwickelt sich die Krankheit über 10 Jahre. Am Anfang brauchen Betroffene nur vereinzelt Hilfe. Erst komplizierte Tätigkeiten bereiten ihnen Mühe. Nach und nach wird auch Alltägliches zum Problem, wie z. B. einkaufen oder die Morgentoilette.
Das Zeitempfinden geht verloren und selbst im eigenen Stadtviertel wird die Orientierung unmöglich. Im fortgeschrittenen Stadium können die Patienten weder alleine essen, noch sich anziehen oder waschen. Die Sprache reduziert sich auf wenige Wörter oder geht ganz verloren.   Kranke spüren, dass sie ihren Alltag immer weniger meistern können. Ihre Zukunftsangst kann sich in Traurigkeit oder Depression äußern.  Andere Erkrankte werden aggressiv.
In jeder Phase der Krankheit nimmt der Patient wahr, wie die Menschen in seiner Umgebung ihm gegenüber eingestellt sind und auf ihn reagieren. Manche Demenzerkrankungen sind heilbar, nicht jedoch die Alzheimer-Krankheit. Es gibt jedoch Medikamente zur Linderung der Symptome. Sie ermöglichen den Kranken länger selbstständig zu bleiben.

Links & Informationen im Rems-Murr-Kreis

Beratung, Information und Unterstützung (PDF)

HelferInnenkreis – ehrenamtlicher, häuslicher Besuchsdienst für Demenzkranke (PDF)

Betreuungsgruppen für an Demenz erkrankte Menschen (Word-Dokument)

Ganztagesbetreuungsgruppe für an Demenz erkrankte Menschen (Word-Dokument)

Tagespflege Adressen (Word-Dokument)

Gesprächskreise für pflegende Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen (Word-Dokument)

Gottesdienst, auch für Demenzkranke geeignet

Individuelles Betreuungsangebot (Stundenanzahl, Tag und Termin flexibel wählbar) (Word-Dokument)

Die (Freizeit-)Gruppe für Menschen mit Demenz und deren Angehörige (Paargruppe) (Word-Dokument)

Bewegungsangebot

Kontakt

Demenzfachberatung
Alter Postplatz 10
71332 Waiblingen
Telefon 07151 501-1180
m.amann@rems-murr-kreis.de

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Veranstaltungen zum Thema Demenz

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Der Förderverein Demenz Rems-Murr e.V. verfügt über eine eigene Homepage.

Link zum Förderverein Demenz Rems-Murr

 

Auf den Seiten der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg erhalten Sie weitere Infos.

Link zur Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg

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